Adler Mannheim stehen sicher im CHL-AchtelfinalePlatz zwei in der Champions Hockey League

Die Adler Mannheim rangen die Rouen Dragons vor 7172 Zuschauern nieder. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Adler Mannheim rangen die Rouen Dragons vor 7172 Zuschauern nieder. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Das letzte Spiel bestreiten die Adler beim slowakischen Topteam HC Kosice (18. Oktober, 18.30 Uhr). Allerdings sind die Slowaken die Enttäuschung der CHL schlechthin, belegen im Augenblick mit null Punkten nur Rang 24. Etwas anders die Situation bei Red Bull München und beim ERC Ingolstadt. München braucht in der Theorie noch einen Punkt, muss sich den aber ausgerechnet beim schwedischen Spitzenteam Färjestads BK Karlstad (17.10., 19 Uhr), aktuell Tabellenfünfter, abholen. Das wird nicht leicht werden. Einen Hauch leichter haben es die Ingolstädter. Die Panther treffen zuhause auf den tschechischen Vertreter Vitkovice Ostrau (17.10., 19.30 Uhr). Ingolstadt benötigt noch zwei Punkte, Ostrau als 14. sogar deren drei. Da ist Spannung bis zur letzten Spielminute garantiert.

Adler Mannheim – Rouen Dragons 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)

Vor der für CHL-Verhältnisse überragenden Zuschauerzahl von 7.172 Zuschauern besiegten die Adler Mannheim den französischen Meister und aktuellen Tabellenführer der Ligue Magnus, den HC Rouen Dragons, hauchdünn mit 3:2. Dabei hatte es am Anfang keineswegs nach einer Nervenschlacht ausgesehen. Die Mannheimer bestürmten sofort das gegnerische Tor, erspielten sich mehrere Torchancen und trafen schließlich durch Jordan Murray und David Wolf zu einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung. Damit schien der erstmalige Torhunger der Adler befriedigt, brachte die Franzosen auf den Plan und diese lieferten sofort den Beweis, warum sie in der CHL bis jetzt so gut mithalten, bei Skelleftea AIK sogar mit 1:0 gewinnen konnten. Innerhalb von nur 93 Sekunden traf Mr. Rouen, Loic Lamperier, zweimal hintereinander und glich aus. Mr. Rouen deswegen, weil Lamperier seit 2007, von einem Jahr in Briancon abgesehen, nur für Rouen spielt und dabei 560 Punkte in 650 Spielen produzierte. In der Folge blieb Mannheim überlegen, sah sich aber nicht in der Lage, diese Überlegenheit in Tore umzusetzen. Im Gegenteil, Rouen hatte zwar deutlich weniger Möglichkeiten, hätte aber auch treffen können. So scheiterte unter anderem Rouens Tomasino freistehend an Tiefensee, der diesmal im Mannheimer Gehäuse stand. Die Entscheidung fiel schließlich im dritten Drittel. In Überzahl bediente Szwarz Tyler Gaudet, dieser verzögerte seinen Schuss und überwand dann den starken Dragons-Keeper Matija Pintaric.

Tore: 1:0 (01:55) Jordan Murray (Bennett, Gaudet), 2:0 (11:44) David Wolf (Gaudet, Loibl), 2:1 (15:08) Loic Lamperier (Hascak, Perron 5-4), 2:2 (16:41) Loic Lamperier (Chakiachvili, Yeo), 3:2 (51:20) Tyler Gaudet (Szwarz, Vey 5-4) 

Vitkovice Ostrau – EHC Biel 4:3 (1:0, 1:1, 1:2, 1:0) n.V.

Tore: 1:0 (01:00) Jakub Kotala (Kalus), 2:0 (25:28) Jakub Kotala (Kalus, Mikus), 2:1 (34:06) Yannic Rathgeb (Olofsson), 2:2 (43:42) Tino Kessler (Forster), 2:3 (52:33) Jere Sallinen (Rathgeb), 3:3 (56:31) Petr Chlan (Fridrich), 4:3 (63:17) Dominik Lakatos

Stavanger Oilers – Ocelari Trinec 2:4 (0:2, 0:0, 2:2)

Tore: 0:1 (00:53) Marko Dano (Nestrasil), 0:2 (14:58) Daniel Vozelinek (Panik, Polasek), 0:3 (42:40) Martin Marincin (Smith, Dravecky), 1:3 (50:09) Mathias Tretenes (PEN), 2:3 (55:11) Patrik Ulriksen (Kissel, Tretenes), 2:4 (58:13) Martin Ruzicka (Vozelinek, Panik)

HC Bozen – Pelicans Lahti 3:4 (1:1, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.

Tore: 1:0 (10:44) Connor Ford (Halmo), 1:1 (15:55) Nathan Schnarr (Jämsen, Mylläri), 2:1 (24:06) Luca Frigo (Montenuto), 2:2 (26:53) Jesse Kiiskinen (Puutio, Schnarr), 3:2 (32:05) Daniel Frank (Parlett, Thomas), 3:3 (32:45) Jonas Enlund (Vilen, Jämsen), 3:4 (62:49) Kasper Puutio (Olkinuora 4-3)

Aalborg Pirates – HC Innsbruck 4:6 (0:2, 2:1, 2:3)

Tore: 0:1 (03:56) Braedon Shaw (Krogsgaard, Mackin), 0:2 (14:33) Braeden Shaw (Albano, Green), 1:2 (27:22) Patrik Bjorkstrand (Giroux, Salhany), 1:3 (33:23) Gordon Green (Mackin, Shaw), 2:3 (38:52) Jeppe Jul Korsgaard (Ladehoff), 2:4 (42:25) Braeden Shaw (Mackin, Albano), 3:4 (49:02) Tobias Ladehoff (Korsgaard, Knudsen), 3:5 (50:24) Corey Mackin (Green, Shaw), 3:6 (55:33) Kevin Roy (Rockwood, Peeters), 4:6 (56:35) Patrick Bjorkstrand (Koch, Giroux)


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