Straubing Tigers stehen mit einer Kufe in den CHL-PlayoffsSieg in Färjestad

Jason Akeson brachte die Straubing Tigers in Führung.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jason Akeson brachte die Straubing Tigers in Führung. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Straubing Tigers müssen die restlichen beiden Gruppenspiele gegen den österreichischen Nachbarn vom Villacher SV absolvieren. Durch zwei Erfolge gegen die Polen, haben die Tigers dahingehend den besseren direkten Vergleich. Ein Sieg gegen den VSV – und die Tigers sind durch.

Gruppe F

An der Spitze steht Färjestads BK punktgleich mit den Straubing Tigers. Sechs Punkte dahinter stehen mit je drei Zählern der VSV und die Polen von Cracovia. In den verbleibenden Spielen muss Straubing gegen den VSV ran und Färjestad gegen Cracovia.

Straubing Tigers – Färjestads BK 5:2 (1:1, 3:1, 1:0)

Die Straubing Tigers haben überraschend und deutlich einen Heimsieg eingefahren. Gegen einen starken Favoriten aus Färjestad gewannen die Tigers mit 5:2 und revanchierten sich für die 1:6-Niederlage aus dem Hinspiel. Auch dank je zwei Treffer von Sandro Schönberger und Luke Adam sowie Brandon Mannings vier Torbeteiligungen. Und dabei hatten die Gäste aus Schweden erste gute Möglichkeiten, nachdem Stephan Daschner früh in die Kühlbox musste, doch einer starker Hunter Miska im Tor der Straubinger hielt alles fest. Mitte des ersten Drittels wurden beide Seiten ungemütlich und zogen einige Strafen. Im drauffolgenden 4-gegen-3 durften die 3.415 Zuschauer am Pulverturm das erste Mal jubeln. Jason Akeson vollendete auf Zuspiel von Mark Zengerle und Brandon Manning. Doch zwei Minuten später antwortete Remi Elie schnell für die Gäste. Es dauerte bis Mitte des zweiten Drittels bis die Torhymne ein weiteres Mal ertönte. Luke Adam erhöhte für die Tigers. Fünf Minuten später war Kapitän Sandro Schönberger zur Stelle und stellte auf zwei Tore vor. Während die Torschützen noch durchgesagt wurden, verkürzten die Gäste in Person von Joakim Nygard. Kurz vor der zweiten Sirene war erneut Luke Adam, diesmal im Powerplay, zur Stelle. Für den Endstand sorgte erneut Sandro Schönberger ins verwaiste schwedische Tor. Die verbleibenden Partien müssen die Straubing Tigers gegen den noch sieglosen Villacher SV bestreiten.

Tore: 1:0 (15:00) Jason Akeson (Zengerle, Manning), 1:1 (17:19) Remi Elie (Lennström, Nyström), 2:1 (27:14) Luke Adam (Akeson), 3:1 (32:20) Sandro Schönberger (Manning, Brunnhuber), 3:2 (32:49) Joakim Nygard (Johansson), 4:2 (38:14) Luke Adam (Manning, Turnbull), 5:2 (57:59) Sandro Schönberger (Manning, Miska)

Villacher SV – Cracovia Krakau 6:2 (2:1, 0:0, 4:1)

Ein munteres erstes Drittel mit drei Toren und ein munteres Schlussdrittel. So könnte das Spiel zwischen dem VSV und Cracovia Krakau kurz zusammenfassen. Zwei schnelle Tore besorgten den Hausherren vom VSV einen Zwei-Tore-Vosprung bereits Mitte des ersten Abschnitts. Fünf Minuten vor der ersten Pause verkürzte Vojtech Polak mit seinem ersten Treffer des Abends. Zwei Überzahlsituationen Ende der ersten 20 Minuten ließ der VSV ungenutzt. Das zweite Drittel blieb torlos, weswegen die 1.601 Zuschauer spannend auf den Schlussabschnitt blickten. Erst glich erneut Polak aus. Doch der VSV stellte durch zwei schnelle Tore binnen einer Minute den alten Abstand wieder her. Den Sieg besiegelte der VSV mit zwei Schüssen ins verwaiste polnische Tor.

