Wichtiger Sieg in Lüdenscheid

Wichtiger Sieg in LüdenscheidWichtiger Sieg in Lüdenscheid
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Vor nur 75 Zuschauern gingen die Raketen nach acht Spielminuten in Führung, der gut aufgelegte Benny Hüsken traf zur Führung. Rund zehn Minuten später gelang es Kapitän Peer Scheiff, kurz vor der Pause auf 2:0 zu erhöhen. Dies war auch das Resultat nach dem ersten Drittel.

Im Tor spielte Benny Voigt eine gute Partie, er konnte die Null lange halten. Mit diesem beruhigenden Rückhalt konnten die Rockets in der Offensive ihre Chancen suchen – Eine davon verwertete Damian Schneider zum 3:0 aus Essener Sicht, dies geschah in der 27. Spielminute.

Wer jetzt dachte, das Spiel sei gelaufen, der irrte sich. Dank einiger guter Aktionen von Daniel Schneider, dem Goalie der Gastgeber, konnten die Raketen ihre Führung nicht weiter ausbauen. Im Gegenteil: Durch einen Doppelschlag von Tim Marek und Jonathan Otters in der 35. und 36. Spielminute gelang es den Sauerländern, auf 2:3 heranzukommen. Gerade als das für beide Mannschaften ungemein wichtige Match zu kippen drohte, konnte erneut Schneider in Überzahl das 4:2 aus Raketen-Sicht herstellen, die Zwei-Tore-Führung beruhigte das Geschehen etwas. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel galt es, die Lüdenscheider nicht wieder herankommen zu lassen. Nach dem 5:2, Schneiders Hattrick, in Minute 48 sah auch alles danach aus, dass dieser Plan funktionieren würde. Doch wieder rappelten sich die Gastgeber auf, erneut gelang den Highlandern der Doppelschlag – Patrick Folkert und Jiri Svejda konnten nach 51 Minuten auf 4:5 verkürzen. Sychra nahm eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Als bei beiden Teams je einen Akteur auf die Strafbank musste, gelang Christian Nieberle das vorentscheidende 6:4 aus Gästesicht. Wiederum Nieberle, der insgesamt vier Scorerpunkte sammelte, stellte eine Minute vor Schluss dann auch den Endstand zum 7:4 her.

Durch den Sieg konnten sich die Essener vorerst etwas von den Plätzen elf und zwölf absetzen. Mit diesen zwei Punkten im Rücken müssen die Raketen nun den Blick auf die kommenden Aufgaben richten, um auch dort wieder zu punkten.