Fischtown Pinguins mischen weiterhin die CHL aufEisbären Berlin unterliegen Tappara Tampere

Jubel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jubel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Gruppe A:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – TPS Turku 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)

Wenn man sich den internationalen Werdegang der Bremerhavener ansieht, dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Der Gegner TPS Turku, immerhin elffacher finnischer Meister, wenn auch zuletzt 2010, schaffte gegen den CHL-Neuling von der Nordsee in 120 Minuten ein kümmerliches Törchen und kassierte zwei Niederlagen. Beeindruckend auch, wie die Pinguins den Gegner unter Druck setzten und, ausgehend von einer starken Defensive mit einem brillanten Brandon Maxwell im Tor, die Nerven behielten, auch als es nach 40 Minuten noch 0:0 stand. Dieser Spielstand hatte dann noch genau eine Minute Bestand, dann führten die Hausherren nach einem Tor von Stanislav Dietz mit 1:0. Nach einem Konter erhöhte Jan Urbas in der 47. Spielminute auf 2:0 und als die Finnen ihren Keeper Andrej Kareev aus dem Kasten nahmen, nutzte Ross Mauermann diese Chance zu einem Empty-Netter zum Endstand 3:0. Am Ende konnten die anwesenden 2.200 Fans den zweiten Tabellenplatz bejubeln. Erster ist Växjö mit sieben Punkten, Dritter Sparta Prag mit vier Zählern und Letzter TPS Turku mit nur einem Punkt.

Sparta Prag – Växjö Lakers HC 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) n.V.

Tore: 0:1 (15.) Martin Lundberg (Calof, Lycksell), 1:1 (33.) Vladimir Sobotka (Dvorak, Repik), 2:1 (62.) David Kase (Chlapik)

Gruppe E:

Tappara Tampere – Eisbären Berlin 5:4 (1:0, 2:3, 1:1, 1:0) n.V.

Was für ein Unterschied zur ersten Partie von vor einer Woche in Berlin. Die Berliner zeigten über die volle Spielzeit eine starke Vorstellung und waren kaum wiederzuerkennen. Nur schade, dass sie den zwischenzeitlich erreichten 3:1-Vorsprung nicht über die Zeit retten konnten. Am Anfang schien alles wie gewohnt abzulaufen. Die Finnen begannen offensiv und gingen durch Santtu Kinnunen in der elften Minute in Führung. Gegen dessen Hammer war Eisbären-Keeper Tobias Ancicka chancenlos. Überraschend der schnelle Ausgleich im Mitteldrittel Leonhard Pfoderl nutzte eine kurzfristige Konfusion der Finnen zum 1:1. Und es kam noch besser für die Hauptstädter. Zach Boychuk tauchte in der 25. Minute gefährlich vor Tapparas Keeper Christian Heljanko auf, wurde gestoppt, und Giovanni Fiore nutzte den Abpraller zum 2:1 für Berlin aus. Auch beim 3:1 für die Gäste durch Leonhard Pfoderl sah die Defensive von Tappara nicht gerade souverän aus. Jetzt musste Tappara reagieren und tat dies auch. In der 32. Minute setzte Kyle Platzer zu einem Sololauf an, bediente Jukka Peltola und dieser beförderte die Scheibe ins leere Berliner Tor.  Und in Überzahl, 30 Sekunden vor dem Drittelende gelang Joni Tuulola mit einem Abstaubertor in Überzahl der Ausgleich. Ein doppeltes Überzahltor gelang in der 47. Minute Brady Austin für Tappara. Aber auch die Eisbären können Powerplay. In der 55. Minute erzielte Matt White das 4:4. Das 5:4 markierte schließlich Otto Rauhala in der 61. Spielminute mit einem Handgelenkschuss. In der Tabelle führt Tappara ungeschlagen mit acht Punkten. Zweiter ist Lugano (6), Dritter Skelleftea (3) und Schlusslicht mit einem Zähler die Eisbären Berlin.

Skelleftea AIK – HC Lugano 3:5 (0:2, 2:3, 1:0)

Tore: 0:1 (6.) Calvin Thurkauf (Alatalo, Carr), 0:2 (13.) Daniel Carr (Fazzini, Arcobello), 1:2 (23.) Adam Mascherin (Roos, Sundsvik), 1:3 (28.) Luca Fazzini, 2:3 (33.) Albin Sundsvik (Mascherin, Roos), 2:4 (35.) Luca Fazzini (Arcobello, Schlegel), 2:5 (40.) Luca Fazzini (Alatalo, Bödker), 3:5 (49.) Oskar Nilsson (Pudas, Lindstrom).

Gruppe G:

Diese Gruppe hat erst verspätet in der CHL eingegriffen und der erste Tabellenführer sind die Dänen von Rungsted vor Klagenfurt. Dritter ist Donezk und letzter Rouen.

Donbass Donetsk – Rungsted Seier Capital 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.P.

Tore: 1:0 (18.) Pavel Medvedev, 1:1 (34.) Rasmus Andersson (Green, Jensen), 1:2 (48.) Gustav Green (Olsson, Jensen), 2:2 (54.) Alexander Peresunko (Morozow).

Klagenfurter AC – Rouen Dragons 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.

Tore: 1:0 (3.) Manuel Ganahl (Ticar), 1:1 (20.) Rolands Vigners (Guttig), 2:1 (61.) Nick Petersen (Ticar, Brugisser).

Gruppe H:

Auch in dieser Gruppe wurde heute Abend erst der erste Spieltag durchgeführt. Tabellenführer ist Salzburg vor Bozen, Dritter ist der polnische Meister Jastrzebie und Schlusslicht die Norweger von Frisk Asker.

Frisk Asker – Red Bull Salzburg 2:6 (1:1, 0:2, 1:3)

Tore: 0:1 (13.) Ty Loney (Loverde, Jarvinen), 1:1 (14.) Hamus Gustafsson (Morley, Nevelainen), 1:2 (23.) T.J. Brennan (Loney, Jarvinen), 1:3 (38.) Danjo Leonhardt (Borzecki), 1:4 (41.) Thomas Raffl (Loney, Loverde), 1:5 (42.) Mario Huber (Schneider, Pallestrang), 2:5 (44.) Viktor Granholm, 2:6 (56.) Ty Loney (Jarvinen, Loverde).

GKS Jastrzebie – HC Bozen 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Tore: 0:1 (11.) Daniel Catenacci (Miceli), 1:1 (17.) Arturs Sevcenko (Pavlovs, Urbanowicz), 2:1 (33.) Mateusz Bryk (Urbanowicz, Kostek), 2:2 (40.) Daniel Catenacci (Frank), 2:3 (PEN.) Brett Findlay.


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