Zwei Siege bei der Nordreise

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Die Highlander Lüdenscheid haben nach vier sieglosen Pflichtspielen in Serie ihr Minimalziel in der 1. Skaterhockey-Bundesliga erreicht und ihre Nordreise mit zwei Siegen in zwei Spielen abgeschlossen. Während die „Schotten“ wie schon 2008 erneut als erstes Team der Saison die Bastion Rostock stürmten, behielten die Krause-Schützlinge einen Tag später auch bei den Pumpkins Oldenburg in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen an der Taastruper Straße die Oberhand.

Rostocker Nasenbären - Highlander Lüdenscheid 8:9 (2:2, 2:6, 4:1): Nach den wenig erbaulichen Auftritten und dem letzten Sieg vom 28. März hatten sich die Bergstädter viel vorgenommen für die weiteste Reise der Saison. Dementsprechend drückte der Deutsche Vize-Meister am Samstag in der Ostsee-Metropole auf das Gaspedal. Mit einem gut aufgelegten Schymainski sowie Dück und Svejda bestimmten die Highlander das Geschehen und hatten nach ausgeglichenem Start insbesondere im Mittelabschnitt das Kommando übernommen. Die orangefarbenen Europapokal-Trikots schienen die „Schotten“ zu beflügeln: Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Sauerländer beim Stande von 9:4 das Spiel eigentlich entschieden. Eigentlich, denn: Wieder kehrte der Schlendrian ins Spiel der „Schotten“ ein, wieder schaltete das Krause-Team zu früh mehr als nur einen Gang zurück. Die Folge: Rostock kam bis auf 8:9 heran, scheiterte in den letzten zwei Minuten jedoch mehrfach an Opfermann.

Pumpkins Oldenburg - Highlander Lüdenscheid 3:7 (1:1, 2:3, 0:3): Nach einer Krisensitzung, die Highlander-Kapitän Elzner nachts um 2 Uhr aufgrund des letzten Drittels in Rostock einberufen hatte, waren die „Schotten“ in Oldenburg auf Wiedergutmachung bedacht, kamen jedoch erst langsam auf Hochtouren. Wortmanns Führung konterte Pumpkins-Kapitän Krüer in Unterzahl nach feinem Solo, ehe Dück auf Kurucz-Vorlage und Svejda per Abstauber trafen (22.). Der Aufsteiger bewies jedoch Moral: R. Eeftings Distanzschuss ließ Opfermann zum 2:3 durch den Fanghandschuh flutschen (33.), und Krüer nutzte Willes Ballverlust zum Ausgleich. Pumpkins-Goalie Hazewinkel trieb die Gästestürmer schier zur Verzweiflung, doch gelang Svejda drei Sekunden vor der zweiten Drittelpause der erneute Führungstreffer, nach dem die Sauerländer endgültig Oberwasser hatten. Nach tollem Spielzug über Balasz und Svejda staubte Dück zum 5:3 ab, Kurucz und Svejda setzten die Schlusspunkte unter den verdienten Erfolg.