CHL: Sieben Tore und ein ShutoutMünchner verkaufen sich teuer

Die Spieler lassen sich feiern (Foto: Imago) Die Spieler lassen sich feiern (Foto: Imago)
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Die Gäste konnten in den bisherigen Partien jedoch nur schwer mithalten und stehen noch ohne Punktgewinn da. Die Red Bulls wollen heute noch einmal alles in die Waagschale werfen, auch wenn mit Goalie David Leggio, der im vergangenen Match gegen Fribourg eine Spieldauerstrafe kassierte, heute eine wichtige Säule im Münchner Spiel fehlen wird. Wiedergenesen ist dagegen „Sheriff“ Steve Pinizzotto, der sowohl für offensives als auch körperliches Eishockey bekannt ist.

Ab dem zweiten Drittel war es für die Red Bulls mehr ein anspruchsvolleres Trainingsspiel, als ein Punktspiel. Folgerichtig gewann München vor 2280 Zuschauern souverän mit 7:0 (1:0,3:0,3:0).

Auch wenn es sprichwörtlich nur noch um die goldene Ananas ging, legte München los wie die berüchtigte Feuerwehr und zeigte den Gästen aus Znojmo, wer der Herr im Hause ist. Znojmo wurde immer nur dann gefährlich, wenn die Red Bulls im Angriffsspiel die Scheibe hergaben. Allerdings mangelte es München zunächst noch an der Genauigkeit, bis in der 17. Minute Neuzugang Jon Matsumoto die Führung erzielte. „Wir hatten kein gutes erstes Drittel. Danny hat uns da im Spiel gehalten“, so Don Jackson.

Von Znojmo sah man von dem Zeitpunkt an immer weniger. Wenn, dann waren es einzelne Nadelstiche, die die Münchner Defensive durchstechen sollten, aber spätestens bei Danny aus den Birken war heute Endstation für die Gäste. „Im zweiten Drittel waren wir dann cleverer und nutzten die Chancen, die sich uns geboten haben“, erklärte Don Jackson. Die Red Bulls erhöhten innerhalb von 14 Minuten auf 4:0 und sorgten bereits früh für die Vorentscheidung in dieser nun mehr einseitigen Begegnung.

Schon vor Beginn des Schlussabschnitts sah man in den Gesichtern von Orli Znojmo Verzweiflung und Resignation. Lediglich Torhüter Marek Schwarz zeigte eine dem Spielstand entsprechend gute Leistung, wurde aber mehr und mehr von seinen Vorderleuten alleine gelassen. Besonders beim Unterzahltreffer von Brooks Macek sah die Verteidigung alles andere als gut aus. Dies war auch zugleich der Schlusspunkt im letzten Gruppenspiel der Gruppe F. „Es war ein toller Abschluss der Gruppenphase. Ein Shut-out für Danny und sieben Tore für die Mannschaft“, so Don Jackson.

München zieht in Runde der letzten 32 Teams ein, während Znojmo ganz ohne Punkte die Heimreise aus der CHL antreten muss.

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