Blick über die Grenzen: Heiße Sonne und Wayne Gretzky

Blick über die Grenzen: Heiße Sonne und Wayne GretzkyBlick über die Grenzen: Heiße Sonne und Wayne Gretzky
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Heiße Sonne und Wayne Gretzky 

Arizona, im Süden der USA, wo einst die Apatschen auf

dem Kriegspfad waren, ist die heiße Zone des Landes. Und dort wird

Eishockey gespielt. In Glendale, einem Vorort von Phoenix spielt der NHL-Klub

Coyotes. Die Klubverwaltung findet man am Sunset Bulevard, die 17 125 fassende

„Jobing-Arena“ steht in der Maryland Avenue.

Neben Eishockey kann man im November 2008 dort auch

ein Konzert von Tina Turner, das Gastspiel des Trans Sibirian Orchesters oder

eine Eisrevue sehen. Für einen guten Sitzplatz muß man rund 60 Dollar berappen.

Auch beim Eishockey, wenn die Coyotes antreten. Jerry  Moyes ist der

Klubbesitzer. In seinem Transport-Unternehmen fahren 18 000 Lastwagen. Der

Lkw-Patriarch hat zehn Kinder und zehn Enkel. Sein Superstar bei den Coyotes ist

Wayne Gretzky. Der beste Spieler aller Zeiten ist bei den Coyotes alternativ

Gouverneur und Managing-Partner. Aber er ist auch Chefcoach des NHL-Teams, das

international besetzt ist. Sieben Kanadier und vier US-Boys bilden die Basis. Dazu zwei Russen, zwei Tschechen, und je ein Gastspieler aus Finnland, Schweden

und Dänemark. Star im Team ist der Finne Olli Jokinen, der die Fans unter den

1,3 Millionen Einwohnern von Phoenix begeistert. In der Mannschaft spielt auch

der 20-jährige Enkel Viktor,  von Russlands großer Trainerlegende.Viktor

Tikhonov.

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Heuer haben die Coyotes die Fans mit einem guten Start überrascht. In

den Vorjahren war die Aufbauphase der jungen Mannschaft. Dort hat ein Trainer

noch die Zeit über Jahre an einem guten Team zu arbeiten. Die Fans gehen nicht

wie in Deutschland „zum Sieger“ sondern dort geht man „zum Eishockey“! Mit dem

alten Fuchs John Muckler als General-Manager will Gretzky bald in die Play-offs

vordringen – noch arbeitet man daran.

Horst Eckert

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