Zweiter Sieg in Folge lässt Hoffnung aufkeimen

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Am Vatertag gastierten die Skating Bears aus Krefeld bei den Crash Eagles Kaarst. Mit tatkräftiger Unterstützung von Adrian Grygiel und Carsten Reimann, die die Bears ab sofort verstärken, konnte man die zwei Punkte aus Kaarst mitnehmen. Am Ende siegte der Crefelder SC mit 9:8 (2:2, 6:4, 1:2) und hat nun wieder Anschluss an die mittlere Tabellenregion in der Skaterhockey-Bundesliga.

Nach dem Sieg gegen Lüneburg wollten die Bears den zweiten Saisonsieg einfahren. Die Eagles, die das letzte Spiel gegen Essen knapp verloren haben, machten aber schon im Vorfeld klar, dass man mit aller Macht versuchen werde, diese Niederlage gegen Krefeld wieder wett zu machen. Doch Coach Fabian Peelen konnte aufgrund der personellen Verstärkung auf vier komplette Reihen zurückgreifen. Lediglich Nikolas Neutzer und Dennis Keller fehlten verletzungsbedingt.

Das Spiel begann wie fast immer für die Bears. Man ging früh in Rückstand, aufgrund einer Unterzahlsituation. In der sechsten Spielminute kullerte der Ball über die Linie von Steffen Müller. Dies war eines von vielen kuriosen Toren an diesem Nachmittag. Doch die Bears konnten mit der Situation gut umgehen und spielten weiter ihr Spiel, mit Erfolg. In der elften Spielminute wuchtete Patrick Büren den Ball ins obere Eck zum 1:1-Ausgleich. In der 16. Spielminute hatte man die erste Powerplaysituation in diesem Spiel. Und diese wurde sofort von Harald Holthausen mit einem satten Schuss durch die Beine von Robert Pionor genutzt. 2:1 kurz vor der ersten Pause. Doch die Eagles konnten kurz vor Drittelende noch den 2:2-Ausgleich markieren.

Im zweiten Drittel fing es dann an mit den Kuriositäten. Dem gingen aber zwei gleiche Fehler den Bears-Hintermannschaft voran. Diese beiden Fehler, bzw. den einen, der einfach wiederholt wurde, nutzten die Hausherren für den 2:4-Zwischenstand. Nach einer Auszeit der Bears hatten sich diese wieder gefangen und da schlug Adrian Grygiel zum ersten Mal zu. Mit einem Hammer beförderte er den Ball zum 3:4 ins gegnerische Gehäuse. Die Jungs pochten daraufhin auf den Ausgleich. Kurz darauf bekamen die Bears erneut eine Überzahl. Diese wurde nun von Dennis Holthausen zum 4:4-Ausgleich genutzt. Die Kaarster wechselten daraufhin ihren Goalie aus. Die Bears witterten nun ihre Chance, spielten zwar stellenweise etwas unkonzentriert nach vorne, aber das wurde von den Eagles nicht ausgenutzt. Carsten Reimann war es dann, der die zweite Führung der Bears markierte. 5:4 in der 31. Spielminute. Aufgrund der Gegebenheiten in der Halle konnte ein Schuss, der übers Tor ging, schnell in einen Konter münden, und so war es auch in der 34. Spielminute. Einen dieser Abpraller konnten die Hausherren zum 5:5-Ausgleich nutzen. Danach gab es weitere Einschusschancen hüben wie drüben. Adrian Grygiel testete nun mehrfach die Stabilität des Kaarster Schlussmannes. Der ihn schließlich erneut bezwingen konnte, war erneute Dennis Holthausen, der den 6:5-Zwischenstand erzielte. Nur 40 Sekunden später, erneuter Angriff der Bears. Einen Querpass von Adrian Grygiel konnte Carsten Reimann nicht erreichen, da Volker Evertz den Ball unvorteilhaft abfälschte, und zwar in den eigenen Kasten. 7:5 durch ein Eigentor. Kurz vor Drittelende gab es dann noch einen Aufreger. Jens Meinhardt wurde mit einem Ellbogencheck vor dem Kaarster Tor niedergestreckt, unmittelbar vor den Augen des Schiedsrichters. Dieser ließ die Partie allerdings weiterlaufen und prompt schlug es aufgrund der Unterzahlsituation hinter Steffen Müller zum 7:6 ein. Die Bears nahmen diese Entscheidung nicht ohne Diskussion hin, aber lieferten die passenden Antwort. Adrian Grygiel packte erneut den Hammer aus und setzte mit dem 8:6 den Schlusspunkt des zweiten Spielabschnittes.

Das letzte Drittel war lange nicht so aufregend wie die beiden zuvor. Die Bears konnten in der 43. Spielminute in Person von Carsten Reimann das 9:7 erzielen. Die Eagles machten dann in der 52. Spielminute mit dem Treffer zum 9:8 den Endstand perfekt.