Auftaktsieg der U18 gegen Weißrussland – U17 unterliegt FrankreichNiederlage für die Frauen

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Das Spiel der U18-Nationalmannschaft gegen Weißrussland blieb lange torlos. Die DEB-Auswahl erarbeitete sich ein leichtes Chancenplus, konnten jedoch Yan Shostak im Tor der Weißrussen nicht bezwingen. So dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Julius Ramoser mit einem Schuss unter den Querbalken - nach Vorarbeit von Joshua Geuss und Markus Schweiger - den Auftakttreffer markierte. In der Folge übernahm die DEB-Auswahl die Spielkontrolle und drängte auf den zweiten Treffer. Doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche musste bis vier Minuten vor dem Ende warten, ehe Florian Elias das 2:0 erzielte. Mit der Schlusssirene traf German Yavash zum Anschluss – jedoch stellte der Treffer zugleich die letzte Spielsituation dar.

Die U17-Nationalmannschaft ging gegen Frankreich bereits nach fünf Minuten in Führung. Julian Lutz traf nach Vorarbeit von Markus Freis und Connor Korte zum 1:0. Noch im Auftaktdrittel erhöhten Nikolaus Heigl (12. Minute) und Sebastian Cimmerman (17./Überzahl) auf eine Drei-Tore-Führung. Nach der Drittelpause schoss Sebastian Cimmerman das 4:0 für die deutsche Mannschaft und schnürte somit seinen Doppelpack. Im Anschluss folgte jedoch eine französische Aufholjagd: Maxime Orlov (28.), Mathis Chattelard (36.) und Sasha Djigaouri (37.) trafen für den Gastgeber und sorgten für den 3:4-Pausenstand. Im Schlussabschnitt schoss Théo Gueurif (47.) sogar den Ausgleich. Das Spiel sollte letztlich den Sieger in der Verlängerung finden. Dort nutzte Frankreich das Momentum und machte durch Konstantin Kebets den 5:4-Erfolg in der 63. Minute perfekt.

U18-Bundestrainer Steffen Ziesche: „Wir freuen uns natürlich über den Auftaktsieg. Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung – die Spieler haben auch taktisch sehr gut gespielt und in der Defensive wenig zugelassen. Über weite Strecken haben wir das Spiel dominiert und dieses letztlich auch verdient gewonnen. Auf der Leistung können wir aufbauen.“

Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Schädler: „Der Mannschaft gelang ein sehr guten Start in das Spiel und ist bis zum 4:0 sehr konzentriert aufgetreten. Dann war es zu viel Risiko, wir haben die Defensive vernachlässigt und die Franzosen somit wieder in das Spiel gebracht. Diese haben dann eine zweite Luft bekommen und ihre Euphorie genutzt, um letztlich das Spiel zu gewinnen. Wir müssen aus den heutigen Fehlern lernen und eine entsprechende Antwort auf dem Eis zeigen.“

Euro Women’s Hockey Tour: DEB-Auswahl unterliegt 0:5

Die Frauen-Nationalmannschaft hat die erste Partie der Euro Women’s Hockey Tour verloren. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast unterlag Gastgeber Russland mit 0:5 (0:0, 0:2, 0:3).

Die deutsche Mannschaft spielte von Beginn an gut mit. Sarah Kubiczek hatte in der fünften Minute die bis dato beste Angriffschance. Ihr Schuss an der Verteidigerin vorbei war aber jedoch noch zu ungenau. Danach bauten die Russinnen immer mehr Druck auf, doch die deutsche Hintermannschaft arbeitete gut und hatte in Jenny Harss einen sicheren Rückhalt. So rettete sie gegen die freistehende Olga Sosina souverän. Kerstin Spielberger hatte im Powerplay kurz vor Ende des ersten Drittels die Chance auf die deutsche Führung, ihr Schuss ging aber knapp am gegnerischen Tor vorbei und so ging es torlos in die erste Pause.

Drei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da gingen die Gastgeberinnen durch Yekaterina Lebedeva mit 1:0 in Führung. Emily Nix hatte nur wenige Angriffe später die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Valeryia Merkusheva im russischen Tor. In Überzahl erhöhte die russische Mannschaft wenige Minuten später auf 2:0 – Yelena Provorova nutzte ein unübersichtliche Situation im deutschen Torraum. Bis zur zweiten Pausensirene hatten die Russinnen noch weitere Chancen, Jenny Harss hielt ihre Mannschaft aber weiterhin im Spiel.

Fünf Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da hatten Marie Delarbre und Emily Nix beste Einschussmöglichkeiten, doch sie konnten die Scheibe aber nicht im russischen Tor unterbringen. In der 48. Spielminute nutzte Yekaterina Dobrodeyeva einen Nachschuss, um für Russland auf 3:0 zu erhöhen. Die Russinen schnürten die deutsche Mannschaft im Anschluss phasenweise im Verteidigungsdrittel ein. Achteinhalb Minuten vor dem Ende traf Valeriya Pavlova zum 4:0 für Russland. Eine deutsche Strafe zwei Minuten vor Schluss brachte den 5:0-Endstand für die Gastgeberinnen.

Frauen-Bundestrainer Christian Künast: „Im ersten Drittel haben wir gut dagegengehalten. Gegen Ende der Partie haben wir die Vorgaben jedoch nicht mehr umgesetzt und die entsprechenden Gegentore bekommen. Hierfür waren individuelle taktische Fehler verantwortlich. Wir konnten nach vorne leider nicht genug Druck aufbauen und unsere wenigen Chancen nicht nutzen. Morgen werden wir die taktischen Vorgaben weiter vertiefen, um sie über sechzig Minuten hinweg abrufen zu können.“

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