Red Bull München erreicht als erstes deutsches Team das CHL-Finale3:1-Sieg bei Red Bull Salzburg

Yasin Ehliz und Patrick Hager bejubeln das Tor zum 3:1 für den EHC Red Bull München in Salzburg. (Foto: GEPA pictures/Florian Ertl)Yasin Ehliz und Patrick Hager bejubeln das Tor zum 3:1 für den EHC Red Bull München in Salzburg. (Foto: GEPA pictures/Florian Ertl)
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Der 3:1 (2:1, 0:0, 1:0)-Erfolg der Münchner über den Tabellenvierten der international ausgelegten österreichischen EBEL, den Red Bulls Salzburg, war im Endeffekt hochverdient. Vor ausverkauftem Haus, 3400 Zuschauer  waren im Salzburger Volksgarten, schossen Maximilian Kastner (17.), Yannic Seidenberg (20.) und Patrick Hager (50.) die Tore für die Deutschen, während kurzfristig Alexander Rauchenwald durch sein Tor in der 14. Minute die österreichischen Hoffnungen, ebenfalls erstmalig das Finale zu erreichen, hoch hielt.

Im ersten Drittel zeigten sich die Österreicher von ihrer aggressiven Seite, gingen eine physische Linie und beeindruckten die Münchner, die zunächst nur schwer in ihr Spiel fanden. So war das 1:0 auch kein Wunder, als Alexander Pallestrang abzog, Münchens Keeper Danny aus den Birken den Puck zwar hielt, aber nur prallen lassen konnte und Rauchenwald am schnellsten reagierte. Die Reaktion des Deutschen Meisters war angemessen und trotzdem war das 1:1 das Ergebnis simplen Spiels. Die bis dahin in 78 Minuten nicht bezwungene Salzburger Abwehr ließ sich durch einen Pass von Mark Voakes aushebeln, der den angeschlichenen Maximilian Kastner fand und gegen dessen Direktschuss aus etwas drei Metern Entfernung hatte Salzburgs Keeper Steve Michalek keine Chance. Ein Schock für die Gastgeber und die Münchner setzten erfolgreich nach. Sechs Sekunden vor der ersten Drittelpause ließen die Salzburger Derek Joslin an der Torauslinie gewähren, der bediente Yannic Seidenberg und gegen dessen Schuss hatte Michalek wiederum keine Abwehrmöglichkeit.

Im zweiten Drittel jubelten die Gastgeber in der 29. Minute, als Brent Harris den vermeintlichen Ausgleich erzielt hatte, aber die Schiedsrichter versagtem dem Tor die Anerkennung wegen hohen Stocks. Die beste Chance danach hatte noch Michael Schiechl, aber auch dessen Schuss wurde von aus den Birken pariert. Die Entscheidung fiel im Mittelteil des dritten Drittels. Erst scheiterte noch Brent Regner an der Münchner Defensive und praktisch im Gegenzug versenkte Patrick Hager die Scheibe im Salzburger Tor. Interessantes Detail: Das Tor ähnelte dem 1:0 stark, denn in diesem Fall hatte Yasin Ehliz den Pass aus der Hinter-Tor-Zone gegeben und Hager kam im Slot ohne nennenswerte Gegenwehr zum Abschluss. Damit war das Spiel entschieden, obwohl Salzburgs Trainer Greg Poss schon 140 Sekunden vor Ende seinen Keeper vom Eis nahm.

Das Finale um die höchste europäische Eishockey-Vereinstrophäe findet am 5. Februar im Göteborger Skandinavium statt.


Start ist am 29. August, das Finale findet Anfang Februar 2020 statt
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