CHL-Gruppen für die Saison 2022/23 stehen festAuslosung am Mittwoch in Tampere

Die Trophäe der Champions Hockey League. (Foto: dpa/picture alliance)Die Trophäe der Champions Hockey League. (Foto: dpa/picture alliance)
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Aus deutscher Sicht kann man sicherlich sagen, dass alle Gruppen nicht leicht, aber auch machbar sind. Während Neuling Straubing Tigers noch das meiste Glück hatte, braucht Vizemeister Red Bull München ebenso wie die Grizzlys Wolfsburg oder der deutsche Meister Eisbären Berlin schon einige gute Momente, um das Achtelfinale zu erreichen. Die genauen Termine für die Qualifikationsrunden sind jedoch noch nicht fix.

Gruppe B

Hier haben es die Grizzlys Wolfsburg mit dem Schweizer Doppelmeister EV Zug zu tun. Dritter im Bunde, und natürlich auch Mitfavorit, ist der finnische Vizemeister TPS Turku. Außenseiter ist das slowenische Team von Olimpija Ljubljana.

Gruppe C

Die wohl stärkste Gruppe hat ausgerechnet der deutsche Vizemeister aus München abbekommen. Erster Anwärter auf Platz eins ist der finnische Meister und CHL-Vizemeister Tappara Tampere. Auch der slowakische Meister Slovan Bratislava ist nicht zu unterschätzen und das Zünglein an der Waage kann jenes Team aus der Schweiz ausmachen, dass in den letzten vier Jahren den größten Leistungssprung hinlegte, die Rapperswil-Jona Lakers.

Gruppe F

Der deutsche Neuling aus Straubing kann das Achtelfinale durchaus erreichen, die Gegner sind machbar, aber nicht zu unterschätzen. Topfavorit ist natürlich der schwedische Meister Färjestads BK Karlstad. Aber um Platz zwei werden sich neben Straubing noch der österreichische ICEHL-Halbfinalist Villacher SV sowie der polnische Meister Cracovia Krakau rangeln.

Gruppe G

„Blamieren oder kassieren“ lautet eine populäre Sendung im deutschen Fernsehen. Ähnlich könnte es für den deutschen Meister Eisbären Berlin aussehen, denn in der Gruppe kann man sich blamieren und schnell ausscheiden, oder auch, mit Glanz, ins Achtelfinale einziehen. Topfavorit ist selbstverständlich der CHL-Rekordsieger, die Frölunda Indians aus Göteborg. Ein gehöriges Mitspracherecht auf ein Weiterkommen haben die Tschechen von Mountfield HK Hradec Kralove. Das Team hat dabei gegenüber seinen Fans etwas gutzumachen, denn nach einem ersten Platz in der tschechischen Meisterschaft kam in den Play-offs das große Erwachen und man flog bereits im Viertelfinale raus. Absoluter Außenseiter, aber auch immer für einen Punkt gut ist der französische Titelträger Brûleurs de Loups de Grenoble.

Die restlichen Gruppen ohne deutsche Beteiligung:

Gruppe A

Eine äußerst interessante Gruppe. Topfavorit auf Platz eins ist der schwedische Vizemeister Lulea HF. Hauchdünn dahinter der tschechische Vizemeister Sparta Prag. Der Rang eines Königsmachers könnte dem dritten interessanten Team zustehen: Jukurit Mikkeli. Die Finnen, von 2017 bis 2021 gegen den Abstieg kämpfend, triumphierten in der letzten Spielzeit, wurden Vorrundenzweiter und scheiterten im Viertelfinale. Außenseiter in der Gruppe ist der dänische Meister Aalborg Pirates, der unter anderem mit den DEL-erfahrenen Julian Jakobsen (2012 bis 2015 in Hamburg), Kirill Kabanov (2018 bis 2019 in Krefeld) und Patrick Bjorkstrand (2017 bis 2018 in Nürnberg) antritt.

Gruppe D

Knapper Favorit auf den ersten Platz ist der schwedische Halbfinalist Rögle BK Ängelholm. Knapp dahinter der Schweizer Vizemeister Zürcher SC Lions. Außenseiter, aber nicht zu unterschätzen der ungarische Vizemeister der internationalen ICEHL Fehervar AV19 sowie der polnische Vizemeister GKS Kattowitz.

Gruppe E

Ausgeglichener ist kaum eine andere Gruppe. Knapper Favorit ist der finnische Dritte, Ilves Tampere. Es folgen zwei Teams mit ähnlichen Ansprüchen: Einmal der Schweizer Vertreter, der HC Fribourg-Gottéron und der ICEHL-Titelträger Red Bull Salzburg. Theoretisch lachender Dritter könnte am Ende der norwegische Meister Stavanger Oilers sein.

Gruppe H

Auch hier gibt es zwei klare Favoriten, einen Geheimfavoriten und einen Außenseiter, der aber mit seinen Leistungen den Zieleinlauf beeinflussen kann. Die Favoriten sind der tschechische Meister HC Ocelari Trinec sowie der schwedische Topklub Skelleftea AIK. Auf Platz drei und stark genug für einen Achtelfinalplatz der Schweizer Traditionsverein HC Davos. Absoluter Außenseiter sind die Belfast Giants.


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