Tore: 1:0 (08:07) Benjamin Lanzinger (Grafenthin, Despres), 2:0 (10:55) Chris Collins (Lanzinger), 2:1 (15:44) Vojtech Polak (Kinnunen), 2:2 (45:03) Vojtech Polak (Sointu, Wronka), 3:2 (48:28) Elisa Wallenta (Tschurnig, Moderer), 4:2 (49:21) Andrew Desjardins (Despres), 5:2 (58:05) Philipp Lindner (Rauchenwald), 6:2 (59:56) Chris Collins (Grafenthin)

Gruppe A

Favorit Lulea HF ist souverän für die Finalrunde qualifiziert. Die Schweden setzten sich gegen den zweiten Favoriten der Gruppe Sparta Prag durch und sind uneinholbar Tabellenführer. Sparta Prag, Mikkelin Jukurit und auch Aalborg haben alle noch Chancen auf die begehrte Finalrunde. Die Dänen aus Aalborg müssen nach Lulea. Jukurit und Prag kämpfen gegeneinander um Punkte.

Lulea HF – Sparta Prag 5:2 (0:1, 3:1, 2:0)

Lulea bewies einmal mehr, dass sie die Favoriten der Gruppe A sind. Im vierten Spiel sackten sie den vierten Sieg ein und stehen uneinholbar auf Rang eins. Somit sind sie bereits zwei Spiele vor Ende der Gruppenphase bereits für die Playoffs qualifiziert. Doch der erste Torschrei war auf tschechischer Seite zu hören. Anfang des zweiten Drittels gelang den Schweden der Ausgleich. Zwar stellte Sparta Prag den alten Spielstand wieder her, doch zwei schnelle Antworten binnen 34 Sekunden sorgten noch vor der zweiten Sirene für einen gedrehten Spielstand und ließen die Heimfans jubeln. Im Schlussabschnitt erhöhte Routinier Leo Komarov auf 4:2 für die Hausherren, bevor Brandan Shinnimin den Schlusspunkt setzte.

Tore: 0:1 (18:41) Jakub Krejcik (Moravcik, Vitouch), 1:1 (25:48) Julius Honka (Berglund), 1:2 (36:48) Jakub Konecny (Vitouch, Kase), 2:2 (38:32) Isac Brännström (G´Fröberg, Gustafsson), 3:2 (39:06) Juhani Tyrväinen (Connolly, Sellgren), 4:2 (44:29) Leo Komarov (Sellgren, Andersson), 5:2 (57:04) Brendan Shinnimin (Fröberg, Komarek)

Aalborg Pirates – Mikkelin Jukurit 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Bereits nach zwei Minuten stellten die Finnen aus Mikkeli die Weichen auf Sieg. Kurz vor der ersten Pause erhöhten sie auf 0:2 aus Sicht der Hausherren. Im weiteren Verlauf ließen die Finnen nicht viel zu und hielten die Dänen in Grenzen, was das Torschussverhältnis von 14:39 widerspiegelte. Bereits im zweiten Drittel stellte Jukurit auf 3:0, was auch gleichzeitig den Endstand darstellte.

Tore: 0:1 (02:03) Niko Huuhtanen (Kovarcik), 0:2 (18:06) Mikka Pitkänen (Puistola, Tuomaala), 0:3 (29:28) Pekka Jormakka (Aaltonen, Immonen)

Gruppe E

Der EC Red Bull Salzburg hat weiterhin Chancen aufs Weiterkommen, und das, obwohl sie noch kein Spiel nach regulärer Spielzeit gewinnen konnten. Mit sieben Punkten stehen sie aktuell auf Rang zwei. Für Ilves wird es eng. Die Finnen stehen mit drei Zählern auf dem letzten Rang, haben aber dennoch Chancen auf eine bessere Platzierung. Tabellenführer ist der HC Fribourg-Gottéron. 

Ilves Tampere – EC Red Bull Salzburg 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Der EC Red Bull Salzburg musste einmal mehr in die Verlängerung. In allen vier Partien gab es bei Salzburger Beteiligung keinen Sieger. Nur einmal gingen sie als Verlierer vom Eis. Dreimal sicherten sie sich den Zusatzpunkt – so auch heute. Nach Penaltyschießen gewannen die Red Bulls gegen schwache Finnen. Früh stellten die Salzburger die Weichen für den Sieg, nachdem Thomas Raffl bereits nach drei Minuten den finnischen Torhüter Marek Langhamer überwand. Das Mitteldrittel war geprägt von Salzburger Strafzeiten. Gleich fünfmal hatten die Gäste die Chance in Überzahl auszugleichen, fanden jedoch stets im finnischen Landsmann Atte Tolvanen im Tor der Red Bulls ihren Meister. Ausgerechnet in Unterzahl kamen sie dann doch noch zum Ausgleich zu Beginn des Schlussabschnitts, welches im weiteren Verlauf sowie in der Verlängerung torlos blieb. Erst der zehnte Schütze besiegelte den Sieg der Red Bulls.

