Wieder keine Punkte in der Fremde

Wieder keine Punkte in der FremdeWieder keine Punkte in der Fremde
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Dabei startete die Pfannmüller-Truppe gut ins Spiel. Nur 40 Sekunden waren gespielt und Steven Töteberg markierte nach schönem Zuspiel von Marco Kluin das 1:0 für die Gäste. Diese Führung hatte auch bis zur 17. Minute bestand. Zwar erhöhten die Rockets ab der zehnten Spielminute merklich das Tempo, doch bis zum Ausgleich stand die Defensive der Patriots um Schlussmann Ingo Schwarz gut. Ein Wechselfehler der Niddataler sollte dann der Grund des 1:1 Ausgleichtreffers durch Hüsken sein. Statt weiter konzentriert das 1:1 mit in die Pause zu nehmen, war in den letzten drei Minuten des Anfangsdrittels die Verunsicherung deutlich zu spüren. Nur 40 Sekunden nach dem Ausgleich die Führung der Rockets durch Bensch, welche die Hausherren in Überzahl noch vor der Pause auf 3:1 ausbauten. „Das waren drei Minuten zum Vergessen“, resümierte Pfannmüller nach dem Spiel.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts die Patriots noch am Sammeln, waren es erneut die Rockets, die den Ball zum 4:1 im Tor der Niddataler unterbrachten. Bürgers war der Torschütze. Doch die Patriots fanden nun wieder besser ins Spiel, und so war es erneut Steven Töteberg, der sein Team mit einem Schuss direkt vom Bully zum 4:2 heranbrachte. In der 32. Minute konnte der nach seiner Sperre wieder ins Team zurückgekehrte Kapitän Christian Unger auf 4:3 verkürzen und das Spiel war wieder offen. Die Patriots spielten druckvoll und hatten zahlreiche Chancen zum Ausgleich, doch ein übermotiviertes Einsteigen auf Höhe der Mittellinie vom zweifachen Torschützen Steven Töteberg bedeutete fünf Minuten Unterzahl für die Gäste. Die Folge das 5:3 durch Stöckhardt in der 40. Spielminute.

Mit diesen zwei Toren Rückstand ging es auch in den Schlussabschnitt. Doch allen Bemühungen zum Trotz war man am heutigen Tag nicht mehr in der Lage, ein weiteres Mal den Ball im Tor von Benjamin Voigt unterzubringen. Die Essener nutzten dagegen ihre Konter und so war es Prince in der 52. Minute und Nieberle in der 54. Minute zum 7:3-Endstand.

Patriots-Coach Pfannmüller zeigte sich nach dem Spiel dennoch nicht ratlos: „Schade, wir haben über weite Strecken mit dem uns aktuell zur Verfügung stehenden kleinen Kader eine gute Leistung gezeigt und Essen einige Male schwer unter Druck gesetzt. Das wir am Ende erneut ohne Punkte nach Hause fahren müssen mache ich an drei Faktoren fest. Zum einen haben wir uns wie in den letzten Spielen nach dem ersten Gegentreffer zu sehr hängen lassen. Die Folge heute Tor zwei und drei der Rockets. Zum anderen haben wir in entscheidenden Situationen nicht clever genug gehandelt. Ein weiteres Manko war heute unser Abschluss, da sind wir viel zu unkonzentriert und nicht entschlossen genug gewesen. An der Leistung der Schiedsrichter hat es heute definitiv nicht gelegen. Die haben absolut einen guten Job gemacht.“.

Am kommenden Wochenende stehen den Patriots wieder mehr als zehn Spieler nach Urlaub, Verletzung und Sperren zur Verfügung. Da gilt es im Pokalheimspiel am Samstag, 19 Uhr, erneut gegen Essen wieder Selbstvertrauen zu tanken und so gestärkt in die verbleibenden sieben Bundesligapartien zu gehen. Aktuell stehen die Hessen nun auf Platz sieben der Tabelle und befinden sich noch immer im Soll ihres gesteckten Saisonzieles Platz acht und dem damit verbundenen Erreichen der Play-offs.


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