Zwei Niederlagen zum Auftakt

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Mit einem Mini-Kader aus zwei Reihen und zwei Torleuten – Matthias Schicht und James Trevena-Brown fehlten kurzfristig wegen einer fiebrigen Grippe bzw. eines Infektes – zogen die Rostocker Nasenbären am Samstag gen Westen. Dabei unterlag der Aufsteiger in die Skaterhockey-Bundesliga zweimal.

Bei den Samurai Iserlohn, die ebenfalls nur mit neun Feldspielern agieren konnten, sahen die Zuschauer am Samstagabend zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber zwar zunächst mit 1:0 in Führung gehen konnten, der Aufsteiger aber hielt dagegen und gestaltete die Partie im ersten Spielabschnitt zunächst offen. Ein Dreifach-Erfolg für die Hausherren kurz vor Drittelende besiegelte dann jedoch den 4:0-Pausenstand. Doch die Rostocker kämpften sich wieder bis auf 5:3 heran. Die Mecklenburger, nun endgültig auf Augenhöhe, waren fortan dem direkten Anschluss näher als die Schwertkrieger einem erneuten Erfolg. Erst mit dem sechsten Treffer der Sauerländer in der 38. Spielminute reduzierte sich der Druck auf das Tor der Samurai und besiegelte gleichzeitig das Schicksal der Nasenbären, denn auch im Schlussabschnitt, waren lediglich die Südwestfalen erfolgreich und so hieß es am Ende 7:3 (4:0, 2:3, 1:0).

Keine 24 Stunden später liefen die Nasenbären dann bei den Bissendorfer Panthern auf. Die Bissendorfer, ebenfalls mit einer Samstags-Partie den Beinen, legten jedoch vor 180 Zuschauern auf heimischem Parkett los, wie die Feuerwehr. Zunächst war Jan-Christoph Pries für die Hausherren erfolgreich, dann erhöhte Christian König auf 2:0. Und auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Martin Doerjer sorgte nur kurzzeitig für Entlastung des Nasenbären-Keepers, denn nun mussten sowohl das Gestänge als auch der anschließend zum besten Spieler der Begegnung gekürte Felix Thomas zunächst mehrfach einen Rostocker Rückstand verhindern. Doch Andreas Sellmer und Christian König sorgten bis zur zweiten Drittelpause dafür, dass die Raubkatzen mit zwei Toren Vorsprung in den letzten Spielabschnitt starten konnten. Dort spielten die Niedersachsen dann hingegen ihre ganze Routine und die individuelle Klasse ihres breiten Kaders aus und zeigten mit vier weiteren Treffern, dass man gegen den Nord-Zweiten der letzten Saison nur mit komplettem Team, vollem Einsatz und ein auch wenig Glück eine Chance hat. Am Ende stand eine 1:8-Niederlage.

Zum Heimauftakt am kommenden Samstag möchte man in einem Testspiel noch eine offene Rechnung mit den Berlin Buffalos begleichen, denen das zweite Team der Rostocker beim Oster-Turnier noch zu Null unterlag. Doch schon den Crefelder Skating Bears sowie den „Ex-Moskitos“ aus Essen will man in der Scandlines-Arena die ersten Liga-Punkte abnehmen.

Für Rostock trafen in Iserlohn Thiel, Russnak und Ciupka sowie Doerjer in Bissendorf.

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