Tore: 0:1 (03:11) Thomas Raffl (Schneider, Nissner), 1:1 (41:56) Joona Ikonen (Masin) 1:2 (65:00) Troy Bourke

Stavanger Oilers – HC Fribourg-Gottéron 0:3 (0:0, 0:1, 0:3)

Die 2.373 Zuschauer der DNB Arena in Stavanger sahen eine torarme Partie. Nach 40 Minuten und einigen Überzahlsituationen lag das Torschussverhältnis bei 17:13. Stavanger hatte im Mittelabschnitt drei Möglichkeiten in Überzahl den ersten Treffer der Partie zu erzielen, verpasste jedoch sämtliche Versuche. Besser machten es die Gäste, die kurz vor der zweiten Pause in Überzahl erfolgreich waren. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 2:0. Ein Empty Net Goal sorgte für den Endstand.

Tore: 0:1 (38:43) Julien Sprunger (Mottet, Gunderson), 2:0 (41:12) Nathan Marchon (Desharnais, Mottet), 0:3 (59:34) Christoph Bertschy (Diaz)

Gruppe H

Die Favoriten aus Davos und Skelleftea führen die Gruppe mit neun bzw. acht Punkten an. Auf Rang drei steht Trinec mit fünf Punkten. Schlusslicht bildet trotz erstem Sieg Belfast mit zwei Zählern.

HC Davos – Skelleftea AIK 2:5 (1:2, 1:0, 0:3)

Es war ein ansehnliches Drittel für die Zuschauer und Eishockey-Fans. Nach 13 Sekunden gab es die erste Strafe, die Leon Bristedt für den HC Davos nutzte. Quasi im Gegenzug fand sich der HCD mit einem Mann zu viel auf dem Eis. Als Andres Ambühl kurz drauf zusätzlich auf die Strafbank musste, nutzte Skelleftea die Chance. In doppelter Überzahl fiel der Ausgleich. Das erste Drittel war weiterhin geprägt von den Special Teams. Kurz vor der Sirene drehte Rickard Hugg den Spielstand für die Schweden, die jedoch kurz darauf eine weitere doppelte Strafe kassierten. Im 5 gegen 3 und frischem Eis fiel der erneute Ausgleich, diesmal auf der anderen Seite. Den Auswärtssieg besiegelte Skelleftea AIK in den letzten fünf Minuten der Partie mit drei weiteren Treffern.

Tore: 1:0 (02:07) Leon Bristedt (Rasmussen, Wieser), 1:1 (04:38) Joakim Lindström (Nilsson, Lindholm), 1:2 (17:30) Rickard Hugg (Nilsson, Jonsson), 2:2 (20:54) Matej Stransky (Nygren, Corvi), 2:3 (55:49) Jonathan Jonsson (Hugg, Sandberg), 2:4 (58:43) Andreas Wingerli (Nilsson), 2:5 (59:59) Rickard Hugg

Belfast Giants – Ocelari Trinec 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 1:0) n.P.

In einer munteren Partie gingen die Belfast Giants früh in Front. Eine doppelte Überzahl ließen die Gäste ungenutzt, was sich wenige Minuten später rächte. Scott Conway machte es besser und erhöhte für seine Giants. Zehn Minuten warf Trinec alles nach vorne und belohnten sich spät. 150 Sekunden fehlten den Belfast Giants zum Sieg. Wegen eines Checks gegen den Kopf mussten die Belfast Giants fünf Minuten in Unterzahl ran, davon knappe drei Minuten in Verlängerung bei 4-gegen-3, was sie jedoch gut verteidigten. Den Zusatzpunkt sicherten sich schließlich die Giants – nach Penaltyschießen gegen den Favoriten von Trinec Ocelari.

Tore: 1:0 (09:08) Will Cullen (Owre), 1:1 (29:45) Scott Conway, 2:1 (50:10) Petr Vrana (Roman), 2:2 (57:39) Tomas Marcinko (Kurovsky), 3:2 (65:00) Mark Cooper


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