Auch Wolfsburg und München starten erfolgreichDeutsche Erfolge zum CHL-Auftakt

Die Grizzlys Wolfsburg setzten sich gegen den HC 05 Banska Bystrica zum CHL-Auftakt durch. (Foto: dpa/picture alliance/CITYPRESS 24)Die Grizzlys Wolfsburg setzten sich gegen den HC 05 Banska Bystrica zum CHL-Auftakt durch. (Foto: dpa/picture alliance/CITYPRESS 24)
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Grizzlys Wolfsburg — HC 05 Banska Bystrica 4:3

Der Vizemeister glänzte mit starkem und konzentriertem Spiel und erbrachte den Einstieg, den man sich erhofft hatte. Bereits in der sechsten Minute brachte Gerrit Fauser seine Farben in Front. Christoph Hohenleitner erhöhte noch vor der ersten Sirene auf 2:0. Bei ausgeglichenem Spiel gelang Philipp Riefers in der 35. Minute sogar das 3:0. Das letzte Drittel hatte gerade begonnen, als der Kanadier Olivier Dame Melka für Bystrica zum 1:3 traf. Die Antwort der Niedersachsen ließ nicht lange auf sich warten. Torsten Ankert, einer der Neuzugänge der Grizzlys, bediente Alexander Weiß und der markierte das 4:1. Zwar gelangen den Slowaken noch zwei Treffer, aber beide Tore fielen erst kurz vor Schluss, so dass die Wolfsburger nicht mehr in Gefahr kamen.

EHC Red Bull München — Cracovia Krakau  6:2

Hochverdient gingen die ersten drei Punkte an den deutschen Meister, der seinem polnischen Pendent keine Chance ließ. Da es auf Hockeyweb einen ausführlichen Bericht zu diesem Spiel gibt, sollen an dieser Stelle nur die Torschützen erwähnt werden. Für die Münchner trafen Florian Kettemer, Markus Lauridsen, Jason Jaffray, Patrick Hager, Jerome Flaake und Andreas Eder, während Damian Kapica und Maciej Urbanowicz für die beiden Gegentore sorgten.

EC Red Bull Salzburg — Tappara Tampere  1:6

So erfolgreich wie das Geschwisterteam aus München waren die Salzburger nicht. Zwar gelang Ryan Duncan bereits nach fünf Minuten das 1:0, aber danach bekamen die Finnen das Spiel immer besser in den Griff und bereits nach 20 Minuten stand es 1:3. Jukka Peltola, Juhani Jasu und Jere Karjalainen hatten getroffen. Gleich nach Wiederbeginn zogen die Finnen erneut die Geschwindigkeit an und als kurz nacheinander Otto Rauhala und Krisitan Kuusela gar auf 5:1 erhöht hatten, wurde das Spiel von den Nordeuropäern nur noch verwaltet. In der 45. Minute beendete Mikko Lehtonen den Torereigen mit dem 6:1. Damit führt Tappara nach dem ersten Spieltag die Gruppe vor Wolfsburg an. Dritter ist Bansky Bystrica, Vierter der EC Red Bull Salzburg.

Brynäs Gävle — IFK Helsinki  4:3

Der schwedische Vizemeister musste sich mit dem einzigen Hauptstadtklub aus Finnland herumschlagen, seit Jokerit lieber in der KHL an den Start geht. Jokerit verlor übrigens das Spitzenspiel in der KHL am gestrigen Nachmittag mit 0:2 bei SKA St. Petersburg. Aber zurück zum Spitzenspiel der Gruppe 7. In der 13. Spielminute traf der Schwede Patrik Carlsson zum 0:1 und brachte damit IFK in Führung. Neuzugang Aaron Palushaj drehte persönlich das Spiel mit zwei Toren und auf einmal führte Gävle mit 2:1. Die Antwort von IFK kam prompt. Erneut Patrik Carlsson sowie Henri Tamminen brachten ihrerseits die Gäste mit 3:2 in Führung. Prompt nahm sechzig Sekunden vor Schluss Gävles Trainer Roger Melin seinen Keeper Rautio vom Eis und der Kanadier Kevin Clark (2013 bis 2015 in der DEL bei Hamburg und Krefeld tätig) schaffte noch den Ausgleich. Da in der Verlängerung kein Tor mehr fiel, musste das Penaltyschießen herhalten und da waren die Schweden etwas glücklicher. Damit führt in der Gruppe 7 München vor Gävle. Dritter ist Helsinki und auf Rang vier steht Krakau.

JYP Jyvaskylä — EV Zug  3:2

Die aktuell von Verletzungspech gebeutelten Zuger, unter anderem fehlte Starverteidiger Alatalo, machten im finnischen Jyvaskylä eine hervorragende Figur. Zwar starteten die Finnen perfekt, trafen bereits nach 80 Sekunden durch Janne Kolehmainen, aber dann spielte sich Zug ein, ließ nicht viele finnische Chancen zu. Als in der 27. Minute Jerry Turkulainen gar auf 2:0 erhöhte, sah es schlecht für die Schweizer aus, aber Lino Martschini und Timothy Kast glichen aus. Erst vier Minuten vor Schluss gelang Juuso Puustinen das 3:2.

Neman Grodno — Vienna Capitals  5:4

Ein hochspannendes Spiel fand im weißrussischen Grodno statt. Zwar traf auch in der zweiten Begegnung der Gruppe 3 der Schütze zum 1:0, in diesem Fall Andrei Korshunov, bereits nach 60 Sekunden, aber dann zeigten die Wiener, dass sie konkurrenzfähig sind. MacGregor Sharp und Jerry Pollastrone drehten das Ergebnis. Im zweiten Drittel trafen für Grodno Mikhail Stefanovich und für Wien Kyle Klubertanz und so führte Wien nach 40 Minuten. Ein Doppelschlag von Grodno durch Artyom Levsha und Sergei Malyavko schien den Weißrussen zu drei Punkten zu verhelfen, aber sie hatten die Rechnung ohne Ryan McKiernan gemacht. Der Amerikaner mit irischen Wurzeln glich aus und so ging es in die Verlängerung, in der in der 62. Minute Alexander Zhidkikh den zweiten Punkt für die Gastgeber pflückte. Damit führt in der Gruppe 3 Grodno durch das bessere Torverhältnis vor Jyvaskylä. Dritter ist Wien, Vierter der EV Zug.

HC Ocelari Trinec — Esbjerg Energy  9:1

Auf völlig verlorenen Posten befand sich der dänische Titelträger aus Esbjerg im tschechischen Trinec. Von Anfang an stand Keeper Henriksen unter Dauerbeschuss und bereits nach 20 Minuten war das Spiel gelaufen, nachdem Jakub Petruzalek (2), Daniel Rakos und Vladimir Svacina das Ergebnis auf 4:0 geschraubt hatten. Der NHL-erprobte Leistungsträger der Dänen, Carson McMillan, durfte den Ehrentreffer erzielen, dann waren wieder die Tschechen dran. Nacheinander trafen Martin Ruzicka, Vladimir Svacina, Bohumil Jank, Daniel Rakos und schließlich Martin Adamsky. Damit führt in der Gruppe 4 Trinec vor Mannheim. Auf Rang drei steht Jönköping, Letzter ist Esbjerg.


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