CHL-Auftakt: Straubing gewinnt, Wolfsburg kassiert NiederlageDie Spiele am Freitag

Wolfsburger Jubel nach dem Anschlusstreffer zum 1:2. (Foto: Manfred Schneider)Wolfsburger Jubel nach dem Anschlusstreffer zum 1:2. (Foto: Manfred Schneider)
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Da wäre zum einen die Mühe, die TPS Turku mit dem Außenseiter aus Laibach in der Gruppe B hatte, und zum anderen der Erfolg vom dänischen Vertreter Aalborg BK beim tschechischen Topverein Sparta Prag. Aber auch die deutschen Vertreter hielten sich wacker. Während CHL-Neuling Straubing Tigers den schwierigen Auswärtsparcours bei Cracovia Krakau schadlos überstand, mussten die Grizzlys gegen das Schweizer Topteam aus Zug Vorbereitungslehrgeld zahlen. Die Wolfsburger waren zwar keine drei Tore schlechter, konnten aber ihrem Gegner nur bedingt das Wasser reichen.

Gruppe B

Grizzlys Wolfsburg – EV Zug 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)

Die Lektion war eindeutig. Der Schweizer Meister kam, sah und siegte, zeigte den Wolfsburgern eindeutig ihre Grenzen auf. Von der ersten Minute an zeigte pressten die Schweizer ihre Gastgeber, die nur mühevoll in die Partie fanden. So war die Führung durch Martschini höchst verdient und auch im zweiten Drittel gaben die Zuger den Ton vor ihren etwa 50 Fans an, die ihre Mannschaft schon jetzt begeistert feierten. Danach kam, auch durch geringe Unachtsamkeiten des EVZ die Grizzlys besser ins Spiel, bestraften sich jedoch selbst, als sie zweimal nach einem eigenen Torerfolg praktisch im Gegenzug das nächste Gegentor kassierten. Im dritten Drittel zeigte sich Zug galant, hielt sich zurück, versuchte das Ergebnis zu verwalten, was auch problemlos gelang. Während beim EVZ Lino Martschini, Brian O`Neill, Christian Djoos und Yannick Zehnder besonders gefielen, zeigte bei Wolfsburg die gesamte Mannschaft eine engagierte Leistung. Besonders stark zeigte sich trotz der fünf Gegentore Keeper Justin Pogge, der eine höhere Niederlage mit stellenweise brillanten Reflexen verhinderte.

Tore: 0:1 (15:29) Lino Martschini (Hansson, Herzog 5-4), 0:2 (33:03) Livio Stadler (Hansson, Zehnder), 1:2 (34:40) Laurin Braun (Beaudin, Morley 5-4), 1:3 (34:51) Yannick Zehnder (Senteler, Hansson), 2:3 (37:25) Luis Schinko (Morley), 2:4 (38:27) Sven Leuenberger (Schlumpf, Kreis), 2:5 (44:48) Brian O`Neill (Martschini, Hansson)

TPS Turku – HK Olyimpia Laibach 3:2 (0:0, 3:1, 0:1)

Mit einem überraschend mühevollen Sieg startete Gruppenfavorit TPS Turku in die CHL-Saison. Gegen den slowenischen Meister brauchten die Finnen nicht nur ein erstes Drittel, sie brauchten auch einen Weckruf in Form des 0:1, als Sodja die Scheibe ins Tor von Turku wurstelte. In der Folge bestimmten die Finnen nicht nur das Spiel, sie setzten auch ihren Druck in Tore um und kamen noch vor der zweiten Pause zu einer komfortablen 3:1-Führung. Im letzten Drittel war zwar Turku weiterhin überlegen, aber Laibachs Gegentorversicherung in Form von Keeper Zan Us verhinderte mehrere Einschläge und weil im Sturm Cmovic TPS-Torhüter Lassi Lehtinen mit einem Zufallsschuss überraschte, wurde es für TPS am Ende noch einmal unnötig spannend.

Tore: 0:1 (31:30) Jaka Sodja (Sturm, Mehla), 1:1 (31:46) Teemu Kivihalme (Rech, Ilomaki), 2:1 (34:44) Teemu Kivihalme (Jasu, Tammela), 3:1 (37:10) Mikael Pyyhtiä (Steenbergen, Korpikoski), 3:2 (42:26) Aljosa Cmovic (Sturm, Sodja)

Gruppe F

Comarch Krakau – Straubing Tigers 0:4 (0:0, 0:3, 0:1)

Vor etwa 2000 Zuschauern gewannen die Straubinger ihre erste CHL-Partie eindeutig. Ihre Überlegenheit manifestierte sich auch bei einem Schussverhältnis von 40:21. Nach einem ersten, ziemlich ausgeglichenen Drittel zogen die Straubinger im zweiten Abschnitt die Zügel an und ihnen gelangen dabei drei Tore, wobei eines, das 2:0, bestens in die Kategorie „äußerst kurios“ passt. Beim 2:0 traf Taylor Leier die Scheibe nämlich nicht perfekt, Krakaus Keeper Rok Stojanovic wollte die Scheibe direkt weiterspielen, traf sie aber nicht und so flutschte sie unter seinem Schoner im Zeitlupentempo über die Linie. Nach dem 3:0 von Jason Akeson war die Partie praktisch gelaufen und den Schlusspunkt setzte erneut Straubings bester Akteur Taylor Leier mit dem 4:0-Endstand.

