3:4-Niederlage nach Verlängerung für die DEB-Auswahl gegen TschechienU20-Nationalmannschaft

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Im ersten Drittel erspielte sich die tschechische Mannschaft ein Chancenplus und ging durch den Treffer von Simon Jelinek in der 16. Minute in Führung. Die deutsche Mannschaft zeigte sich erneut verbessert, musste jedoch in der 28. Minute den zweiten Gegentreffer hinnehmen: Erik Cermak traf nach Vorarbeit von Jonas Peterek und Ondrej Psenicka zum 2:0 für Tschechien. Doch die deutsche Antwort folgte binnen einer Minute: Yannik Valenti sorgte nach Vorarbeit von Justin Schütz und Taro Jentzsch für den Anschlusstreffer bei eigener Überzahl. In der 35. Minute sollte jedoch Miroslav Kukla auf der Gegenseite den Zwei-Tore-Vorsprung der Tschechen wiederherstellen.

Im Schlussabschnitt zeigte die Mannschaft vom Trainergespann Tobias Abstreiter und Toni Söderholm dann viel Moral. Zunächst überstanden die U20-Nationalspieler eine doppelte Unterzahl. Später brachte Dennis Lobach die DEB-Auswahl mit seinem Treffer wieder in Schlagdistanz (54.). Zwei Minuten vor dem Ende sorgte schließlich Yannik Valenti mit seinem zweiten Tagestreffer für den vielumjubelten Ausgleich. In der Verlängerung unterlief der DEB-Auswahl ein Wechselfehler, welcher eine Unterzahlsituation und den prompten Gegentreffer von Miroslav Kukla zur Folge hatte. Die U20-Nationalmannschaft unterlag somit Tschechien mit 3:4 nach Verlängerung und beendet das Turnier auf dem vierten Rang.

U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir haben heute eine engagierte Leistung unserer Mannschaft gesehen! Die Jungs haben nach dem Rückstand Moral bewiesen und sind noch einmal zurückgekommen. Der Wechselfehler in der Verlängerung war natürlich ärgerlich, dies müssen wir in der Zukunft vermeiden. Wir haben uns im Turnierverlauf von Spiel zu Spiel gesteigert und konnten einen regelrechten Lernprozess der Spieler erkennen. Sie wissen nun, was international gefordert wird und wir als Trainerteam konnten einige aufschlussreiche Dinge mitnehmen, die es zu besprechen gilt. Wir werden nun gemeinsam an diesen Dingen arbeiten, um für die zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein.“

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