Champions Hockey League startet erst im OktoberModus für ein Jahr als reines K.o.-Format

Die CHL wird in dieser Saison ausschließlich im K.o.-Format gespielt.   (Foto: dpa/picture alliance)Die CHL wird in dieser Saison ausschließlich im K.o.-Format gespielt. (Foto: dpa/picture alliance)
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„Unsere teilnehmenden Teams müssen reisen können und unser Ziel ist es, dass wir die CHL mit Zuschauern in den Arenen spielen. Aus diesem Grund, und auch wegen den europaweit momentan sehr unsicheren Entwicklungen, haben wir proaktiv entschieden und wollten so dem Risiko einer kurzfristig notwendigen Verschiebung aus dem Weg gehen.“

Der Saisonstart fällt nun auf das Datum, das ursprünglich für Spieltag fünf vorgesehen war. Das bedeutet, dass die CHL-Saison um vier Spieltage gekürzt wird, eine Anpassung des Spielformats zur Folge hat. „Wir haben in den letzten Wochen viele verschiedene Alternativszenarien überprüft und sind zum Schluss gekommen, dass ein K.o.-System die einfachste und fairste Lösung ist, die sich anerbietet“, so Zahner. Folglich werden die 32 Teams in Paarungen gelost und der Wettbewerb wird direkt mit den Sechzehntelfinals beginnen, wobei bis zum Halbfinale Hin- und Rückspiele ausgetragen werden. Die CHL-Saison findet dann am 9. Februar 2021 ihren Höhepunkt, wenn das Finale wie üblich in einem Einzelspiel-Showdown über die Bühne geht.

Zahner: „Wir sind uns bewusst, dass der Formatwechsel unerwartet kommt, aber spezielle Umstände erfordern spezielle Maßnahmen. Es ist unser oberstes Ziel, unseren teilnehmenden Klubs die Planung so gut es geht zu erleichtern, da die Umstände derzeit für alle schwierig sind. Der CHL-Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die proaktive Entscheidung den teilnehmenden Klubs hilft, besser planen und sich auf eine erfolgreiche CHL-Saison vorbereiten zu können – aber genauso natürlich auch der CHL-Geschäftsstelle.“

Neman Grodno ist der 32. Teilnehmer der CHL-Saison 2020/21. Der CHL-Verwaltungsrat hat die letzte verbleibende Wild Card dem Qualifikationszweiten aus Weißrussland zugesprochen. Dies nachdem die slowakische Liga die CHL offiziell angefragt hatte, ihr für die Saison 2020/21 qualifiziertes Team aufgrund von Infrastruktur-Problemen zu ersetzen (Umzug in eine kleine Alternativ-Halle für die ganze Saison 2020/21 aufgrund eines Arena-Umbaus).

„Weißrussland ist bei weitem die bestklassierte Challenger-Liga in der CHL-Ligen-Rangliste und deshalb war es ein logischer Schritt ihren Qualifikationszweiten einzuladen – denn eine Entscheidung, die auf rein sportlichen Kriterien basiert, ist immer die beste Lösung“, sagt Zahner. „Neman Grodno hat zudem in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie ein starkes Team haben und in der Lage sind, Europas Beste herauszufordern. Sie haben bei ihren bisherigen drei Teilnahmen schon namhafte Mannschaften geschlagen, unter anderem den EV Zug, die Adler Mannheim oder die früheren CHL-Gewinner JYP Jyväskylä.“

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