München und Berlin gewinnen zum CHL-AuftaktTopstart der deutschen Teams

Ben Street traf doppelt für den EHC Red Bull München.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Ben Street traf doppelt für den EHC Red Bull München. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Der Deutsche Meister Eisbären Berlin ließ seinem französischen Gegner aus Grenoble keine echte Siegchance und schob sich gleich auf Platz eins. Der Vizemeister aus München setzte sich in einem harten Duell beim Schweizer Überraschungsteam Rapperswil-Jona Lakers am Ende deutlich mit 4:1 durch und musste vorerst mit Platz zwei vorliebnehmen, da Tappara Tampere nach seinem klaren Erfolg in Bratislava sich durch das bessere Torverhältnis auf Platz eins schob.

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Gruppe C

SC Rapperswil-Jona Lakers – EHC Red Bull München 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Mit einer äußerst starken und konzentrierten Leistung begannen die Münchner ihre CHL-Saison. Vor allem die Defensive des deutschen Vizemeisters beeindruckte und hier besonders Torhüter Matthias Niederberger, der von 25 Torschüssen der Schweizer sich lediglich bei einem geschlagen geben musste, und dies auch nur in Unterzahl. Schon der Start der Münchner war beeindruckend. Der beste Gastspieler des Tages, Ben Street, schockte mit einem schnellen Abstaubertor bereits nach 90 Sekunden die motivierten Gastgeber. Diese glichen dann aber schnell aus. Leandro Profico lenkte einen Blueliner von Jensen an Niederberger vorbei zum Ausgleich in die Maschen. München zeigte sich jedoch nicht geschockt, spielte gekonnt weiter, aber erst in der 29. Minute wurden die Weichen in Richtung Sieg gelenkt, als Zach Redmond diagonal den völlig freien Yasin Ehliz fand und der Lakers-Keeper Nyffeler problemlos überwinden konnte. Richtig schön dann das Münchner 3:1, als Andreas Eder seinen Mitspieler Ben Street auf die Reise schickte und dieser per Rückhand das dritte Gästetor erzielte. Das ging auf das Nervenkostüm der Schweizer Hausherren und nur 90 Sekunden später leistete sich Lakers-Stürmer Jeremy Wick einen Check gegen den Kopf, der mit einer Fünfer plus Spieldauer geahndet wurde. In der 54. Minute wurden die in Rot spielenden Gastgeber erneut gekonnt ausgespielt, als Fredrik Tiffels den völlig freien Austin Ortega fand und dieser aus höchstens fünf Metern zum Endstand traf.

Tore: 0:1 (01:30) Ben Street (Redmond, Eder), 1:1 (06:47) Leandro Profico (Jensen, Eggenberger 5-4), 1:2 (28:35) Yasin Ehliz (Redmond, Smith), 1:3 (37:28) Ben Street (Eder, Szuber), 1:4 (53:32) Austin Ortega (Tiffels, Smith)

Slovan Bratislava – Tappara Tampere 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)

Eine klare Sache für den letztjährigen CHL-Vizemeister. Tappara Tampere beherrschte die Slowaken bis ins Abschlussdrittel. Nach dem 2:4 kam noch einmal kurz Hoffnung bei den Gastgebern auf, aber diese hielt nur wenige Minuten, dann hatte Tappara mit seinem fünften Tor die Gegenwehr von Slovan endgültig gebrochen. Bei Tappara gefielen Niko Ojamäki und Waltteri Merelä, bei Slovan konnte sich kein Spieler außergewöhnlich in Szene setzen.

Tore: 0:1 (17:01) Jere Henriksson (Seppälä, Nieminen), 0:2 (20:29) Valtteri Kemiläinen (Lehterä, Merelä), 0:3 (28:32) Niko Ojamäki (Kemiläinen, Lehterä 5-3), 0:4 (32:24) Niko Ojamäki (Virta, Kuusela), 1:4 (41:26) Samuel Takac, 2:4 (45:32) William Rapuzzi (Pececaro, Ackered 5-4), 2:5 (52:55) Waltteri Merelä (Lehterä, Savinainen 5-4)

Gruppe G

Bruleurs de Loups Grenoble – EHC Eisbären Berlin 2:8 (1:2, 0:5, 1:1)

Ein Prachtstart für den Deutschen Meister in Grenoble. Die Franzosen konnten lediglich im ersten Drittel mithalten, wurden im zweiten Abschnitt überrollt und in den letzten 20 Minuten, Grenoble hatte den Torhüter gewechselt, verwalteten die Berliner das Ergebnis und versuchten, ohne Blessuren den Sieg einzufahren, was am Ende auch gelang. Witziges Detail: Das erste und das letzte Tor des Tages gelang jeweils dem französischen Meister vor immerhin 3408 Zuschauern.

Tore: 1:0 (07:20) Dylan Fabre (Raymond, Rouhiainen 4-4), 1:1 (09:21) Zach Boychuk (Hördler, Müller), 1:2 (13:03) Marcel Noebels (Fiore, Boychuk), 1:3 (21:18) Matthew White (Regin), 1:4 (21:45) Frank Mauer (Wiederer, Hördler), 1:5 (29:56) Zach Boychuk (Roßmy, Ellis), 1:6 (32:29) Giovanni Fiore (Boychuk, Barinka), 1:7 (35:37) Frank Hördler (Müller, Noebels), 1:8 (48:11) Matthew White (Regin, Barinka), 2:8 (57:11) Julien Munoz (Koudri, Quattrone)

Frölunda Indians Göteborg – Mountfield HK Hradec Kralove 4:2 (0:1, 3:0, 1:1)

In einer mit 27:27 Torschüssen absolut ausgeglichenen Partie setzte sich der CHL-Rekordsieger nur auf Grund eines starken Mitteldrittels durch. Ein weiterer Fakt war das starke Powerplay der Indians, die drei ihrer vier Tore auf diese Weise erzielten konnten. Bei Mountfield gefiel das Mannschaftsspiel sowie die Motivation.

