Wölfe starten in die Play-offsIHC Atting

Wölfe starten in die Play-offsWölfe starten in die Play-offs
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„Und Play-offs sind immer etwas anderes“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Vielleicht ist ja eine Überraschung drin, auch wenn wir in den beiden Spielen gegen Iserlohn nicht so gut ausgesehen haben.“ Zuhause verlor man mit 5:9, auswärts mit 9:13. Problem zudem: Seit dem Ende der Heimsaison Mitte Juli gab es nur sporadisch Spiele und Trainingseinheiten.

Iserlohn, das im vergangenen Jahr in einem knappen Finale durch den Erfolg über den TV Augsburg erstmals Deutscher Meister wurde, hat einen ähnlichen Werdegang wie der IHC hinter sich. Auch dort haben sich die einst so erfolgreichen Nachwuchscracks etabliert und bilden den Stamm. Das Team wurde beispielsweise 2008 deutscher Jugendmeister. Beim IHC feierten die heutigen Spieler im Nachwuchs ebenfalls viele Titel, gewannen bayerische Meisterschaften und standen bei deutschen Meisterschaften auf dem Treppchen. Ergänzt werden beide Mannschaften durch Spieler, die auch im Eishockey aktiv sind.

Top-Scorer der Samurai ist Nationalspieler Teams Pascal Neumann mit 66 Zählern. Dahinter folgt Constantin Wichern, im Winter in Dortmund aktiv. Er kam mit 57 Zählern auf fünf mehr als Attings bester Mann Tim Bernhard. Neumann, Tim Linke und Goalie Jonas Mende standen vor wenigen Wochen zusammen mit dem Attinger Thomas Bauer im Nationalmannschaftskader des erfolgreichen Europameisterteams. Goalie Mende ist der Sohn des früheren Eishockeyspielers Karsten Mende, heutige Manager von DEL-Club Iserlohn Roosters und 1994/95 deutscher Eishockeymeister mit den Kölner Haien.

Die Eishockeycracks aus den höheren Ligen, Marcel Brandt, René Röthke und Michael Welter, fehlen den Attingern am Wochenende. Dazu sind auch Simon Bogner und Tobias Wolf nicht dabei. Insgesamt stehen aber drei Reihen und zwei Goalies zur Verfügung, die eine gute Rolle spielen wollen. „Der Vorteil ist, dass wir unser eigentliches Ziel mit dem Klassenerhalt ja schon erreicht haben und befreit aufspielen können“, sagt Hillmeier. „Dennoch ist jeder motiviert, weil wir die bisher so gute Saison ja vielleicht noch verlängern können. Favorit bleibt aber Iserlohn.“

Zwei Siege benötigt man in der Best-of-three-Serie zum Weiterkommen. Das Heimspiel trägt der IHC dann am 18. Oktober in Donaustauf aus, da in Straubing das Eisstadion ja bereits nicht mehr zur Verfügung steht. Aber auch in der neuen Spielstätte will man dem Meister einen harten Kampf liefern.

Für die Fans wird hierzu ein Bus nach Donaustauf eingesetzt. Abfahrt ist am 18. Oktober jeweils um 16.30 am Busbahnhof in Straubing und um 16.45 in Atting bei der Kirche. Im Fahrpreis von 15 Euro ist der Eintritt für das Spiel mit inbegriffen. Anmeldungen bei Michael Bauer unter 0175/5712337 oder mikebauer@t-online.de.