Adler verlieren im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung Champions Hockey League Spiel gegen LuganoAdler verlieren Auftakt in der CHL

Der Vorbereiter zum 2:0, Ronny Arendt enttäuscht (Foto: Imago)Der Vorbereiter zum 2:0, Ronny Arendt enttäuscht (Foto: Imago)
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Das Forechecking samt Absicherung stimmte, die Zuordnung im eigenen Drittel passte. Im Vorwärtsgang spielten die Adler schnell und zielstrebig, der ein oder andere überraschende Pass vor allem von der Reihe Wolf, Festerling, Kolarik brachte die Luganesi mehr als einmal in Verlegenheit.

Der einzige Wermutstropfen im ersten Drittel war der partiell unterentwickelte unbedingte Wille, den Puck ins Tor zu befördern. Das glich Luganos Torhüter dadurch aus, dass er im Anfangsdrittel, genauso wie seine Vorderleute, mit dem Kopf noch im Reisebus war und so manche brenzlige Situation mit hervorrief (inklusive der zwei Tore für die Adler). Das konsequenter mit zwei Muß Toren mehr ausgenutzt, das Spiel wäre gestern Abend anders verlaufen.

Ab dem zweiten Drittel wurde Lugano zwar wach, aber die der Vorbereitung geschuldete nachlassende Adlerleistung war nicht so schlecht, dass man sie mit dem Abschlachtpotential weiland in Davos beim Spengler Cup (6:3 verloren, nach 3:0 Führung) vergleichen könnte.

Adler Torhüter Dennis Endras, bereits in erstaunlicher Form, hielt seine Farben mit sehenswerten Paraden im Spiel, bei den Toren in der 30. Minute (nach einem individuellen Fehler in der Adlerabwehr) und in der 35. Minute in Unterzahl (fast bis gar nicht zu verteidigen) war er machtlos.

Im Schlussdrittel verstärkte sich der Unterschied zwischen den Adlern und Luganesi dahingehend, dass die Mannheimer zunehmend Konzentration und Zuordnung verloren, sowohl defensiv als auch offensiv. Das reichte für die keineswegs überragend auftretende Mannschaft aus Lugano, sie spielten ihren Stiefel herunter, erzielten im Power Play in der 50. Minute den Siegtreffer.

Das Aufbäumen der Adler in den letzten fünf Minuten blieb Glück und erfolglos, klassisches Bild für die Adler in der CHL?

Dem Format der Champions League tut es jedenfalls nicht gut, wenn die Spiele als Vorbereitung der gehobenen Art für die Punkte Saison herhalten müssen. Vielleicht wäre es sinnvoll, nachdem der „Gesellschafterbonus“ nicht mehr zur Teilnahme an dem Wettbewerb ausreicht, alle Spiele während der laufenden Saison zu absolvieren. Dann ist die Saison Vorbereitung durch und es reicht vielleicht mal zu mehr, als nur zum Punktelieferanten, national gesehen. Das würde dem Interesse am Eishockey, bzw. dem Grund und Ziel für die CHL im Eishockey sicherlich helfen um in die Nähe der auslösenden Vorbilder für diesen Wettbewerb zu kommen.

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