EHC Red Bull München feiert Arbeitssieg gegen Malmö2:1 im Hinspiel des CHL-Viertelfinals

Der EHC Red Bull München hat das Hinspiel gegen die Malmö Redhawks gewonnen. (Foto: GEPA pictures/Amir Beganovic)Der EHC Red Bull München hat das Hinspiel gegen die Malmö Redhawks gewonnen. (Foto: GEPA pictures/Amir Beganovic)
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Das erste Viertelfinalspiel wurde auf beiden Seiten mit offenen Visieren ausgetragen. Ein hochklassiges, offensives Eishockeyspiel, allerdings nichts für schwache Nerven. Chancen waren sowohl auf Münchner als auch auf Seiten der Redhawks zahlreich vorhanden, doch die Defensive der beiden Viertelfinalisten stand so sicher wie ein Bollwerk. „Die ersten zehn Minuten haben wir gut gemanagt. Dann wurden wir immer stärker und haben sehr schnell gespielt“, so Malmös Coach Peter Andersson. München ließ genau wie Malmö zahlreiche Großchancen aus, sodass es auch nach 40 Minuten immer noch ein offensiver aber ausgeglichener Schlagabtausch war. „Im zweiten Drittel hatten wir viele Chancen, haben sie aber nicht genutzt", so Peter Andersson weiter.

Zu Beginn wurde das Tempo zwar etwas gedrosselt, dennoch blieb das Spiel hochklassig. Nach 45 Minuten war der Bann gebrochen. Die Gäste aus Malmö gingen durch Frederik Storm in Führung. Die Mannschaft von Don Jackson ließ sich davon allerdings nur kurz beeindrucken. Derek Joslin glich für die Red Bulls nur zwei Minuten später per Schlagschuss von der Blauen Linie aus. „Nach der Führung haben wir ein paar Fehler gemacht“, sagte Andersson.

Es blieb ein Viertelfinale auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter auf dem Eis. Keinen Zentimeter Platz ließ in der 54. Spielminute auch Frank Mauer, der einen Alleingang lehrbuchmäßig abschloss. München führte und drückte jetzt nochmal merklich aufs Gaspedal. Aber auch der Halbfinalist der letztjährigen SHL-Play-offs zog noch einmal alle Register und Andersson setzte alles auf Offensive.

Alle Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg für die Redhawks. München gewinnt das Viertelfinalhinspiel mit 2:1 und kann nun mit Selbstvertrauen in einer Woche nach Malmö reisen, wenngleich auch das Rückspiel mindestens genauso schwer sein wird.

„Das ist eine bittere Niederlage, nachdem wir sehr gut gespielt haben“, sagte  Peter Andersson. Der Münchner Trainer Don Jackson zeigte sich auf der Pressekonferenz sichtlich begeistert: „Wir hatten zahlreiche Chancen im Powerplay im ersten Drittel, konnten sie aber nicht nutzen. Wir haben uns weitere Chancen erarbeitet. Ich bin natürlich sehr happy mit dem Ausgang des Spiels.“

Start ist am 29. August, das Finale findet Anfang Februar 2020 statt
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