EHC Red Bull München holt einen Punkt beim HC Banska BystricaDie CHL am Donnerstag

Der HC Banska Bystrica gewann gegen den EHC Red Bull München. (Foto: GEPA pictures/Ulrich Gamel)Der HC Banska Bystrica gewann gegen den EHC Red Bull München. (Foto: GEPA pictures/Ulrich Gamel)
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Gruppe B:

HPK Hämeenlinna – HC Pilsen 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.V.  

Nach zwei Heimspielen und Heimsiegen in Folge musste der HC Pilsen erstmals auswärts ran. Bei Hämeenlinna trafen die Gäste vor 2.965 Zuschauern auf ein starkes Heimteam, das sich nicht versteckte. Doch HC Pilsen hat mit Milan Gulas stets eine Waffe mit im Gepäck. Der derzeitige Topscorer der CHL hat erneut zugeschlagen. Sein erstes Tor erzielte der Tscheche noch im ersten Drittel (6.). Im Mitteldrittel wurden die Finnen stärker, konnten jedoch auch zahlreiche Powerplay-Möglichkeiten nicht nutzen. Erst nach 38 Sekunden im letzten Abschnitt trafen sie endlich zum langersehnten 1:1 (41.). Doch Kapitän Gulas hatte daran etwas auszusetzen. In der Verlängerung führte er seinen HC Pilsen durch seinen zweiten Treffer zum dritten Sieg in Folge (61.)

Rungsted Seier Capital – EV Zug 0:5 (0:5, 0:0, 0:0)

Rungsted wartet auch im ersten Heimspiel weiter auf den ersten Sieg. Der Favorit aus der Schweiz machte dabei im ersten Drittel bereits alles klar. Mit einem deutlichen 5:0 ging es in die erste Pause. Neben Oscar Lindberg (8.) und Yannick Albrecht (13.) war es vor allem Gregory Hofmann, der mit seinen zwei Treffern den nächsten Sieg des EV Zug besiegelte. Erst traf er in der dritten Spielminute zum 1:0, anschließend erhöhte er in der 15. Spielminute auf 4:0. Erik Thorell setzte im ersten Drittel den Schlusspunkt (18.). Rungsted steht weiterhin ohne Punkte in Gruppe B auf Rang vier, während der EV Zug auf Pilsens Fersen bleibt.

Gruppe C:

Bili Tyggri Liberec – Belfast Giants 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Während die Augsburger Panther erst am Freitag ranmüssen, strich Liberec in der Gruppe C ihren ersten Sieg ein und machen die Gruppe C nochmals spannend. Während Liberec die ersten beiden Partien gegen Lulea und überraschend gegen Belfast das Nachsehen hatten, sind die weißen Tiger nun erwacht. Klar und deutlich besiegten die Tiger den Underdog aus Belfast vor 3.314 Zuschauern in der heimischen Home Credit Arena. Bereits zur ersten Pause stand es 2:0 für die Hausherren (1., 9.). Im zweiten Durchgang gelang den Giants der Anschlusstreffer (25.), ehe Liberec wieder einen Gang höher schaltete. Marek Zachar (29.) und Libor Hudacek (30.) erhöhten binnen einer Minute auf 4:1. Den Endstand besiegelten Radan Lenc (46.) und Rostislav Marosz (60.). Durch den Sieg bleibt es in Gruppe C spannend. Augsburg oder Lulea könnten durch einen Sieg davonziehen.

Gruppe E:

Brûleurs de Loups de Grenoble – Kärpät Oulu 2:6 (1:1, 0:3, 1:2)

Nach dem 3:1 Sieg Kärpäts im Heimspiel gegen die Franzosen, konnten die Finnen auch die zweite Partie gegen Grenoble gewinnen. Diesmal wurde es deutlicher. Mit einem 6:2 Auswärtssieg reist Kärpät weiter in die Schweiz zum SC Bern. Früh traf Sami Anttila zur Führung (5.). Noch im ersten Abschnitt gelang Damien Fleury der Ausgleich (13.). Im Mitteldrittel stellte Kärpät dann die Weichen für den nächsten Sieg. Binnen drei Minuten erhöhten Jesse Puljujärvi (37.), Janne Pesonen (38.) und Jakub Krejcik (40.) auf 1:4 aus Sicht der Franzosen. Zwar verkürzte Antonin Manavian für Grenoble noch (44.), doch zwei weitere Treffer der Finnen sorgte in der 51. und 54. Spielminute für den souveränen Auswärtssieg.

SC Bern – Skelleftea AIK 4:5 (1:1, 2:3, 1:0, 0:1) n.P.

