Berlin scheitert an SkellefteåCHL kompakt

Für Trainer Uwe Krupp und die Eisbären Berlin endete die CHL-Saison im Achtelfinale. (Foto: Imago)Für Trainer Uwe Krupp und die Eisbären Berlin endete die CHL-Saison im Achtelfinale. (Foto: Imago)
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Die Hypothek des Hinspiels war zu groß. Die Eisbären Berlin boten im Rückspiel des Achtelfinals in der Champions Hockey League beim Zweiten der schwedischen Liga, Skellefteå AIK, eine gute Leistung und unterlagen nur knapp mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Da die Partie in Berlin aber mit 2:5 verloren ging, war nichts mehr zu machen. Die Schweden ziehen ins Viertelfinale ein.

Im mit 1758 Zuschauern nur spärlich besetzten Rund von Skellefteå hatten die Eisbären in den ersten Minuten mehr vom Spiel. Nach einem Pass von Petr Pohl kam Shuhei Kuji schon in der zweiten Minute zu einer Großchance, schoss aber zentral Skellefteås Torhüter Markus Svensson an. Besser machte es Marcel Noebels nach etwas mehr als drei Minuten: Er zog nach innen und erzielte über Svenssons Fanghand das Tor zum 1:0 für Berlin. Nach und nach fanden die Schweden aber besser ins Spiel. Knapp drei Minuten nach dem Gegentreffer glichen die Gastgeber aus. Einen Schuss von Fredrik Lindgren fälschte Martin Lundberg unhaltbar für Eisbären-Goalie Petri Vehanen ab. Ärgerlich war das kaum gefährliche Powerplay der Berliner, die in der 18. Minute eine 70-sekündige 5:3-Überzahl ungenutzt verstreichen ließen. Auch im zweiten Abschnitt hielten die Eisbären gut mit und hatten durch Travis Mulock (34.) und Constantin Braun (40.) durchaus gute Gelegenheiten. Ins letzte Drittel starteten die Eisbären gut, doch in der 47. Minute musste Vehanen das 1:1 festhalten, als er einen Alleingang von Jimmie Ericsson parierte. In der 57. Minute waren sowohl das Spiel als auch die Serie entschieden: In Überzahl traf Erik Forssell zum 2:1 für die Gastgeber.

Tore: 0:1 (3:11) Marcel Noebels (Jens Baxmann), 1:1 (6:07) Martin Lundberg (Fredrik Lindgren, Axel Holmstrom), 2:1 (56:34) Erik Forssell (John Norman, Sebastian Aho). Strafen: Skellefteå 6, Berlin 10. Zuschauer: 1758.

Die weiteren Spiele:

Kärpät Oulu – Sparta Prag 4:1 (0:0, 2:0, 2:1) / Hinspiel: 2:4
Lukko Rauma – Djurgårdens IF Stockholm 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) / Hinspiel: 2:1
Storhamar Dragons – TPS Turku 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) / Hinspiel: 3:4
Luleå HF – Tappara Tampere 5:0 (2:0, 0:0, 3:0) / Hinspiel: 1:2
HV 71 Jönköping – Espoo Blues 1:1 (0:0, 1:1, 0:0) / Hinspiel 1:3
HC Davos – Bílí Tygři Liberec 4:3 (3:1, 0:2, 1:0) / Hinspiel: 5:3
Frölunda Indians – HC Litvínov 6:0 (0:0, 3:0, 3:0) / Hinspiel: 1:2

Das Viertelfinale:

Espoo Blues – Kärpät Oulu
TPS Turku – Lukko Rauma
HC Davos – Skellefteå AIK
Frölunda Indians – Luleå HF

Gespielt wird am 1. und 8. Dezember.

Start ist am 29. August, das Finale findet Anfang Februar 2020 statt
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