CHL: München zieht in die nächste Runde ein - ERC Ingolstadt geht K.O. Zwei Gefühlswelten beim gestrigen CHL-Spieltag

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Der dritte Spieltag in der Champions Hockey League stand bereits voller Entscheidungen. Der ERC Ingolstadt musste nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen einen Sieg einfahren. Beim EHC Red Bull München war die Situation vor dem Spiel etwas entspannter. Eine Overtime hätte bereits genügt, um in die nächste Runde einzuziehen und die Münchner hätten ohnehin bei einer Niederlage am letzten Spieltag gegen Znojmo noch die Chance gehabt, den einen fehlenden Punkt einzufahren. 

Bereits beim aufwärmen zerrissen die Finnen einen Puck beim Torschuss, was wohl vor dem Spiel so etwas wie ein Warnschuss war. Obwohl der Endstand am Ende 6:1 aus Sicht der Finnen lautete, konnten die Ingolstädter das Spiel phasenweise offen gestalten. Die ersten beiden Treffer konnte Lukko durch Tukonen (08:15 Min. / Powerplay) und Lahteenmaki (28:01 Min.) erzielen, ehe Greilinger im Powerplay nach 34 Spielminuten auf 1:2 verkürzte. Doch je länger sich das Spiel zog, desto klarer wurden die Gelegenheiten der Finnen. Das spiegelte sich dann im Abschlussviertel wieder, in dem Vahalahti (40:16 Min.), Gagnon (46:46 Min. / Shorthanded), Niskala (51:21 Min. / Powerplay) und Pitkanen (56:09 Min.) für die Finnen den 6:1 Endstand markierten. Somit endet das kurze CHL Abenteuer des ERC Ingolstadt in der CHL bereits nach drei Spielen. 

Ganz andere Vorzeichen beim EHC München. Die Münchner spielten vor heimischer Kulisse mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen nach dem 3:4 Auswärtssieg bei Znojmo. In der 19. Spielminute konnten die Münchner dann erstmals jubeln, Matsumoto traf im Powerplay nach Vorarbeit von Kahun zum 1:0. Im zweiten Drittel konnte der EHC Red Bull München weiter ihre Überlegenheit in Tore ummünzen, zuerst erhöte Mauer auf 2:0, ehe Wolf einen "Shorty" zum 3:0 Zwischenstand nach zwei Dritteln im Netz versenkte. Der 1:3 Anschlusstreffer durch Pouliot für die Schweizer war am Ende nur Ergebniskosmetik. 

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