Auf den mittleren Plätzen spannendEin Blick zur Schweizer NLA

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Das Unglaublichste spielt sich jedoch in Bern ab. Der Titelverteidiger muss die beiden letzten Spiele unbedingt gewinnen und gleichzeitig auf ein Ausrutschen des Neulings aus Lausanne hoffen, um noch in die Play-offs zu rutschen. Das ist eine absolute Sensation und hat bis heute noch kein Schweizer Titelverteidiger geschafft.

Auf Platz eins rangiert der Zürcher SC. Der frühere Victoria-Cup-Sieger und Meister von 2012 hat sich einen Vorsprung von sage und schreibe 20 Punkten erspielt und wird von allen Experten als absoluter Favorit auf den Meistertitel 2014 angesehen. Allerdings kann Hochmut vor dem (freien) Fall kommen und die weiteren Topteams können jederzeit dem ZSC einen Strich durch die berühmte Rechnung machen.

Platz zwei hält augenblicklich der HC Fribourg. Allerdings mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Kloten Flyers und einem deutlich schlechteren Torverhältnis. Hier ist die Messe noch längst nicht gelesen. Auch der Tabellenvierte aus Genf kann noch auf Rang zwei vorstoßen, aber auch noch auf Rang sieben abrutschen. Punktgleich mit dem westlichsten Team der NLA rangiert das südlichste. Der HC Lugano hat wieder die Vorherrschaft im Tessin übernommen und würde gerne noch auf Platz zwei vorstoßen. Sechster und mit drei Punkten Rückstand auf Genf und Lugano befindet sich der HC Davos. Die Graubündner haben rechtzeitig vor den Play-offs zu ihrer Topform zurückgefunden und das 2:1 gegen Kloten zeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben. Siebter ist zur Zeit der HC Ambri-Piotta. Das Überraschungsteam schlechthin der Liga hat mit Konzentrationsschwächen zu kämpfen und das 1:2 gegen Lausanne und das 1:4 in Biel zeigen, dass vermutlich schon das Erreichen der Play-off-Runde das Endziel war. Ein Einzug ins Halbfinale, aktuell über Fribourg, ist alles andere als wahrscheinlich. Platz acht hält der HC Lausanne. Mit 74 Punkten liegen die Waadtstädter zwar vier Punkte hinter Ambri, aber auch vier Punkte vor Bern. Entscheidend für den Vorsprung war der letzte Spieltag, als zwar Bern erwartungsgemäß mit 2:5 in Zürich verlor, aber der HCL gleichzeitig sensationell mit 2:1 in Fribourg gewann. Jetzt haben die Lausanner alle Trümpfe in der Hand. Drei Punkte aus zwei Spielen sind machbar und dann darf der Neuling sich gleich in der Play-off-Runde versuchen, wenn auch das Unterfangen gegen Leader Zürich vermutlich aussichtslos sein wird. Der SC Bern dagegen muss hoffen, dass ein Kampf noch erhört wird. Zwei Siege müssen sein, alles andere bringt nichts. Ansonsten geht es in die Play-downs und wenn dann im ersten Heimspiel anstatt Zürich der andere Seerivale, die Rapperswil Lakers auftauchen, dann dürfte das Allmend-Stadion in Bern ziemlich leer sein, was eigentlich immer noch 7.000 bis 8.000 Zuschauer bedeutet.

Mit den Play-downs bereits abgefunden hat sich der EV Zug. Die Innerschweizer sind zwar gegen den EHC Biel klarer Favorit, aber die Runde ist noch nicht durch. Es bleibt spannend.

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