Berlin schießt auch die Scorpions in die CHL

29 Teams aus 22 Ländern: So läuft die CHL-Qualifikation29 Teams aus 22 Ländern: So läuft die CHL-Qualifikation
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Die Eisbären Berlin beförderten sich als Meister nicht nur selbst in die Champions Hockey League, sondern auch die Hannover Scorpions. Denn den zweiten CHL-Startplatz nimmt der Sieder der regulären Saison ein – und weil die Eisbären auch die Hauptrunde gewannen, rücken die Niedersachsen als Zweiter nach. Die Eisbären sind für die Gruppenphase gesetzt, die Scorpions müssen allerdings schon in der ersten Qualifikantionsrunde ran.

Die folgenden 29 Mannschaften aus 22 Nationen haben sich für die Champions Hockey League 2009/10 qualifiziert. Die Top-Sieben-Nationen schicken sowohl ihren Meister als auch den Sieger der regulären Saison ins Rennen. Sollte der Gewinner der Hauptrunde auch Meister geworden sein, rückt der Zweite der regulären Saison noch.

Die Meister der Top-Sieben-Nationen sind für die Gruppenphase der CHL gesetzt. Die Sieger der regulären Saison in den Top-Vier-Nationen (Schweden, Russland, Finnland, Tschechien) sind für die zweite Qualifikationsrunde gesetzt. Die Sieger der regulären Saison der Nationen fünf bis sieben (Slowakei, Schweiz, Deutschland) müssen ebenso wie die Meister der 15 Länder, die im europäischen Ranking die Plätze acht bis 22 einnehmen, bereits in der ersten Qualifikantionsrunde antreten.

Allerdings gibt es Gerüchte darüber, dass der lettische Meister Liepajas Metalurgs eventuell nicht in der CHL an den Start geht. Die gleichen Gerüchte besagen, dass das lettische KHL-Team Dinamo Riga Interesse an einem Start in der europäischen Königsklasse hat. Ob sich der Weltverband IIHF darauf einlässt, bleibt abzuwarten. In Kürze soll das Teilnehmerfeld durch die IIHF bestätigt werden.

Die Teilnehmer:

Nationen 1 bis 4:

Russland: AK Bars Kasan (Meister), Salawat Julajew Ufa (Erster der regulären Saison)

Finnland: JyP Jyväskylä (Meister), Espoo Blues (Zweiter der regulären Saison)

Tschechien: HC Energie Karlovy Vary (Meister), Slavia Prag (Erster der regulären Saison)

Schweden: Fäjrestads BK Karlstad (Meister), Linköpings HC (Zweiter der regulären Saison)

Nationen 5 bis 7:

Slowakei: HC Kosice (Meister), Slovan Bratislava (Zweiter der regulären Saison)

Schweiz: HC Davos (Meister), SC Bern (Erster der regulären Saison)

Deutschland: Eisbären Berlin (Meister), Hannover Scorpions (Zweiter der regulären Saison)

Nationen 8 bis 22:

Kasachstan: Barys Astana

Frankreich: Les Bruleurs de Loups de Grenoble

Slowenien: Acroni Jesenice

Italien: HC Bozen

Ungarn: Alba Volan Szekesfehervar

Polen: Cracovia Krakow

Niederlande: HYS Den Haag

Ukraine: Sokol Kiew

Großbritannien: Sheffield Steelers

Rumänien: SC Miercurea Ciuc

Weißrussland: Junost Minsk

Lettland: Liepajas Metalurgs

Österreich: Klagenfurter AC

Norwegen: Valerenga IF Oslo

Dänemark: SönderjyskE

(the)

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