Zur Hälfte erfolgreich

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Dabei ließ sich die Partie bei den Samurai bestens an. Max Rehjon (4.) und Holger Schrills (6.) schossen eine frühe Führung heraus und auch danach war man eigentlich gut im Spiel – lediglich das Toreschießen wurde vergessen. Die bessere Mannschaft waren die Iserlohner keineswegs, aber sie nutzten ihre Chancen gnadenlos aus. Auch deshalb, weil die Chiefs oftmals vor ihrem Tor nicht resolut genug klärten und viele Nachschüsse zuließen. Die Samurais drehten die harte, aber faire Partie noch im ersten Drittel und nahmen eine 3:2-Pausenführung mit in den Mittelabschnitt. Bis zur Hälfte des Spiels bauten sie ihre Führung kontinuierlich auf 6:2 aus. Auch Tobi Opfermann, der Olli Derigs nach dem fünften Gegentor ablöste, konnte wenig machen. Das 6:3 von Rejhon (33.) wurde prompt mit dem 7:3 beantwortet, was gleichzeitig auch der Pausenstand nach 40 Minuten war.

Alle Hoffnungen der Chiefs, noch mal ranzukommen, wurden nach nur 30 Sekunden im Schlussdrittel mit dem 8:3 beerdigt. Danach ging es beidseitig sehr rustikal zur Sache was kombiniert für zwölf Strafzeiten in den letzten zwölf Minuten sorgte. Vor Minute 48 hatte es im gesamten Spiel überhaupt nur eine kleine Strafe gegeben. Marco Hellwigs Treffer in der 58. Minute war nicht mehr als Ergebniskorrektur zum Endstand von 11:4 für die Gastgeber. „Heute haben wir uns unsere Auszeit genommen. Das passiert, sollte aber nicht zu oft vorkommen“, erklärte Coach Wolfgang Hellwig nach dem Spiel.

Am Sonntag taten sich die Chiefs besonders im ersten Drittel gegen Menden sehr schwer. Auf Augenhöhe präsentierte sich der Zweitligist, der in der Anfangsphase zwei Fehler der Chiefs zu einer 2:0-Führung nutzen konnte (1., 7.). Danach war Malte Rütten im Tor der Chiefs nicht mehr zu bezwingen.

Die Uedesheimer kämpften sich rein ins Spiel, erzwangen eine 3:2-Führung nach 20 Minuten. Auch im Mittelabschnitt kämpfte Menden noch tapfer. Glück hatten die Mambas bei einigen Latten- und Pfostentreffern der Hausherren. Eigene Chancen waren dagegen Mangelware. Doch die Chiefs hatten wie schon am Tag zuvor wenig Zielwasser getrunken und nahmen nur eine 5:2-Führung mit in den Schlussabschnitt.

Hier schwanden den Gästen dann von Minute zu Minute mehr die Kräfte und die Gegenwehr setzte irgendwann völlig aus. So traf Uedesheim im Schlussabschnitt noch satte sieben Mal zu einem Endstand von 12:4. Die Treffer für die Chiefs markierten: Marco Hellwig (5), Benni Meschke (2), Max Rejhon (2), Stephan Kreuzmann, Holger Schrills und Mike Höfgen.

„Das war heute eine reine Pflichtaufgabe. Schön, dass es am Ende auch wieder mit den Toren geklappt hat“, freute sich der Coach. Nach einer spielfreien Woche erwarten die Chiefs in zwei Wochen die Duisburg Ducks (13. Mai / 16 Uhr).