CHL: Eisbären Berlin bereit für Europa

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Viel Neues wird die Saison 2008/09 für die Eisbären Berlin mit sich bringen. Nicht nur, dass der Deutsche Meister seine DEL-Heimspiele in der o2 World am Ostbahnhof austragen wird, auch zu internationalen Spielen, im Rahmen der neu geschaffenen Champions Hockey League, hoffen die Eisbären, die sportinteressierten Hauptstädter möglichst zahlreich in die neue Arena locken zu können. Mit Metallurg Magnitogorsk aus Russland, dem Sieger des im Februar diesen Jahres letztmalig ausgetragenen IIHF-European Champions Cup sowie dem aktuellen finnischen Meister Kärpät Oulu stehen dafür ausgenommen attraktive sportliche Gegner bereit.

Dass diese hochkarätigen Eishockeysport versprechenden Spiele vor würdiger Kulisse und unter breitest möglicher öffentlicher Beachtung stattfinden, dafür wird schon in diesen Tagen hart gearbeitet. Patrick Jost, von der eigens zur Durchführung und Organisation geschaffenen Agentur Ovation Sports, und Hannes Ederer als verantwortlicher Vertreter des Weltverbandes IIHF, besuchten dieser Tage den CHL-Standort Berlin.

„Treffen wie dieses“, erklärt Hannes Ederer, „dienen auch dazu, mit den Klubs vor Ort gemeinsam Strategien zu entwickeln, um die Menschen auf die CHL aufmerksam zu machen und sie letztlich zu bewegen, in die Hallen zu kommen.“ Die Eisbären wollen das Ihre dazu tun, versicherte Pressesprecher Daniel Goldstein: „Verschiedene Aktionen befinden sich bereits in Planung. So sind wir dabei, Ticketpakete zu entwickeln, welche die Spiele der CHL einbeziehen. Außerdem werden die Dauerkarten für diese Spiele Gültigkeit besitzen.“

Patrick Jost erklärte die Entwicklung von der Idee einer CHL bis zum bisherigen Stand der Umsetzung: „Im vergangenen Jahr haben wir eine Machbarkeitsstudie erstellt, in der wir potenziell teilnehmende Klubs befragt haben, wie groß ihr Interesse sei, sich in einem internationalen Wettbewerb zu messen. Das Echo war überwiegend positiv. Daraufhin haben wir Sponsoren gesucht und gefunden. Jetzt sind wir wieder bei den Klubs, um das Konzept und die Rahmenbedingungen detailliert vorzustellen. Die Klubs sind sehr positiv eingestellt und ungebrochen interessiert.“

Peter John Lee bestätigt das: „Es gibt eine sehr professionelle Präsentation auf einem viel höheren Level als vor Jahren bei der EHL. So viel lässt sich jetzt schon sagen. Die Spieler und Trainer nehmen diese anstehende Herausforderung sehr ernst und freuen sich darauf. Mit unserer neuen Halle ist es zudem etwas ganz Besonderes, an der CHL teilzunehmen.“

Noch ungeklärt ist allerdings die nicht uninteressante Frage nach den Übertragungsrechten im Fernsehen. Zwar gäbe es Angebote von Pay-TV-Sendern, jedoch setze man alles daran, stellte Patrick Jost heraus, die Spiele der CHL im freiempfangbaren Fernsehen zu präsentieren. Unabhängig davon ist der Spielbetrieb aber für die nächsten drei Jahre gesichert.

Dass in der Vergangenheit ähnliche Wettbewerbe nach nur wenigen Jahren scheiterten, darüber sind sich die Verantwortlichen durchaus bewusst. Hannes Ederer dazu: „Nicht zuletzt aufgrund des fehlenden finanziellen Unterbaus lebten vorherige Varianten europäischer Klubwettbewerbe nicht lange. Dennoch waren wir uns bei der IIHF immer sicher, dass es so etwas dringend braucht. Wir als Weltverband haben das Know how in Sachen Eishockey, die Agentur Ovation Sports reichlich Erfahrung in der Organisation und es gibt dank unserer Sponsoren nun auch die nötige finanzielle Grundlage.“ (mac)

(Foto by mac)

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