EHC Red Bull München hat Sprung ins Achtelfinale in der HandPenaltyerfolg beim HC Ambri-Piotta – die CHL am Samstag

Der EHC Red Bull München steht dicht vor dem Einzug ins CHL-Achtelfinale. (Foto: GEPA pictures/Ulrich Gamel)Der EHC Red Bull München steht dicht vor dem Einzug ins CHL-Achtelfinale. (Foto: GEPA pictures/Ulrich Gamel)
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Gruppe B:

HPK Hämeenlinna – EV Zug 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)  

Der EV Zug darf jubeln. Durch den Sieg gegen HPK Hämeenlinna qualifizierten sich die Schweizer für die Play-offs und das merkte man von Beginn an. Bereits nach zehn Spielminuten führten der EV Zug durch ein Powerplaytor von Sven Sentele (10.). Carl Klingberg ließ die Schweizer im Mitteldrittel erneut als erste jubeln (28.), obwohl HPK mehr Spielanteile hatte und dem Ausgleich nahe war. Doch die Finnen verkürzten erst kurz vor der Sirene. Jere Innala verkürzte für die Finnen (40.) zum 1:2 aus ihrer Sicht. Im Schlussabschnitt war es Lino Martschini, der durch seinen Treffer die Qualifikation und den Sieg sicherte. Für HPK endet die diesjährige CHL-Saison bereits nach der Gruppenphase.

Rungsted Seier Capital – HC Pilsen 2:4 (1:2, 0:2, 1:0)

Auch im vierten Spiel konnte Rungsted keinen Punkt sammeln, während die Gäste aus Pilsen weiterhin erfolgreich sind und auch die vierte Partie gewinnen konnten. Nach dem 9:3-Sieg der Tschechen im Hinspiel der Partie, hielt Rungsted diesmal besser mit. Sie gingen auch durch Rasmus Andersson in Führung (10.). Die 1.011 Zuschauer der Bitcoin Arena sahen noch im ersten Drittel wie der HC Pilsen die Partie zu ihren Gunsten drehte. Erst glich Michal Moravcik aus (18.), bevor aktueller Topscorer Milan Gulas kurz vor der Drittelpause erhöhte (20.). Es dauerte nicht lange, bis Pilsen nachlegte. Vojtech Nemec traf zum 3:1 (21.) und Miroslav Indrak erhöhte zum zwischenzeitlichen 4:1 aus Sicht der Tschechen. Den Schlusspunkt setzte der Gastgeber, als Shane Hanna für die Hausherren verkürzte. Durch den Sieg qualifizierte sich der HC Pilsen für die Play-offs. Die Gruppe B ist damit bereits frühzeitig entschieden.

Gruppe E:

SC Bern – Kärpät Oulu 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.

Kärpät Oulu sichert sich dank des Shootout-Sieges Platz eins der Gruppe E. Es war ein spannendes Spiel, das fast schon Play-off-Charakter hatte. Bern erwischte den besseren Start und ging durch Simon Moser in Führung (6.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Kärpät fand lange keinen Weg zum Erfolg. Erst im zweiten Drittel glich Michal Kristof für die Finnen aus. Im dritten Drittel konnte kein Team das entscheidende Tor erzielen, sodass sich die 5069 Zuschauer in der PostFinance Arena auf Extra-Time freuen konnten. Auch die Overtime blieb torlos. Im Penaltyschießen stand das Glück auf der Seite der Gäste. Kärpät steht bereits mit einem Bein im Achtelfinale, während der SC Bern in den noch ausstehenden Partien gegen Grenoble wichtige Punkte einfahren muss.

Brûleurs de Loups de Grenoble – Skelleftea AIK 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Skelleftea hat sich wichtige Punkte im Rennen um die Qualifikation für das Achtelfinale gesichert, während Grenoble auf Rang vier ihre letzten beiden Partien gewinnen muss, um noch Chancen auf eine Qualifikation zu haben. Oscar Möller eröffnete den Torreigen kurz vor der ersten Pause (20.). Im Mittelabschnitt sahen die 2.982 Zuschauer Tore beider Teams. Zunächst erhöhte Linus Lindström für die Schweden (32.), ehe Vincent Kara auch die Gastgeber jubeln ließ (40.). Dieser Spielstand währte nicht lange. Nach 19 Sekunden im letzten Drittel stellte Joakim Lindström den alten Abstand wieder her (41.). Grenoble sah keinen Weg durch die Abwehr der Schweden. Den Schlusspunkt setzte abermals Oscar Möller durch ein Empty-Net-Goal (60.).

Gruppe G:

HC Banska Bystrica – Färjestads BK 3:4 (1:0, 0:1, 2:2, 0:1) n.V.

