Wölfe besiegen Düsseldorf12:4 für Atting – aber Niederlage gegen Iserlohn

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Hätten sie auch noch am Sonntag gegen Samurai Iserlohn Punkte geholt, wären sie der Rettung noch etwas näher. Doch dieses Spiel ging mit 8:10 verloren.

In der Tabelle sind die Wölfe zwar weiterhin auf Rang neun, haben nun aber wieder sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Der Blick geht Richtung Klassenerhalt“, sagt Coach Jürgen Amann. „Darauf müssen wir hinarbeiten, und wir brauchen jetzt noch einen oder vielleicht sogar zwei Siege – so eng ist es dieses Jahr in der Liga.“ In zwei Wochen geht es zu den Spitzenteams Essen und Iserlohn. „Das wichtigste Spiel wird aber das am 27. August gegen Kassel“, weiß Amann um die Bedeutung der Partie gegen den aktuellen Vorletzten.

Dass dieser wieder sieben Punkte entfernt ist, liegt an der starken Vorstellung gegen Düsseldorf am Samstag. Nach schwerem Start mit einem 0:2-Rückstand und einem bitteren Ausgleich zum 3:3 drei Sekunden vor der ersten Pause, drehten die Wölfe im zweiten Drittel richtig auf und zogen auf 9:3 davon. „Wir haben unglaublich wichtige Punkte geholt und haben speziell im zweiten Drittel sehr gut gespielt“, sagte der Coach. Tim Bernhard erzielte vier Tore.

Zu mehr als den drei Punkten und dem „erfüllten Wochenendsoll“ reichte es aber nicht, denn obwohl Sonntagsgegner Iserlohn ebenfalls einen kurzen Kader hatte, waren sie speziell im zweiten Drittel deutlich überlegen, spielten so, wie Atting am Samstag. 9:4 hieß es nach 40 Minuten für den Meister von 2013. „Wir sind derzeit nicht in der Verfassung, zwei Spiele lang unser Spiel durchzuziehen“, sagte Amann. „Das zweite Drittel war indiskutabel. Es gab viele Abstimmungsfehler und es fehlte auch die nötige Kraft.“ Zwar war man nach wenigen Minuten im Schlussdrittel wieder auf 7:9 dran, doch Iserlohn fuhr den Sieg am Ende locker nach Hause.