3:2-Sieg gegen Lettland! Moral schlug bessere Technik

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Deutschland ging mit den angeschlagenen Spielern Jan Benda (Schulter/Bizeps), Klaus Kathan (Schnitt durch ein Teppichmesser beim Schlägerpräparieren an der rechten Hand) und Dennis Seidenberg (Augenverletzung) ins Spiel. Wenn alle Stricke reißen, wird David Sulkovsky wieder zum Team stoßen. Nein, optimal kam Deutschland nicht ins Spiel. Schon in der dritten Minute stimmte die Zuordnung in der Abwehr nicht und Aleksandrs Semjonovs konnte nahezu ungehindert zur 1:0-Führung Lettlands ins lange Eck einschießen. Die ersten Möglichkeiten für das Team von Hans Zach gab es durch Andreas Morczinietz (5.) und später im 5:3-Überzahlspiel (8.). Ein Tor gelang zunächst nicht. In der 17. Minute musste Christoph Schubert mit einer Gesichtsverletzung kurz passen. Zwei Minuten vor dem Drittelende aber klappte es. Nach Pass von Martin Reichel hielt Kapitän Jürgen Rumrich einfach die Kelle rein und es hieß 1:1. Die Nürnberger "Fraktion" hatte den so wichtigen Ausgleich noch vor der Drittelpause schaffen können.

Mit einem Pfostentreffer von Christian Ehrhoff (22.) eröffnete die deutsche Mannschaft das zweite Drittel. Aber was hilft das schon, wenn die Letten in 5:4-Überzahl zum 2:1-Führungstrefer (23.) einschießen konnten. Gute Chancen dann für Christian Ehrhoff (24.), Martin Reichel und Boris Blank (27) - aber kein weiterer Torerfolg für Deutschland. Immer wieder waren es die NHL-Spieler Sandis Ozolins (Florida Panther) und Sergejs Zoltoks (Minnesota Wild) der Letten, die für Gefahr sorgten. Hans Zach stellte um. Die neue Angriffreihe: Andreas Loth, Jan Benda und Daniel Kreutzer. Eine Riesenchance im Spiel 4:4 für Boris Blank, als er nach prima Pass von Wayne Hynes (36.) freie Bahn auf das lettische Tor hatte, aber Naumovs soeben abwehren konnte. In der 39. Minute rettete Marc Seliger bei einem Break von Aleksandrs Kercs in höchster Not vor einem weiteren Gegentreffer.

Im Schlussdrittel ließ Hans Zach Jan Benda wieder als Verteidiger spielen. Und das Team hatte wieder gute Chancen durch Andreas Morczinietz und Len Soccio (42.) aber auch der Gegner, der in der 45. Minute nur den Pfosten traf. Besser machte es dann Boris Blank. In der 54. Minute fährt Len Soccio hinter das Tor der Letten. Ein Blick, ein Pass und drin ist der Puck, weil Boris Blank genau im richtigen Moment den Schläger hinhält und abtropfen lässt. 2:2! Und dann die letzte Spielminute. Wayne Hynes fährt auf Rechtsaußen den Konter. Eine geschickte Körpertäuschung, ein Schuss, der ins lange Eck geht - und es heißt 3:2 für Deutschland. Das Viertelfinale ist erreicht.

Der Torschütze Wayne Hynes: "Ich habe bei dem Tor selbst gar nichts gesehen und nur geschossen. Marc Seliger war super. Nun müssen wir ein wenig Kraft tanken, gut gegen die USA spielen und dann auf das Viertelfinale konzentrieren. Wir geben alles. Und wenn der Torhüter gut hält, ist eben alles möglich."

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