Tore: 0:1 (08:35) Radek Smolenak (Cingel), 1:1 (20:24) Radan Lenc (Lundqvist, Friberg), 2:1 (21:19) Jacob Nilsson (Greco, Johansson 5-4), 3:1 (39:05) Max Friberg (Lasch, Johansson 5-4), 3:2 (45:38) Oliver Okuliar (Pavlik, Perret), 4:2 (48:53) Max Friberg (Johansson, Lasch 5-4)

Gruppe D

Bereits nach dem ersten Spieltag scheinen die Karten in dieser Gruppe klar verteilt. Während die Schweizer vom Zürcher SC ohne Probleme die ungarische Aufgabe lösten, musste dagegen Rögle BK Ängelholm in Polen beim 5:4 ganz schön zittern. Beide Favoriten setzten sich jedoch durch, so dass es wohl nur noch um die Frage geht, ob Zürich oder Rögle am Ende auf Platz eins steht.

Tauron KH GKS Katowice – Rögle BK 4:5 (2:1, 1:0, 1:4)

Tore: 0:1 (00:23) Tony Sund (Kasper, Larsson), 1:1 (00:34) Brandon Magee (Lehtonen), 2:1 (05:23) Grzegorz Pasiut (Fraszko), 3:1 (24:21) Bartosz Fraszko (Pasiut, Krezolek), 3:2 (41:44) Riley Sheen (Bengtsson), 3:3 (43:45) Adam Tabellini (Wallinder), 3:4 (44:05) Riley Sheen (Rosdahl, Mozik), 4:4 (46:32) Hampus Olsson, 4:5 (47:02) Samuel Jonsson (Sjödin, Sund)

Hydro Fehervar AV 19 – Züricher SC Lions 1:7 (1:3, 0:1, 0:3)

Tore: 0:1 (00:39) Yannick Weber (Roe, Andrighetto), 0:2 (05:19) Sven Andrighetto (4-5), 0:3 (12:06) Simon Bodenmann (Lammikko, Wallmark; 5-4), 1:3 (15:37) Istvan Terbocs (Bartalis, Vertes), 1:4 (36:55) Simon Bodenmann (Roe, Texier 5-4), 1:5 (46:43) Denis Hollenstein, 1:6 (55:34) Alexandre Texier (Lehtonen), 1:7 (55:57) Denis Hollenstein

Gruppe E

Das war schon eine kleine Überraschung. Ilves Tampere kassierte in Fribourg eine nicht erwartete Niederlage und steht nun bereits unter Zugzwang. Für Fribourg, das in der letzten CHL-Saison in der Vorrunde alle Spiele für sich entscheiden konnte, zeigte die Begegnung gegen die Schweden, dass sie sich im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale Chancen ausrechnen können. In der zweiten Begegnung musste Favorit Red Bull Salzburg gegen den norwegischen Champion aus Stavanger trotz hoher spielerischer Überlegenheit den Umweg über die Verlängerung gehen, ehe der wichtige Zusatzpunkt eingefahren war.

HC Fribourg-Gottéron – Ilves Tampere 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Tore: 1:0 (03:16) Janne Kuokkanen (Diaz, Schmid 5-4), 1:1 (20:48) Tommi Tikka (Oden, Parikka), 2:1 (27:01) Janne Kuokkanen (Schmid 4-5), 2:2 (27:56) Tommi Tikka (Kontiola, Ikonen 5-4), 3:2 (50:47) Matthias Rossi (Jecker, Jörg)

Red Bull Salzburg – Stavanger Oilers 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0)

Tore: 1:0 (26:25) Troy Burke (Robertson, Schneider 5-4), 1:1 (43:30) Bryce Gervais (Uriksen), 2:1 (46:48) Peter Schneider (Nissner, Genoway), 2:2 (48:11) Paul Bittner (Lefebvre, Gervais), 3:2 (62:56) Florian Baltram (Wukovits)


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CHL Gruppenphase

Dienstag 11.10.2022
HC Oceláři Třinec Třinec
- : -
HC Davos Davos
Tappara Tampere Tampere
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EHC Red Bull München München
KS Cracovia Krakau
- : -
Färjestad BK Färjestad
Luleå HF Luleå
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Aalborg Pirates Aalborg
Skellefteå AIK Skellefteå
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Belfast Giants Belfast
Frölunda HC Göteborg
- : -
Brûleurs de Loups de Grenoble Grenoble
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
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HC Slovan Bratislava Bratislava
HC Sparta Prag Prag
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Mikkelin Jukurit Mikkelin
Straubing Tigers Straubing
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EC Villacher Sportverein Villach
ZSC Lions Zürich
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Rögle BK Rögle
Mittwoch 12.10.2022
Mountfield HK Hradec Králové
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Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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TPS Turku Turku
Stavanger Oilers Stavanger
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Tampere Ilves Tampere
Fehérvár AV19 (Archiv) Székesfehérvár
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GKS Katowice Katowice
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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EC Red Bull Salzburg Salzburg
EV Zug Zug
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HDD Olimpija Ljubljana Ljubljana
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