SC Bern mit Zuschauerrekord in der CHLAusnahme oder positiver Trend?

13.669 Zuschauer sahen das Spiel SC Bern gegen Salzburg. (Foto: Imago)13.669 Zuschauer sahen das Spiel SC Bern gegen Salzburg. (Foto: Imago)
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Die Trainer, die Spieler und die Presse schielen mit einem großem Augenmerk auf die Champions Hockey League. Der Wettkampf mit den "großen" Klubs in Europa sorgt für ganz besonderes Prestige. Doch warum lehnen die Zuschauer das Produkt Champions Hockey League strikt ab? 

Mit dem EV Zug gastierte letzte Woche ein Top-Klub aus der Schweizer National Liga A (NLA) bei den Eisbären Berlin. Ein Spitzenspiel, ohne Frage, doch den 4:0-Sieg der Eisbären in der Mercedes-Benz Arena sahen nur 4.722 Zuschauer. Zum Vergleich, beim DEL Spiel im Vorfeld waren 11.023 Zuschauer zum Ligabetrieb gegen die Thomas Sabo Ice Tigers in die Arena am Berliner Ostbahnhof gekommen. Aber der geringe Zuschauerzulauf war auch in den anderen Stadien zu spüren. Zum CHL-Hinspiel Wolfsburg gegen ZSC Lions kamen nur 1.697 Fans. Das Unentschieden von Red Bull München gegen die Växjö Lakers sahen immerhin 2.090 Zuschauer. Absoluter Tiefpunkt waren die 672 Fans beim Spiel des schwedischen Erstligisten HV71 Jönköping gegen die Finnen aus Lukko Rauma.

Doch woran liegt es, dass bspw. in Jönköpink keine Tausend Fans zu einem CHL-Spiel gehen? Immerhin haben die Schweden mit durchschnittlich ca. 6.500 Fans bei ihren Heimspielen den viertbesten Zuschauerschnitt der Swedish Hockey League (SHL). Auch die Eisbären sind im europäischen Vergleich ein Zuschauermagnet, hier sehen im Schnitt 13.000 Fans die Spiele des DEL-Rekordmeisters.

ERC-Ingolstadt Geschäftsführer sagte noch vor Beginn der diesjährigen CHL-Saison: "Es ist die Königsklasse im Eishockey. Im letzten Jahr haben sich unsere Zuschauerzahlen verdreifacht. Die Wertschätzung, absolute europäische Topmannschaften in der eigenen Halle zu sehen, die steigt von Jahr zu Jahr."

Bislang bleibt dieser Trend aus. Ob sich die Champions Hockey League durch die sportliche Qualifikation zu einem Turnier mit Wertschätzung der Fans entwickelt, bleibt fraglich. 

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