Erster Sieg für den Meister - erste Niederlage für KölnCHL kompakt

Haie-Trainer Uwe Krupp sah eine 1:4-Niederlage gegen Liberec. (Foto: Imago)Haie-Trainer Uwe Krupp sah eine 1:4-Niederlage gegen Liberec. (Foto: Imago)
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Kölner Haie - Bili Tygri Liberec 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Das Spiel begann mit hohem Tempo – und guten Chancen auf beiden Seiten. Die Führung der Tschechen besorgten Ondrej Vitasek, der am schnellsten reagierte, nachdem Martin Bartek die Scheibe vor das Tor gebracht hatte (13.). Die Haie glichen durch eine 2:1-Gelegenheit aus: Youngster Philip Riefers brachte die Scheibe schließlich zum 1:1 im Netz der Gäste unter (19.). Doch die Tschechen gingen erneut in Führung: Petr Vampola traf in Überzahl für Liberec. Die Haie blieben dran, hatten Chancen – die beste durch Charlie Stephens, der in der 38. Minute einen Penalty vergab. Das bestrafte Vampola 22 Sekunden vor der zweiten Pause mit dem 3:1 für die Gäste. Michal Bulir sorgte bereits in der 46. Minute mit dem 4:1 für Liberec für klare Verhältnisse.

Krefeld Pinguine – IFK Helsinki 3:5 (1:0, 1:1, 1:4)

Die Pinguine kamen nach der Auftaktniederlage vom Donnerstag gut ins Spiel. In Überzahl zog David Fischer mächtig ab – und traf zum 1:0 für die Rheinländer (11.). Und auch die erste Pause schienen die Krefelder besser verdaut zu haben: Adam Courchaine traf in der 22. Minute zum 2:0 gegen die Finnen. Der zweite Abschnitt war aber geprägt von zu vielen Krefelder Strafen. In der 25. Minute verhinderte Krefelds Goalie Tomas Duba per Glanzparade den Einschlag durch Teemu Ramstedt; doch zehn Minuten später traf Matti Kuparinen im Powerplay mit einem verdeckten Schuss zum 1:2-Anschluss. Als Nick St. Pierre auf 3:1 (42.) erhöhte, schien alles für den KEV zu laufen – doch dann glichen Robert Leino (43.) und Matti Kuparinen (47.) aus. Und in der 54. Minute wurde es noch bitterer: Einen Schuss von Toni Söderholm fälschte Mika Partanen in der Luft zum 3:4 ab. In der 59. Minute machte Arttu Luttinen mit dem 3:5 ins leere Krefelder Tor alles klar.

ERC Ingolstadt – SaiPa Lappeenranta 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Auch der Deutsche Meister wollte sich nach der CHL-Auftaktniederlage rehabilitieren. Das gelang auch gut: In der elften Minute brachte Aaron Brocklehurst die Panther aus spitzem Winkel in Führung. Das sahen auch die Schiris nach einem Blick aufs Video so. In der 24. Minute erhöhte Jeffrey Szwez auf 2:0; Brandon Buck hatte bereits diesen Treffer auf den Schläger. Den Abpraller nutzte dann Szwez. Als Ryan MacMurphy gar das 3:0 markierte (33.), doch schon 68 Sekunden verkürzte Brian Salcido auf 1:3. Patrick Köppchen machte in der 45. Minute den Sack mit dem 4:1 schon früh zu.

HC Fribourg-Gottéron – Eisbären Berlin 6:3 (0:0, 3:0, 3:3)

Die Eisbären Berlin mussten ihre zweite CHL-Niederlage hinnehmen. Matchwinner für den Schweizer Gastgeber war Gregory Mauldin, der einen Hattrick beisteuerte. Christian Dube (31.) und Mauldin (34., 40.) schossen einen 3:0-Vorsprung heraus. Dreimal konnten die Berliner durch André Rankel (43.), Darin Olver (48.) und Matt Foy (52.) verkürzten den Rückstand jeweils auf zwei Tore, doch Thibaut Monnet (43.), Martin Ness (52.) und nochmal Mauldin (59.) sicherten den Erfolg für Fribourg.

Start ist am 29. August, das Finale findet Anfang Februar 2020 statt
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