Adler Mannheim gewinnen CHL-Vorrunde – Achtelfinalpaarungen stehen festTitelverteidiger Tappara Tampere ausgeschieden

Die Adler Mannheim gehen als Erster in die K.o.-Phase der Champions Hockey League.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Adler Mannheim gehen als Erster in die K.o.-Phase der Champions Hockey League. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Besonders fiel dies beim französischen Titelträger Rouen auf, der erstmals ein Spiel in Schweden (Skelleftea) gewann, oder bei Belfast, das heute sogar gegen Pardubice gewann und am Ende mit acht Punkten und Platz 17 nur denkbar knapp am Erreichen des Achtelfinals scheiterte. Die deutschen Mannschaften schafften allesamt das Achtelfinale, zehrten aber, zumindest die bayrischen Teams aus München und Ingolstadt, von den Erfolgen im September. Glänzend dagegen Mannheim, das am Ende sogar auf Platz eins über die Ziellinie schwebte. Bester kontinentaler Vertreter nach Mannheim wurde Servette Genf mit Rang sieben. Aber auch Biel und Rapperswil haben die zweite Runde erreicht.

Die Überraschung schlechthin war jedoch das Ausscheiden von Titelverteidiger Tappara Tampere. Die Finnen wurden mit sieben Punkten nur Achtzehnter.

HC Kosice – Adler Mannheim 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)

Nur 2.582 Zuschauer wollten die Begegnung zwischen dem CHL-Tabellenletzten Kosice und dem Tabellenzweiten Mannheim sehen und die wurden, was das erste Drittel betrifft, nicht enttäuscht. Kosice war gleichstark und ging eine Minute vor der ersten Drittelpause in Führung, als der Finne Jääskeläinen mit einem verdeckten Schuss nach einem Bullygewinn Mannheims Keeper Felix Brückmann überwand. Im zweiten Drittel drehte sich das Bild, jedenfalls was die Effizienz anging. Kosice war physisch präsent, konnte jedoch die Mannheimer Deckung nicht wirklich vor Probleme stellen. In der 28. Minute erzielte David Wolf den Ausgleich, nachdem dieser von Murray mit einem 50-Meter-Pass geschickt worden war. Danach wurde es für die Slowaken tragisch. Der Grund: Mannheim kassierte zwei Strafen, darunter für John Gilmour eine Fünfer plus Spieldauer und das nächste Tor schoss nicht Kosice, sondern Mannheim. Kris Bennett entwischte seinen Gegenspielern, ließ Kosice-Torhüter Dominik Riecicky ins Leere springen und schob die Scheibe ins Tor. Kosice war geschockt und es kam noch schlimmer für die Gastgeber. In der 44. Minute kassierte Mannheims Loibl eine Strafe und nur dreißig Sekunden später passierte Kosice das gleiche wie beim zweiten Gegentor. Wieder konnte ein gegnerischer Spieler, in diesem Fall Hännikäinen, einen Konterpass spielen, diesmal zu Tyler Gaudet und dieser fuhr alleine auf den HCK-Torhüter zu und versenkte die Scheibe. Damit war das Spiel gelaufen und Kosice ließ die Köpfe hängen. Den Schlusspunkt setzte Daniel Fischbuch, der kurz vor Spielende einen Querpass von Gaudet trotz Behinderung ins Tor lenken konnte. Damit war die CHL-Saison für Kosice zu Ende, wobei die Slowaken, die sogar als Geheimfavorit gehandelt wurden, mit null Punkten gar auf Rang 24 landeten. Mannheim dagegen konnte sich an der Vorrundenmeisterschaft erfreuen, die sicherlich für einen Motivationsschub sorgen wird.

Tore: 1:0 (18:33) Joona Jääskeläinen (Pollock), 1:1 (27:24) David Wolf (Murray, Gildon), 1:2 (36:01) Kris Bennett (4-5), 1:3 (44:32) Tyler Gaudet (Hännikäinen 4-5), 1:4 (56:51) Daniel Fischbuch (Gaudet)

Ocelari Trinec – Aalborg Pirates 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Tore: 1:0 (06:12) Viliam Cacho (Jerabek, Dravecky), 2:0 (14:21) Libor Hudacek (Nestrasil, Nedomlel), 3:0 (34:21) Petr Vrana, 4:0 (52:11) Milos Roman (Hudacek)

HC Bozen – Stavanger Oilers 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Tor: 0:1 (32:48) Dan Kissel (Langan, Dineen 5-4)

Belfast Giants – HC Pardubice 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)

Tore: 0:1 (08:25) Martin Kaut (Kostalek, Pavlata), 0:2 (12:58) Jan Kolar (Kaut), 1:2 (13:31) Ciaran Long, 2:2 (50:04) Greg Printz (Nazarian, Cooper 5-4), 3:2 (50:47) Ciaran Long (Gendron, Curran)

HC Rouen – Ilves Tampere 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Tore: 1:0 (00:41) Anthony Rech, 2:0 (02:33) Rolands Vigners (Bedin, Sotnieks), 3:0 (21:42) Antonin Honejsek (Mallet, Guimond), 3:1 (22:17) Jeremy Gregoire (Kos), 4:1 (23:27) Anthony Rech (Perron, Bedin 5-4), 5:1 (55:32) Emil Kristensen (Honejsek, Mallet), 6:1 (58:00) Joris Bedin (Vigners, Cantagallo)

Die Achtelfinalpaarungen (14./15.11. und 21./22.11.)

Adler Mannheim – Rapperswil-Jona Lakers

Växjö Lakers – ERC Ingolstadt

Lukko Rauma – HC Innsbruck

Färjestads BK – EHC Biel

Skelleftea AIK – Ocelari Trinec

Ilves Tampere – Dynamo Pardubice

Servette Genf – EHC Red Bull München

Pelicans Lahti – Vitkovice Ostrava


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