Blick über die Grenzen: Wieder neue Namen in Tschechien

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Beim Blick

auf die Tabelle der tschechischen „02 Extraliga“ staunt man über immer neue

Klubnamen. Die Sponsoren, von den Klubs 

Partner genannt,  kennen keine

Hemmungen ihren Namen zu präsentieren – und sie zahlen nicht schlecht dafür !

In Zlin,

dem ehemaligen Gottwaldov nennt sich der Ligaklub jetzt nicht mehr „HC Hame“,

sondern  „RI OKNA  Zlin“, nach dem Sponsor aus der Baubranche.

„HC GEUS OKNA“ heißt  jetzt der

ruhmreiche, einst als „Poldi“ bekannte Altmeister aus Kladno, wo der Vater der

NHL-Superstars Jaromir Jagr sen. als Präsident amtiert. Noch im Vorjahr

firmierte man in Kladno unter dem Name HC Rabat. In der Bierstadt Budweis hat

sich aus dem HC Ceske, der neue Name „HC Mountfield“ Budweis entwickelt. Man

wirbt also in dem Klub in dem Jaroslav 

Pouzar Sport-Präsident ist, nicht für Bier, sondern für Rasenmäher ! Der

HC Litvinov, wo NHL-Star Robert Reichel als Manager und Ex-Torjäger Petr Rosol

als Coach tätig ist,  lässt jetzt den

Sponsornamen Chemopetrol weg und spielt wieder unter dem alten Namen.

Traditionspflege

und alte ruhmreiche Namen gibt es weiterhin in der goldenen Stadt Prag. Der HC

Slavia und der HC Sparta heißen wie früher. Aus dem einstigen „SKODA“ ist

mittlerweile der HC Lasselsberger Pilsen geworden, und aus dem  berühmten HC TESLA wurde der HC Moeller

Pardubice und der HC Vitkovice hat sich den Zusatz „Steel“ auf die Fahnen

geschrieben. Neu ist auch der Name HC Slovan Ustecti Lvi, dem Aufsteiger aus

Böhmen. Ein tschechischer Altinternationaler kommentiert für hockeyweb die

Situation so: „Bei uns regieren die Sponsoren mit ihren Geld und haben die

Tradition vertrieben , bei euch in Deutschland hat man die Tradition durch

Tiernamen ausgelöscht . So ist das Leben !“

Horst Eckert