Red Bulls weiter ungeschlagen6:1-Erfolg gegen Klagenfurt

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Das abschließende Gruppenspiel zwischen den Red Bulls München und dem Klagenfurter AC ist so etwas wie das Spiel um die goldene Ananas. Für beide Teams ging es heute um nichts mehr. Die Red Bulls sind unanfechtbarer Tabellenführer der Gruppe H, während der KAC nicht mal mehr eine theoretische Chance auf das Erreichen der nächsten Runde der Champions Hockey League (CHL) hatte.

Trotzdem traten beide Mannschaften mit der ersten Garde an, auch wenn Red Bull München noch immer mit fünf verletzten Stammkräften zu kämpfen hat. Immerhin waren heute wieder Matt Smaby und Joachim Ramoser auf dem Eis. In einer größtenteils einseitigen Partie gewannen die Red Bulls souverän mit 6:1 (2:0, 2:1, 2:0) gegen den Klagenfurter AC vor 3144 Zuschauern.

Beide Teams begannen wie die Feuerwehr in der Offensive. Torchancen gab es hüben wie drüben. Den ersten Punch setzten aber wie gewohnt die Gastgeber in Form von „Mr. Zuverlässig“ Mads Christensen. Keith Aucoin erhöhte vor der ersten Drittelpause gar auf 2:0 für die Red Bulls.

Das zweite Drittel begann dann mit einem Quickie für die Gäste aus Österreich. Setzinger überraschte die Münchner nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn mit dem Anschlusstreffer. Die Klagenfurter legten einen kleinen offensiven Sprint ein, den die Red Bulls jedoch unbeschadet überstanden. Im Gegenzug stellten Eder und Wolf die alten Machtverhältnisse in diesem Spiel wieder her und sorgten für die Vorentscheidung. In der Zwischenzeit machten es sich die Gäste mit unnötigen Strafzeiten das Leben schwer, die jedoch von den Red Bulls ungenutzt blieben. „Die Red Bulls sind ein verdienter Sieger. Unsere Zuspiele waren heute nicht präzise genug. München hat gezeigt, wie man es besser macht“, so KAC-Coach Doug Mason.

Auch im letzten Drittel war trotz des Spielstandes von mittlerweile 5:1 ordentlich Tempo und Hörte geboten. Für den einzigen unschönen Moment sorge Klagenfurts Markus Pock, der Münchens Pinizzotto ziemlich ruppig abräumte. Die darauf folgende 2+2-Minuten-Strafe nutzte Dominik Kahun zum 6:1-Endstand.

München geht damit ohne Punktverlust in das Sechzehntelfinale der CHL.

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