Färjestad hat einen großen Schritt in Richtung Play-offs gemacht. Den zweiten Sieg gegen Banska Bystrica sicherten sich die Schweden erst in Overtime. Für die Slowaken schwinden nun die Hoffnungen auf das Achtelfinale gewaltig. Banska Bystrica empfing die Schweden mit einem Sieg gegen den EHC Red Bull München im Rücken. Die Schweden hingegen wollten die zweite Auswärtspartie in Folge besser angehen. Die letzte Partie verloren sie. Und diese Serie schien sich zu verlängern, denn bereits nach gut einer Zeigerumdrehung führten die Gastgeber. Jordan Hickmott erzielte den ersten Treffer des Nachmittags (1.). Mit dieser Führung ging es in die erste Pause. Färjestad glich im zweiten Drittel aus (26.), sodass es im Schlussabschnitt um alles ging. Den besseren Start erwischten die Hausherren und gingen durch Joona Jääskeläinen in Führung (43.). Doch dann wurde es spannend. Marcus Nilsson glich erneut aus (52.), bevor Patrik Lamper einmal mehr Banska Bytrica in Führung brachte (54.). Auch diese Führung konnten sie nicht über die Zeit retten. Per Aslund glich zum dritten Mal des heutigen Nachmittags aus (57.). In der Verlängerung sicherte sich Färjestad 20 Sekunden vor Ende der Partie den Zusatzpunkt (65.).

HC Ambri-Piotta – EHC Red Bull München 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Nach der Niederlage gegen den Underdog Banska Bystrica mussten die Münchner in die Schweiz reisen. Der Gegner aus dem Schweizer Hinterland konnte bereits die letzte Partie gegen Färjestad überraschend mit 2:1 gewinnen. Dort wollten sie weitermachen. Doch es kam anders als geplant, denn München erwischte den besseren Start. Bereits nach wenigen Minuten nutzte der EHC Red Bull München seine erste Powerplaysituation. Als Ambri-Piottas Marco Müller wegen Haken für zwei Minuten in die Kühlbox musste, nutzte Chris Bourque die Chance und brachte seine Münchner in Führung (6.). Es sollte der einzige Treffer des Eröffnungsdrittel bleiben. Der Mittelabschnitt startete besser für die Schweizer. Matt D’Agostini glich ebenfalls im Powerplay aus (22.). Mitte des zweiten Drittels wurde es härter und hitziger, Tore sollten jedoch keine fallen. Erst im Schlussabschnitt waren es wiederum die Münchner, die erneut im Powerplay erfolgreich waren. Patrick Hager zog ab und ein Schlittschuh eines Ambri-Spielers lenkte die Scheibe zur Münchner Führung ins Tor (41.). Kurz nachdem Abeltshauser an der Latte scheiterte, machte es Ambri-Piotta besser. Marco Müller glich zum 2:2 aus (46.). Kurz vor Ende der Overtime musste Kony Abeltshauser in die Kühlbox. Die letzten 21 Sekunden musste München mit zwei Mann weniger überstehen, da es zusätzlich eine Bankstrafe gegen Don Jackson und seine Münchner gab. Letztlich rettete sich München wie schon in Bystrica ins Penaltyschießen. Dort behielten die Gäste aus München jedoch die Oberhand. Nachdem jeweils fünf Schützen keine Entscheidung herbeiführen konnten, sicherte Frank Mauer im insgesamt elften Versuch den Zusatzpunkt. Im direkten Duell mit Färjestad hat München weiterhin alles in eigener Hand.

Gruppe H:

Graz 99ers – Cardiff Devils 2:5 (0:1, 1:2, 1:2)

Für die Graz 99ers wird es noch schwierig die Play-offs zu erreichen. Nach vier Partien stehen sie mit drei Punkten auf Platz vier und müssen auf Schützenhilfe hoffen, wenn sie ihre eigenen Partien gegen Mountfield HK gewinnen sollten. Die 2.482 Zuschauer in dem Grazer Merkur Eisstadion sahen zu, wie die Gäste früh in Führung gingen (6.). Es sollte der einzige Treffer im ersten Drittel bleiben. Im Mitteldrittel erhöhte Cardiff früh auf 3:0. Erst war es Bryce Reddick (21.), bevor Sean McMonagle nachlegte (36.). Doch Graz fand besser ins Spiel und kam durch einen Doppelpack von Dwight King nochmals ran (38./44.). Doch dieser Spielstand hielt nicht lange. Nur 43 Sekunden nach Kings Anschlusstreffer, stellte Blair Riley für die Cardiff Devils den alten Abstand her. In der 53. Spielminute setzte Sean Bentivoglio den Schlusspunkt. Nach vier Spielen steht Cardiff weiter überraschend auf Platz eins der Gruppe H.

Mountfield BK – Frölunda Indians 3:4 (2:3, 0:0, 1:1)

Die Frölunda Indians sind endlich in der Champions Hockey League angekommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwei Heimpleiten in Folge hat sich der amtierende Champion nun gefangen und die ersten beiden Auswärtsspiele erfolgreich gemeistert. Auch im Rückspiel bei Mountfield HK hieß am Ende der Sieger Frölunda. Vor allem das erste Drittel machte den 3.006 Zuschauern Spaß, denn sie sahen fünf Tore innerhalb von zwölf Minuten. Max Friberg (4.) und All Time–CHL-Topscorer Ryan Lasch (8.) erhöhten schnell auf 2:0. Nachdem Mislav Rosandic in der elften Minute verkürzte, stellte Julius Bergman den alten Abstand wieder her (12.). Mountfield kam nochmals ran (16.) und mit einem 2:3 Rückstand aus Sicht der Gastgeber ging es in die erste Pause. Beide schalteten ein paar Gänge herunter. Johan Sundström brachte dem Champion wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung (44.). Kurz vor Ende Partie verkürzte Mountfield nochmals (59.), es sollte jedoch nicht mehr reichen. Frölunda klettert durch den Sieg an den Tschechen vorbei auf Rang zwei.

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