Kärpät Oulu steht nun allein auf Rang eins der Gruppe E. Grund dafür ist der Sieg Skellefteas über den SC Bern in dessen Stadion. Vor 5.046 Zuschauer in der PostFinance Arena sahen die Zuschauer ein großartiges Eishockeyspiel. Skelleftea erwischte den besseren Start und ging durch Albin Eriksson in Führung (7.), doch der SC Bern antwortete prompt – 1:1 (10.). Mit einem fairen 1:1 ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Erst erhöhte Inti Pestoni für die Hausherren (30.), dann schlug Skelleftea wieder zu. Die Gäste benötigten nur 15 Sekunden um das Spiel zu drehen (32.). Rickard Hugg legte sogar noch eins nach (38.), doch Calle Andersson vom SC Bern hatte etwas dagegen. Mit einem Doppelpack bescherte er seinen Bernern zumindest den einen Punkt (40./ 45.). Den entscheidenden Penalty verwandelte Albin Eriksson für Skellefteas Zusatzpunkt.

Gruppe G:

HC Banska Bystrica – EHC Red Bull München 3:2 (2:2, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.P.

In München kassierten die Slowaken eine 3:0 Packung. Vor heimischem Publikum sollte das nicht nochmals passieren. Entsprechend legten sie los. Nach nur 38 gespielten Sekunden gingen die Slowaken durch Marek Slowak in Führung (1.). Erst nach wenigen Minuten wachten die Münchner auf und attackierten mutig nach vorne. Franky Mauer (5.) und Neuzugang Philipp Gogulla (7.) drehten die Partie innerhalb von zwei Minuten. Es war ein auf und ab. Geschockt von den Gegentreffern der Münchner waren wiederum die Slowaken am Zug. Michal Kabac glich kurz darauf aus (9.). Es war das torreichste Drittel der Nachmittagspartie. Mit einem 2:2 ging es in die erste Pause. Wie schon im ersten Drittel taten sich beide Teams vor allem im Aufbau schwer, doch beide Teams konnten die Fehler des jeweils anderen nicht nutzen. Die besten Akteure auf dem Eis waren die Goalies Tyler Beskorowany und Kevin Reich, der den Vorzug vor Danny aus den Birken bekam. Eine 5:3-Überzahlchance zu Beginn des Schlussabschnitts konnte München nicht nutzen. Auf der anderen Seite parierte Kevin Reich einen Penaltyschuss der Slowaken, nachdem er bereits den Konter abwehren konnte, der dazu führte. Mit dem 2:2 ging es in die Verlängerung. Trotz Großchancen auf beiden Seiten blieb es weiterhin dabei. Den entscheidenden Penalty verwandelte Marek Batranus zum 3:2 Heimsieg.

HC Ambri-Piotta – Färjestads BK 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Der HC Ambri-Piotta ist in der Champions Hockey League angekommen. Durch ihren ersten Sieg gegen den Favoriten aus Färjestad zogen die Schweizer gar auf Rang drei der Gruppe G. Nach ungenutzten Chancen der Schweizer ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im Mittelabschnitt erwischte HC Ambri-Piotta den besseren Start und ging in dessen Heimpremiere vor 4.227 Zuschauern durch Fabio Hofer in Führung (24.). Im letzten Abschnitt erhöhte Matt D’Agostini auf 2:0 (49.), ehe Färjestad durch Vojtech Mozik in der 57. Spielminute nochmals herankam. Das war jedoch zu spät und so konnten der HC Ambri-Piotta jubeln. Durch den Sieg ist auch in Gruppe G noch alles möglich.

Gruppe H:

Graz 99ers – Frölunda Indians 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)

Der Champion schlägt zurück. Nach der peinlichen Heimpleite im Hinspiel gegen die Graz99ers ließ der amtierende Champion den Österreichern keine Chance. Nach zwei Pleiten war der schwedische Meister gefragt. Johan Sundström eröffnete den Torreigen (8.). Dwight King glich noch im ersten Abschnitt aus (13.). Es sollte das letzte knappe Ergebnis dieser Partie bleiben. Im Mitteldrittel machte Frölunda alles klar. Mit einer souveränen 3:1 Führung aus schwedischer Sicht ging es in die zweite Pause. Kapitän Lundquist sorgte mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung (24. / 30.). Im letzten Abschnitt spielte Frölunda es souverän runter. Rookie und NHL-Draft Prospect Lucas Raymond setzte mit einem Doppelpack den Schlusspunkt (43. / 54.).

Mountfield BK – Cardiff Devils 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)

Nach zwei Siegen in Folge sind die Cardiff Devils wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Zwar konnten die Devils im Hinspiel vor heimischem Publikum die Gäste vom Mountfield HK bezwingen, doch diesmal waren diese zu stark. Wie bereits gegen Frölunda spielte Mountfield befreit auf. Tomas Vincour (10.) und Lukas Cingel (14.) erhöhten im ersten Drittel bereits auf 2:0. Im Mitteldrittel gab es für die 2.499 Zuschauer wenig zu sehen, ehe Daniel Rakos (43.), Rudolf Cerveny (47.) im letzten Abschnitt auf 4:0 erhöhten. Zwar kamen die Devils durch Bryce Reddick (53.) und Matias Sointuv (54.) nochmals ran, doch es reichte nicht. Marek Bicevskis (59.) machte mit einem Empty-Net-Goal alles klar. Dennoch stehen beide Teams noch vor Frölunda und den Graz 99ers auf den Qualifikationsplätzen der Gruppe H.


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