Revanche geglückt: Eisbären bezwingen Magnitogorsk

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Mit 2:1 gewannen die Eisbären Berlin in ihrem letzten Champions Hockey League-Vorrundenspiel gegen Metallurg Magnitogorsk und sicherten sich den dritten Sieg im vierten Spiel. Somit verabschieden sich die Berliner aus der Königsklasse des europäischen Eishockeys erfolgreich. Leider fehlte nur ein einziger Punkt, um in das Halbfinale einzuziehen. Diesen sicherten sich die Gäste bereits am vorletzten Spieltag und gaben dem heutigen Spiel in der mit 13 500 Zuschauern gefüllten o2 World den Charakter eines Spiels um die “goldene Ananas.” Diese wurde aber mit einem Preisgeld in Höhe von 50 000 Euro für den Sieger dieser Partie versilbert.

Die Chancen für die Berliner, eben jenes Geld zu kassieren, schienen vor Spielbeginn aber nicht sehr hoch. Hatte man doch die 2:5-Niederlage in der Stadt am magnetischen Berg vor fünf Wochen noch im Hinterkopf.

Allerdings machten es die Hauptstädter besser als bei ihrem ersten Aufeinandertreffen am Südural. Gingen die Eisbären damals bereits im ersten Drittel mit 0:4 unter, konnten sie es in der heimischen o2-World das Spiel von Anfang an besser gestalten.

Wurden die Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof zuletzt nicht gerade von ihrem Team oder Gegner mit hochkarätigen Eishockey verwöhnt, so wurden sie zumindest am heutigen Mittwochabend entschädigt.

Zwar kamen die Berliner besser ins Spiel, Magnitogorsk konnte aber ebenfalls klare Aktionen setzen.  Mit zwei Pfostentreffern und Paraden vom Berliner Torhüter Rob Zepp blieb Metallurg selbst in Druckphasen der Eisbären brandgefährlich. Den ersten Akzent setzten allerdings die Gastgeber, aber mit zutun des Gäste-Goalies Proskuryakov. Der bekam nach einem Schuss von Andy Roach den Puck an den Schlittschuh und schob ihn sich selber ins Tor.

Auch das Mitteldrittel war aus Berliner Sicht erfolgreich. Denis Pederson konnte in der 27. Spielminute einen Pass abfangen und, zog trocken vor der  blauen Linie ab und schoss die Hartgummischeibe zum 2:0 ins Netz. Nur hielt dieser Vorsprung nicht lange, den zweieinhalb Minuten später konnte Tomas Rolinek zusammen mit seinem Kollegen Jaroslav Kudrna in einem beeindruckenden Zusammenspiel den 1:2 Anschlusstreffer markieren.

Für den Ausgleich langte es jedoch bis zum Spielende nicht mehr. Vielleicht lag es an der Zeitverschiebung (für die Russen war es im letzten Drittel bereits nach Mitternacht) oder der Berliner Verteidigung bzw. deren Torhüter Rob Zepp? Metallurgs Trainer Valeri Beloussow sah es darin, dass es seine Spieler vielleicht durch die Halbfinalqualifikation vielleicht etwas unkonzentrierter und unmotivierter haben angehen lassen. Trotz allem Offensivdrang in den Schlussminuten, blieb der Berliner Kasten wie vernagelt.

Nun können die Eisbären können mit erhobenem Haupt aus der Champions Hockey League gehen. Neben viel Ansehen für das deutsche Eishockey, konnten sie auch die Klubkasse mit Antritts- und Siegprämien um 433 000 Euro füllen. (ovk/mac)



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