Ambri und Team Kanada bereits im Halbfinale des Spengler-CupsTrinec, Turku, Ufa und Davos vor letzter Chance am Sonntag

Für den HC Ambri-Piotta läuft es sehr gut. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Für den HC Ambri-Piotta läuft es sehr gut. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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HC Davos – HC Ocelari Trinec 1:4 (0:1, 0:0, 1:3)

Das war am Ende eine klare Sache für den tschechischen Meister, der zuvor bei allen seinen Spengler-Cup-Auftritten noch keinen Sieg einfahren konnte. Allerdings hatten es die Tschechen auch ihrem Keeper Jakub Stepanek zu verdanken, dass sie nach vierzig Minuten mit 1:0 führten. Das bis dahin einzige Tore des Tages erzielte Ondrej Kovarcik in der 15. Minute. Als die finnische Leihgabe des SC Langnau, Harri Pesonen, in der 41. Minute den ersten Angriff des HCD  in Überzahl im dritten Drittel gleich im Tor von Stepanek unterbrachte, schien der Bann gebrochen. Die Tschechen verstecken sich jedoch nicht, erzwangen ein ausgeglichenes Spiel und hatten Glück, dass Rotislav Martynek in der 58. Minute das 2:1 für Trinec erzielte. Daraufhin musste Davos alles nach vorne werfen und wurde eiskalt ausgekontert. Jiri Polansky (59.) und Ondrej Kovarcik (60.) trafen zum Ende noch zu einem verdienten, wenn auch zu hoch ausgefallenen Sieg für Trinec.

HC Ambri-Piotta – TPS Turku 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Der Siegeszug der Leventiner und die Partystimmung der wiederum über 2000 Ambri-Anhänger fand ihre Fortsetzung. Zu verdanken hatte Ambri allerdings den Erfolg nicht nur der eigenen kämpferischen und läuferischen Lesitung sondern auch Gastkeeper Ludovic Waeber. Der von Fribourg ausgeliehene 23-jährige Keeper hielt im ersten Drittel das 0:0 fest, als Turku die Leventiner förmlich im eigenen Drittel festnagelte, auf 18:5 Torschüsse kam, aber die Hartgummischeibe einfach nicht im Tor unterbringen konnte. Diese Nachlässigkeit wurde bestraft, denn in der 29. Minute traf Brian Flynn in Unterzahl mit der Rückhand zum 1:0 für die Tessiner. Wie wichtig der Kanadier  Matt d‘Agostini für Ambri ist, zeigte dieser beim 2:0, als er nach perfektem Antritt drei finnische Verteidiger wie Slalomstangen aussehen ließ und mit der Rückhand einlochte. Der gleiche Spieler erzielte auch mit einem Empty-Netter das 3:0 achtzig Sekunden vor Spielende.

HC Davos – Team Kanada 1:5 (0:2, 0:3, 1:0)

Ohne jede Chance war der HC Davos gegen das Team Kanada. Die Kanadier starteten blitzartig in die Partie, trafen bereits in der dritten Minute durch Andrew MacDonald und nur eine Minute später durch Dustin Jeffrey. Im zweiten Drittel erhöhten die Kanadier locker auf 5:0. Für die Ahornblätter erfolgreich waren Eric Fehr (28.), Kevin Clark (31.) und Alex Grant (38.). In den letzten zwanzig Minuten nahmen sich die Kanadier deutlich zurück und ließen in der 45. Minute Luca Hischier das Ehrentor für die Graubündner Gastgeber erzielen.

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