Tore: 0:1 (23:40) Marcel Brandt (Leier, Zengerle), 0:2 (37:19) Taylor Leier (St. Denis, Zengerle) 0:3 (39:28) Jason Akeson (Conolly, Adam), 0:4 (48:22) Taylor Leier (St. Denis, Lipon 5-4)

Färjestads BK Karlstad –Villacher SV 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)

Ohne jede Chance war Villach in Färjestad. Die Schweden bestimmten von Anfang an das Tempo und die Spielqualität und schossen regelmäßig die Tore, wobei die letzten drei in den letzten zehn Minuten fielen, als Villach langsam die Kräfte ausgingen.

Tore: 1:0 (00:25) Linus Johansson (Nyström, Nygard), 2:0 (17:59) Victor Ejdsell (Viksten, Lennström), 3:0 (22:24) Victor Ejdsell (Pokka, Nilsson 5-4), 4:0 (35:11) Henrik Bjorklund (Nilsson, Pokka), 5:0 (54:07) Per Aslund (Lennström, Tomkins), 6:0 (55:05            ) Linus Johansson (Bergquist, Lindquist), 7:0 (59:59) Henrik Bjorklund (Nygard, Nilsson)

Gruppe A

Auch in dieser Gruppe hielt das Überraschungsmoment Einzug. Hatte Topfavorit Lulea Hockey zumindest einen kleinen Prominentenstatus, den es dann mit dem Sieg beim CHL-Neuling Mikkelin Jukurit bestätigte, so schafften die Dänen aus Aalborg mit dem Erfolg beim Traditionsverein Sparta Prag einen echten Hammer. Galten bisher Lulea und Prag als Achtelfinalkadidaten, so muss jetzt wohl auch Aalborg dazugezählt werden.

Mikkelin Jukurit – Lulea Hockey 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)

Tore: 0:1 (06:32) Julius Honka (Engsund, Conolly), 0:2 (28:02) Einar Emanuelsson (Honka, Sellgren), 1:2 (31:40) Niklas Peltomäki (Puistola, Zabransky), 1:3 (35:58) Konstantin Komarek (Shinnimin, Engsund), 1:4 (36:28) Einar Emanuelsson (Tyrvainen, Brannström), 1:5 (55:18) Carl Mattsson (Sellgren, Pyrochta), 2:5 (58:36) Pekka Jormakka (Aaltonen, Immonen)

Sparta Prag – Aalborg Pirates 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)

Tore: 1:0 (06:15) Michal Repik (Polasek), 1:1 (25:19) Oliver Anker Christensen (Marcussen, Hojbjerg), 2:1 (26:16) Michal Repik (Miklis, Horak), 2:2 (34:09) Nikolaj Carstensen (Ladehoff, Kabanov), 2:3 (51:56) Jeppe Jul Korsgaard (Drugge, Jakobsen)

Gruppe H

Auch in dieser Gruppe stach ein Ergebnis besonders hervor. Der HC Davos, das Traditionsteam aus Graubünden, bezwang die favorisierten Schweden aus Skelleftea auf deren Eis mit 3:2 und sieht berechtigt jetzt Chancen zum Aufstieg ins Achtelfinale. In der zweiten Begegnung des Tages gewann der tschechische Meister aus Trinec klar mit 4:0 gegen das britische EIHL-Team aus Belfast.

HC Ocelari Trinec – Belfast Giants 4:0 (1:0, 0:0, 3:0)

Tore: 1:0 (18:38) Daniel Vozenilek (Marincin, Svacina), 2:0 (48:59) Marko Dano (Mazanec 4-5), 3:0 (53:43) Petr Vrana (Hudacek, Svacina), 4:0 (57:29) Jan Zahradnicek (4-5, ENG)

Skelleftea AIK – HC Davos 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)

Tore: 0:1 (01:30) Dominik Egli (Nordström, Ambühl), 1:1 (04:33) Oscar Möller (Jonsson), 1:2 (22:01) Matej Stransky (Nussbaumer, Bristed), 2:2 (30:46) Rickard Hugg (Robertsson, Salomonsson), 2:3 (43:35) Klas Dahlbeck (Corvi, Ambühl)


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