Freezers scheitern beim CHL-Debüt an Luleå Hamburg - Luleå 1:4

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Während die Freezers sich eine Revanche erhofften, machten die Schweden schnell klar, wo der Norden ihrer Meinung nach wirklich ist. Nach nicht mal zwei Minuten führten die Schweden bereits – Daniel Zaar traf für Luleå. Danach befanden sich während des ersten  Drittels zeitweise mehr Hamburger auf der eigenen Strafbank als in der gegnerischen Zone. Luleå dominierte das Spielgeschehen und  nutze Überzahlspiele, um die Führung weiter aus zubauen. So konnten die Gäste nach zwölf Minuten bereits drei Treffer verbuchen. Kurz vor der ersten Pause legte Per Ledin noch einmal nach und traf damit zum zweiten Mal in diesem Spiel – Spielstand für Luleå nach dem ersten Drittel 4:0.

„Wir sind es nicht gewohnt, gegen Gegner zu spielen, die so stark am Stock sind – die Schweden sind nicht sehr groß, aber sehr stark. Sie lassen sich einfach nicht unterkriegen“, sagte Freezers-Trainer Benoit Laporte über die zähen Nordmänner. Unterkriegen lassen kam aber auch für echte Kühlschränke nicht in Frage und so setzten sich die Hamburger doch noch durch und Adam Mitchell machte den ersten CHL-Treffer für die Freezers Ende des zweiten Drittels. Die Hamburger kämpften sich durch bis zum Schluss, während die Schweden etwas nachließen. Joakim Fagervall, Trainer von Luleå Hockey: „Wir kamen gut ins Spiel - eine Menge Powerplays und Treffer. Wir waren zu Anfang besser im Spiel, als es zum Ende der Fall war.“

Dennoch gelang es den Hamburgern nicht, weitere Tore gegen die Gäste zu erzielen, und sie unterlagen mit 1:4 den Gästen aus Nordschweden.

Das erste CHL-Spiel der Hamburger besuchten 5580 Zuschauer – unter ihnen auch eine Handvoll mitgereister schwedischer Fans. Was für Hamburger Verhältnisse nach nicht allzu viel klingt, wäre für die schwedischen Gäste daheim in Luleå schon eine fast volle Halle – deren Coop Arena bietet gerade einmal Platz für 6000 Zuschauer.

Kapitän Christoph Schubert nach dem Spiel: „Wir nehmen diesen Wettbewerb sehr ernst, wollen noch was erreichen und in die nächste Runde kommen.“ Sonntag können die Hamburger dieses Vorhaben erneut unter Beweis stellen. Bully ist um 17.45 Uhr gegen Lukko Rauma aus Finnland, allerdings auch ohne Philippe Dupui; er hatte Anfang des zweiten Drittels wegen Schlittschuhtritts eine Matchstrafe bekommen.

Tore:
0:1 (01:41) Wallmark (Zaar, Ledin) – EQ
0:2 (05:11) Ledin (Zaar, Ch. Abbot) – PP1
0:3 (12:13) Granstrom (Dixon, Savilahti-Nagander) – PP1
0:4 (17:48) Ledin (Ch. Abbot, Zaar) – PP2
1:4 (38:34) Mitchell (Roy, Schubert) – PP1

Schiedsrichter: Haupt, Nikolic (Hofer, Schrader)
Strafen: Hamburg 26 + Matchstrafe (Dupuis), Lulea 8.
Zuschauer: 5580


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