Zweite Niederlage für die WölfeAtting unterliegt auch in Lüdenscheid

Zweite Niederlage für die WölfeZweite Niederlage für die Wölfe
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Dabei hatte das Spiel mit Toren von Florian Meichel (1.) und Nico Kroschinski (4.) eigentlich gut begonnen. Unmittelbar nach dem 2:0, gelang den Highlandern dann aber das 1:2 und im Laufe des Drittels zogen sie auf 5:2 davon. Die Tore Nummer vier und fünf fielen in Unterzahl. „Wir haben sehr gut begonnen, doch danach zu viele Strafen genommen“, sagte Coach Michael Dippold. „Dadurch ist das Spiel gekippt. Wir haben auch Jiri Svejda sehr gut in Manndeckung genommen, das hat geklappt bis die Strafen kamen.“

Schlecht begann auch das zweite Drittel – mit einem erneuten Gegentor nach 46 Sekunden in Unterzahl. „Dann sind die Highlander auch schon davon gezogen.“ Denn ein Doppelschlag in der 26. Minute stellte dann die Weichen früh auf Sieg für die Gastgeber. Nach dem 8:2 konnte Fabian Hillmeier auf 3:8 verkürzen und nach dem 3:9 gelang Kevin Kroschinski gut zwei Minuten vor der zweiten Pause noch das vierte Attinger Tor.

Danach schien es bitter zu werden. Denn Lüdenscheid erhöhte auf 11:4 – die Sorgenfalten von Dippold wurden größer, „dass das gar nicht gut ausgeht“.  Doch nun kamen die Wölfe noch einmal. „Wir sind dann von der Strafbank weggeblieben und schön rangekommen“, sagte Dippold, der sein Team bei fünf gegen fünf besser sah. Mirko Schreyer in der 47., Fabian Hillmeier in der 52., Florian Meichel in der 57. (beide in Überzahl) und Matthias Rothhammer in der 60. Minute sorgten dafür, dass das Ergebnis zumindest auf dem Papier noch einmal besser aussah. „Wäre das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen, hätten wir es vielleicht sogar komplett gedreht.“

Doch am Sieg der Highlander änderte sich nichts mehr: „Letztlich hilft uns auch die Aufholjagd nichts, denn wir haben keine Punkte geholt. Viele unserer Gegentore haben wir selbst eingeleitet, weil wir in der Vorwärtsbewegung vorbeigeschossen haben, der Ball dann von der Bande wegsprang und Lüdenscheid dann einen Konter gefahren hat. Aber wir hätten da auch besser verteidigen müssen.“

So bleibe letztlich nur der gute Eindruck „dass wir im letzten Drittel zurückgekommen sind, und am Ende nicht abgeschossen wurden. Zu erwarten, dass wir aus den ersten sieben Spielen sieben Siege holen, wäre dann doch etwas frech gewesen.“

Nächstes Wochenende gegen Bissendorf (Samstag, 18.30 Uhr) wolle man versuchen, die ersten Auswärtspunkte zu holen – dann mit einem annähernd kompletten Kader. Denn mit Thomas Bauer, Tim Bernhard, Simon Bogner, Maximilian Schneider und Tim Dünnbier fehlten diesmal gleich fünf Akteure.