CHL: Gemischte Gefühlswelt bei den deutschen Teams Champions Hockey League - Top32 Hinspiele

Die Eisbären Berlin feiern das 1:0 durch MacQueen (Foto: Imago) Die Eisbären Berlin feiern das 1:0 durch MacQueen (Foto: Imago)
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Der EHC Red Bull München erkämpft sich am Ende einen verdienten Punkt gegen die Växjö Lakers. Die Schweden kamen mit zwei Niederlagen aus den letzten zwei Spielen im Gepäck nach München, ließen sich das aber im ersten Drittel keinesfalls anmerken. In einem ausgeglichenen Spiel war es dann der 21-Jährige Neuzugang von Växjö, Adam Brodecki, der den 1:0 Führungstreffer kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte. 

Im zweiten Spielabschnitt zeichnete es sich weiter ab, dass dieses Gastspiel in München kein Selbstläufer für den schwedischen Halbfinalist werden wird. Die Münchner erarbeiteten sich einige Chancen und konnten 15 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels durch Jerome Flaake den 1:1 Ausgleichstreffer erzielen. Auch im letzten Drittel war es ein schnelles Spiel, das immer in eine Richtung hätte kippen können. Aber es blieb beim 1:1 Unentschieden, mit dem wohl beide Mannschaften gut leben können. 

Für die Überraschung des heutigen CHL-Abends sorgten aus deutscher Sicht die Eisbären Berlin. Mit 4:0 fegten die Hauptstädter den Schweizer Klub aus der heimischen Mercedes Benz Arena. In einem ruppigen Spiel, bei dem Akteure beider Mannschaften auch mal die Fäuste haben sprechen lassen, behielten die Eisbären die Oberhand. Bereits in der neunten Spielminute fand der Puck erstmals den Weg ins Tor. Die Scoring-Maschine der Eisbären Berlin, Nick Petersen, traf nach Vorarbeit von MacQueen und Constantin Braun zum 1:0. Zu Beginn des zweiten Drittels legten die Eisbären nach. Hördler und erneut Petersen sicherten sich die Assists, US-Boy Tallackson markierte das Tor. In der Folge entwickelten sich Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, aber es waren erneut die Berliner, die kaltschnäuziger waren. Nach Vorarbeit von Wilson traf Rankel 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels im Powerplay zum vorentscheidenden 3:0 für die Eisbären. Danach wurde es hitzig. Beim Gang in die Drittelpause gerieten Machacek und  Morant aneinander. 

Start ist am 29. August, das Finale findet Anfang Februar 2020 statt
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