AHL: Calder Cup-Sieger 2008 heißt Chicago Wolves

AHL: Calder Cup-Sieger 2008 heißt Chicago WolvesAHL: Calder Cup-Sieger 2008 heißt Chicago Wolves
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Beim entscheidenden 5:2-Heimsieg über die „kleinen“ Penguins vor über 9800 Zuschauern in der Allstate Arena war einmal mehr Stürmer Jason Krog der herausragende Akteur aufseiten der Wolves. Krog markierte selbst drei Treffer, nachdem er zuvor schon für Nathan Oystrick zur Führung aufgelegt hatte. Insgesamt scorte der kleine, aber wieselflinke Center in 24 Play-off-Spielen überragende 38 Punkte (12 Tore/ 26 Vorlagen) und steuerte so einen gehörigen Anteil zum Cup-Gewinn der Wolves bei. Schon aus der Vorrunde ging er mit 112 Punkten (39 Tore/ 73 Vorlagen) als Top-Scorer der AHL hervor. Mit Joel Kwiatkowski hatte das Team aus Chicago auch noch einen der dominantesten Verteidiger dieser AHL-Saison in seinen Reihen. Der 31-Jährige leistete im letzten Spiel der Finalserie zu drei Toren die Vorarbeit. Sein Play-off-Arbeitsnachweis beläuft sich auf 25 Punkte (10 Tore/ 15 Assists). Beide Top-Spieler wechseln zur nächsten Saison nach Russland und werden dort gemeinsam für Severstal Cherepovets auf Punktejagd gehen.

Die Chicago Wolves, Farmteam der Atlanta Thrashers in der NHL, kamen über die Stationen Milwaukee Admirals (4:2 Siege), Rockford IceHogs (4:3) und Toronto Marlies (4:1) ins Calder Cup-Finale. Ihr Gegner dort, die Wilkes-Barre/ Scranton Penguins schalteten die Hershey Bears (4:1), Philadelphia Phantoms (4:1) sowie die Portland Pirates (4:3) aus. In gewisser Weise tragisch, dass das Farmteam der Pittsburgh Penguins – unterlagen bekanntlich den Detroit Red Wings vor wenigen Tagen im Kampf um den Stanley Cup – seine Finalserie ebenfalls nicht erfolgreich gestalten konnte.

Mit Ende der Calder Cup-Finalserie dürfen nun die Fans der Sinupret IceTigers sowie der Panther aus Ingolstadt auf alsbaldige Verkündung weiterer Neuzugänge hoffen. Penguins-Verteidiger Alain Nasreddine wurde in den vergangenen Wochen bereits massiv mit den Franken in Verbindung gebracht. Um Chicagos Stürmer Jesse Schultz (8 Play-off Tore/ 6 Vorlagen) bemühten sich dem Vernehmen nach sowohl die IceTigers als auch ihr südlicher Rivale aus Ingolstadt. Das Rätsel, ob nun die Nürnberger oder doch die Ingolstädter bei Schultz die Nase vorn haben werden, steht unmittelbar vor seiner Lösung. Vorausgesetzt freilich, für den 25-Jährigen käme ein Engagement in Deutschland überhaupt infrage; ein aktueller Calder Cup-Sieger würde die DEL in jedem Fall schmücken. (mac)

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