Ambri schafft in letzter Sekunde NLA-KlassenerhaltEntscheidung ist in der Qualifikationsrunde

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Immerhin kann sich Ambri auf eine große Tradition berufen seit der ersten Spielzeit 1947/48. 1953 spielte man erstmals in der ersten Liga, bis 1985 wurde die Zugehörigkeit zur höchsten Spielklasse immer mal wieder unterbrochen von Spielzeiten in der NLB. Tiefer ging es in der Schweizer Eishockeylandschaft jedoch noch nie und die nächste Spielzeit wäre immerhin die 33. in Folge in der höchsten Klasse.

Herausforderer und B-Meister SC Langenthal scheiterte jedenfalls überraschend deutlich mit 0:4 Niederlagen an Ambri und wird sicherlich versuchen, in der nächsten Saison seinen Erfolg nicht nur zu wiederholen, sondern auch endlich einmal den Aufstieg in die Bel Etage der Schweiz zu schaffen.

Interessant, dass es Langenthal in der Abwehrarbeit durchaus mit Ambri aufnehmen konnte. Nur die Sturmqualität ließ zu wünschen übrig, sicherlich auch dem Ausfall des kanadischen Sturmführers Jeff Campbell geschuldet. In der ersten Begegnung konnte Langenthal zweimal die Ambri-Führung ausgleichen, dann machten Kostner und Fuchs für Ambri den Sack zu. Die zweite Begegnung, diesmal in Langenthal, zeigte für die Gastgeber, wie hoch die Trauben in der NLA hängen. Ambri war hochüberlegen, vergaß aber das Toreschießen und erst ein Tor von Emmerton in der 65. Minute entschied die Partie zugunsten von Ambri mit 2:1. Spiel drei war fast eine Kopie des zweiten Matches. Wieder war Ambri hochüberlegen, wieder traf man nicht und wieder ging Langenthal zunächst in Führung. Diesmal erlöste Fora die 5100 Tifosi in der Valascia in der 67. Minute mit dem erlösenden Siegtreffer für Ambri.

Spiel vier hätte Langenthal jetzt schon gewissen müssen, um noch eine Chance zu haben, aber auch diesmal zeigte sich der NLA-Club aus dem Tessin als zu stark. Und weil jetzt auch einmal die Abwehr funktionierte, endete das Match am Ende 2:0 für Ambri, verbunden mit dem Klassenerhalt.

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