Meister München gewinnt zum CHL-Auftakt60 Minuten Arbeit für sechs Tore

Jason Jaffray (links) wird dem EHC Red Bull München verletzungsbedingt in den Playoffs fehlen. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)Jason Jaffray (links) wird dem EHC Red Bull München verletzungsbedingt in den Playoffs fehlen. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)
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Meisterlich begannen zunächst die zahlreich mitgereisten Fans aus Krakau, die der Stimmung der Münchner Fans in nichts nachstanden und so die mit 2150 Zuschauern gefüllte Halle zum Beben brachten. Die Red Bulls wurden durch die vorherrschende Atmosphäre immer mehr angetrieben und spielten so weiter, wie sie in der vergangenen Saison aufgehört hatten: nämlich mit temporeichem und kombinationsstarkem Eishockey. Bis auf wenige Nadelstiche war von den Gästen nicht viel zu sehen. Bei der Anzahl an Torchancen, die die Red Bulls kreierten, war es zunächst verwunderlich, dass es lediglich mit einem 1:0 in die erste Drittelpause ging.

Krakau ließ sich bei der Rückkehr aus der Kabine enorm viel Zeit und riskierte dabei beinahe eine Bankstrafe. Doch die vermeintlich intensivere Pause half den Gästen, sich wieder in die Partie zurückzufinden, nicht zuletzt auch dadurch, dass beim Powerplay der Münchner nach wie vor Handlungsbedarf herrscht. Im Anschluss zeigte sich jedoch, warum die Mannschaft von Don Jackson so stark ist. Durch vermeintliche Drucksituationen gehen die Red Bulls beinahe unbeeindruckt und stellten vor der zweiten Drittelpause durch Jaffray und Neuzugang Lauridsen sogar noch auf 3:1.

Dieses Mal waren die Gäste zeitiger wieder zurück auf dem Eis als in der ersten Pause. Aber auch das war erneut das richtige Rezept von Krakaus Coach Rudolf Rohacek. In einer Phase der Ruhepause konnten Gäste sich durch Maciej Urbanowicz erneut zurück in die Partie bringen. Am Tag der Neuzugänge stellte Patrick Hager den alten Abstand wieder her und zeigte, wie wertvoll er im System von Don Jackson sein kann. ’Das war das entscheidende Tor heute“, so Krakau Trainer. Ein ums andere Mal bewies er Spielübersicht, Schnelligkeit und Wendigkeit. Für den am Ende doch überraschend deutlichen 6:2-Endstand sorgten Jerôme Flaake und Andreas Eder. ’Die letzten beiden Gegentore waren unnötig. Ansonsten war es eine respektable Leistung meiner Mannschaft“, so Rohacek. ’Wir mussten die ganzen 60 Minuten hart arbeiten für den Sieg“, sagte Red-Bull-Coach Don Jackson.


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