Adler holen den Gruppensieg – Ingolstadt verliert in GlasgowCHL kompakt

Jubel bei den Adlern: Mannheim beendet die Gruppenphase der CHL als Erster. (Foto: Imago)Jubel bei den Adlern: Mannheim beendet die Gruppenphase der CHL als Erster. (Foto: Imago)
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In der Champions Hockey League haben drei weitere Clubs den Sprung in die erste Play-off-Runde geschafft. Derweil haben sich die Adler Mannheim, die bereits qualifiziert waren, durch einen Sieg gegen Vitkovice aus Tschechien den Gruppensieg geholt. Der ERC Ingolstadt, der ebenfalls schon durch war, unterlag nach dem Heimsieg gegen den schwedischen Meister Växjö Lakers überraschend in Glasgow dem Braehead Clan.

In der Gruppe A ging der SC Bern mit 1:7 gegen den Linköpings HC unter, sodass der IFK Helsinki in den Play-offs steht. In der Gruppe L besiegte Ocelari Trinec aus Tschechien KalPa Kuopio mit 6:0 und ist damit ebenfalls weiter im Rennen. Auch Sparta Prag steht nach dem 5:2 über Servette Genf im so genannten Sechzehntelfinale. Der 32. und letzte Platz wird am Sonntag im Duell zwischen den Rapaces de Gap und den Eisbären Berlin vergeben. Das Team aus der Bundeshauptstadt braucht einen Punkt, um weiter in der CHL zu spielen.

Adler Mannheim – HC Vitkovice 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.P.

Ein spannendes Spiel vor 9744 Zuschauern in Mannheim: Beide Mannschaften waren zwar bereits für die erste Play-off-Runde der Champions Hockey League qualifiziert, dennoch kämpften sie bis zum Ende um den Gruppensieg. In der 15. Minute brachte Philip Riefers die Adler mit einem Schuss aus der Distanz in Führung. Dabei blieb es bis zur 43. Minute, dann glich Petr Kolouch zum 1:1 aus. Im Penaltyschießen entschied Kai Hospelt die Partie.

Tore: 1:0 (14:20) Philip Riefers (Christopher Fischer, Martin Buchwieser), 1:1 (42:17) Petr Kolouch (Tomas Pastor), 2:1 (65:00) Kai Hospelt (entscheidender Penalty). Strafen: Mannheim 10 + 10 (Jamie Tardif) + 10 (Jochen Hecht), Vitkovice 16 + 10 (David Stich). Zuschauer: 9744.

Braehead Clan – ERC Ingolstadt 6:4 (0:1, 2:1, 4:2)

Für den Braehead Clan war es ein historischer Sieg – das Team aus Glasgow feierte den ersten Sieg in der CHL. Für den ERC Ingolstadt war es rein sportlich nicht zu tragisch, da die Panther bereits für die nächste Runde qualifiziert waren. Petr Taticek brachte den ERC zwar in der vierten Minute in Führung, doch Matt Keith (29.) und Brendan Brooks (30.), zwei ehemalige Ingolstädter, drehten die Partie. Nur noch einmal ging der ERC danach – beim 4:3 durch Benedikt Schopper (47.) – in Führung, ehe Keith ausglich (58.). Der ERC wollte den Sieg, nahm den Torhüter heraus: Doch zwei in Deutschland bekannte Spieler sorgten mit Empty-Net-Goals für den Sieg der Schotten: Erst traf Alex Leavitt (vergangene Saison in Ravensburg), dann der Deutsch-Schwede Marcus Götz (zuletzt in Rosenheim).

Tore: 0:1 (3:39) Petr Taticek (David Elsner, John Laliberte), 1:1 (28:05) Matt Keith (Stefan Meyer, Alex Leavitt/5-4), 2:1 (29:53) Brendan Brooks (Chris Bruton), 2:2 (34:18) Tomas Kubalik (John Laliberte, Petr Taticek), 3:2 (44:24) Chris Bruton (Scott Pitt, Scott Aarssen/4-5), 3:3 (45:52) Petr Taticek (John Laliberte, Tomas Kubalik), 3:4 (46:42) Benedikt Schopper (Dustin Friesen, Patrick McNeill), 4:4 (57:36) Matt Keith (Alex Leavitt, Ric Jackman/5-4), 5:4 (59:10) Alex Leavitt (Stefan Meyer/ENG), 6:4 (59:36) Marcus Gotz (Scott Pitt/4-5, ENG). Strafen: Glasgow 14, Ingolstadt 14. Zuschauer: 3398.

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