Zu spät aufgewachtDuisburg Ducks

Zu spät aufgewachtZu spät aufgewacht
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„Das war eine Katastrophe“, schimpfte Enten-Trainer Sven Fydrich nach der Pleite in der Wedemark. „Das war zwei Drittel ganz schlechtes Hockey.“ Zumindest auf Duisburger Seite. Die Panther dagegen waren gut drauf, trafen im ersten  Abschnitt durch zwei Tore von Benjamin Hahnemann zum 2:0; in der 27. Minute legte der Bissendorfer Kapitän Markus Köppl das 3:0 nach. Schon jetzt das frühe Aus im Spiel. Jedenfalls änderte sich nichts am Spielverlauf, wohl aber am Ergebnis. Denn in den letzten neun Sekunden (!) vor der Pause brachten Sebastian Schneider (neun Sekunden vor Ultimo) und Fabian Lenz (sechs Sekunden später) die Ducks auf 2:3 heran.

Doch damit hatten die Duisburger offenbar kein Zeichen gesetzt, denn Köppl (43.) und Lars Barlsen (44.) erhöhten nach Wiederbeginn auf 5:2. Erst in den letzten zehn Minuten erwachten die Duisburger aus ihrem Tiefschlaf: Dominik Müller traf zum 3:5 (50.), Schneider zum 4:5 (55.). Zwar erhöhte Bissendorf durch Tommy Sellmann auf 6:4 (57.), doch die Ducks blieben dran, nahmen Goalie René Hippler herunter und verkürzten durch Kevin Wilson auf 5:6 (59.). Doch vier Sekunden vor Schluss markierte Sellmann den 7:5-Endstand ins leere Duisburger Netz.

Nach 20 Minuten musste Verteidiger Gordon Kindler (Pferdekuss) aufgeben.

Tore: 1:0 (5.) Hahnemann, 2:0 (16.) Hahnemann (Janotta), 3:0 (27.) Köppl (Marek), 3:1 (40.) Schneider (Neuhausen), 3:2 (40.) Lenz (Fiedler), 4:2 (43.) Köppl (Miller), 5:2 (44.) Barlsen (Gollasch), 5:3 (50.) Müller (Fiedler), 5:4 (55.) Schneider, 6:4 Sellmann (Hahnemann), 6:5 (59.) Wilson, (Müller/fünfter Feldspieler), 7:5 (60.) Sellmann (ENG). Strafen: Bissendorf 16, Duisburg 11.