Wölfe starten die VorbereitungIHC Atting

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Der Kader war dabei noch lange nicht komplett. Eishockey, Schichtarbeit sowie kleinere Verletzungen dezimierten das Team zum Start auf zehn Spieler. „Das ist jedes Jahr am Anfang so“, sagt Amann. „Natürlich kann man da noch nicht so intensiv und umfassend trainieren wie ich das gerne hätte, aber das wird sich schon bald ändern.“

Amann freut sich über die Rückkehr des schnellen Stürmers Matthias Rothhammer nach über einjähriger Verletzungspause, Verteidiger Markus Schick (Studium) und auch Florian Weidenbach. Gerade die beiden ersten waren wichtige Stützen beim Erstligaufstieg 2009 sowie dem Klassenerhalt 2010. „Mit allen drei haben wir  mehr Qualität bekommen.“ Zusätzlich werden zwei Probespieler in den nächsten Wochen das Training mitmachen, auch Juniorenspieler haben die Chance auf einen Platz im Team.

Von diesen gehört bereits Torhüter Thomas Stadler fest zum Stamm. Er wird Backup hinter Raphael Heitzer. „Man muss abwarten, wer sich hervortut und es am Ende in den Kader schafft.“ 14 Feldspieler und drei Torhüter soll der Kader am Ende mindestens umfassen. Benjamin Franz hat den Verein verlassen, Vincent Liebl und Patrick Risse gehören nicht mehr zum Kader.

Einen großen Kader wird das Team auch brauchen. Denn der Spielplan hat es in sich. „Wo wir dieses Jahr stehen, wird sich nach den ersten sechs bis acht Spielen schon zeigen“, sagt der Coach. „Wir müssen bis Mitte Mai schon je zweimal gegen Düsseldorf und Schwabmünchen ran. Die beiden Teams sind meine Favoriten auf den Meistertitel.“ Schwabmünchen verzichtete trotz Meisterschaft auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga, Düsseldorf stieg als Tabellenletzter aus der Eliteliga ab.

Ziel der Wölfe, im vergangenen Jahr immerhin Vizemeister, ist auch diesmal wieder vorne mitspielen. „Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, allerdings wollen wir keinen Druck aufbauen. Im vergangenen Jahr hat man gesehen, dass es noch einige Dinge zu verbessern gibt.“

Anfang März bestreitet das Team ein dreitägiges Trainingslager in eigener Halle. „Dafür suchen wir noch einen Testspielgegner“, sagt Amann, der insgesamt gerne drei Tests bestreiten möchte – einen vor und einen nach dem Trainingslager. Nun heißt es in den nächsten Woche aber erst einmal Kondition, Laufwege und auch Penaltyschießen trainieren. Denn der Verband segnete Anfang Januar die Drei-Punkte-Regel ab. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, kämpfen die Teams im Shootout um den Zusatzpunkt.