Niederlage in Gap – doch Berlin ist weiter dabeiCHL kompakt

Jonas Müller erzielte den einzigen Berliner Treffer in Gap. (Foto: Imago)Jonas Müller erzielte den einzigen Berliner Treffer in Gap. (Foto: Imago)
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Ein Glanzstück war es nicht – aber die Eisbären Berlin haben sich das letzte Ticket für die erste Play-off-Runde in der Champions Hockey League gesichert. Zwar verlor das Team von Trainer Uwe Krupp in Gap mit 1:3, dennoch reichten die drei Punkte aus vier Spielen zum Weiterkommen, weil die Eisbären den direkten Vergleich gegen die Franzosen gewonnen haben. Das Hinspiel ging mit 6:1 an Berlin.

Damit haben sich die folgenden 32 Mannschaften für das so genannte Sechzehntelfinale der CHL qualifiziert:

Düsseldorfer EG, EHC Red Bull München, Adler Mannheim, ERC Ingolstadt, Eisbären Berlin, Linköpings HC, Tappara Tampere, Djurgardens IF Stockholm, HV 71 Jönköping, EC Red Bull Salzburg, Skelleftea AIK, Bili Tygri Liberec, HC Davos, Färjestads BK Karlstad, HC Litvinov, Espoo Blues, TPS Turku, HC Kosice, HC Vitkovice, Kärpät Oulu, Vienna Capitals, Lukko Rauma, Lulea Hockey, Stavanger Oilers, Storhamar Dragons, Frölunda IF Indians, JYP Jyväskylä, Växjö Lakers, Züricher SC Lions, IFK Helsinki, Ocelari Trinec und Sparta Prag.

Die Paarungen werden am Dienstag um 12 Uhr in Helsinki ausgelost.

Rapaces de Gap – Eisbären Berlin 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

Die Franzosen spielten mit viel Einsatz und wollten sich nicht so einfach in ihr Ausscheiden fügen. Matt Carter, im Hinspiel noch gesperrt, sorgte mit einem Doppelschlag in der elften und 13. Minute jeweils in Überzahl für die 2:0-Führung von Gap. Auf Berliner Seite lief es im Powerplay nicht so gut, obwohl der Anschlusstreffer durch Jonas Müller (32.) ebenfalls in Überzahl fiel. Camillo Miettinen sorgte schließlich für den 3:1-Endstand (55.). Letztlich zu wenig für die Gastgeber.

Tore: 1:0 (10:06) Matt Carter (Camilo Miettinen, Bostjan Golicic/5-4), 2:0 (12:43) Matt Carter (Bostjan Golicic, Marc-Andre Bernier/5-4), 2:1 (31:13) Jonas Müller (Darin Olver, Bruno Gervais/5-4), 3:1 (54:04) Camilo Miettinen (Chad Langlais, Anthony Rech). Strafen: Gap 18, Berlin 16. Zuschauer: 2496.

EHC Red Bull München – Klagenfurter AC 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Die Partie hatte für den Ausgang der Gruppenphase keine Bedeutung mehr. Klagenfurt war bereits ausgeschieden und München stand als Play-off-Teilnehmer fest. Mit diesem Sieg verbuchten die Red Bulls aber den vierten Sieg im vierten Spiel und haben die Punktspielphase mit weißer Weste abgeschlossen.

Tore: 1:0 (14:28) Mads Christensen, 2:0 (16:39) Keith Aucoin, 2:1 (20:09) Oliver Setzinger (Thomas Poeck/4-5), 3:1 (32:03) Andreas Eder (Joachim Ramoser, Kai Herpich), 4:1 (39:40) Michael Wolf (Jason Jaffray, Dominik Kahun/5-4), 5:1 (50:23) Keith Aucoin (Daniel Sparre, Steven Pinizzotto), 6:1 (59:16) Dominik Kahun (Florian Kettemer, Ulrich Maurer/5-4). Strafen: München 8, Klagenfurt 14. Zuschauzer: 3144.

Black Wings Linz – Düsseldorfer EG 5:3 (0:1, 2:2, 3:0)

Auch in dieser Partie war bereits zuvor alles entschieden, sodass die Niederlage der DEG nicht sonderlich wehtat. Linz ist zwar ausgeschieden, verabschiedete sich aber mit einem starken letzten Drittel aus dem Wettbewerb, nachdem Düsseldorf schon mit 3:1 geführt hatte.

Tore: 0:1 (4:36) Alexej Dmitriev (Joonas Roennberg), 1:1 (21:31) Olivier Latendresse (Dan Dasilva), 1:2 (25:21) Stephan Daschner (Ken Andre Olimb, Norman Milley/5-4), 1:3 (28:33) Eduard Lewandowski (Alexej Dmitriev), 2:3 (37:14) Rob Hisey, 3:3 (49:03) Jason Ulmer (Brett McLean, Andrew Kozek), 4:3 (50:33) Mario Altmann (Brett McLean, Jason Ulmer/5-4), 5:3 (55:02) Andrew Kozek (Brett McLean, Sebastien Piche/5-4). Strafen: Linz 4, Düsseldorf 12. Zuschauer: 4250.

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