Wichtiger Sieg gegen Europapokalsieger

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Von Beginn an machten die Patriots Druck und wollten die deutliche Niederlage aus Augsburg letzte Woche schnellstmöglich vergessen machen. Doch zu viele Flüchtigkeitsfehler im Abschluss waren der Grund, warum man bis zur 15. Minute warten musste bis der Ball zum ersten Mal über die Linie flog. Jan Barta war es, der nach schönem Pass von Marcel Patejdl einschoss. Überraschender Weise kam Essen trotz dieses Gegentreffers besser ins Spiel und so gelang dem Team aus der Ruhrmetropole in der 18. Minute durch Roy Prince der 1:1-Ausgleich. Die Niddataler mit einem klaren Chancenplus im ersten Drittel mussten sich mit diesem Unentschieden vorerst begnügen.

Im zweiten Abschnitt zielstrebiger aus der Kabine kommend die Patriots mit dem 2:1 (22.) durch Christian Unger. Nur vier Minuten später war es eine Unachtsamkeit in der Assenheimer Hintermannschaft, die Essen den erneuten Ausgleichstreffer durch Pierre Klein ermöglichte. Doch auch die Patriots wussten zu antworten. Marcel Patejdl auf Pass von Yannick Wehrheim mit einem beherzten Schuss zur 3:2-Führung (30.).  Es wurde ein offener Schlagabtausch und beide Torhüter zeigten eine starke Partie. In der 34. Minute war es dann Marco Forster, der unmittelbar zum Ende einer Essener Strafzeit frei vor dem Tor zum 4:2 traf. Doch Essen steckte nicht auf und kam in der 36. wieder durch Pierre Klein auf 4:3 heran. Mit dieser knappen Führung für die Patriots ging es auch in die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wollten die Patriots bei einer 4:2-Überzahlsituation die Weichen auf Sieg stellen, doch die Sekunden verstrichen und es blieb bei der engen 4:3-Führung. Was nun folgte, war völlig unverständlich. Die Patriots wurden in ihrem Spielaufbau immer hektischer und es ergaben sich zahlreiche Chancen für die Gäste. Immer wieder Patriotstorwart Ingo Schwarz, der für seine Farben  die Führung festhielt. Pfannmüller nahm daraufhin, zehn Minuten vor Schluss, eine  Auszeit und versuchte seine Spieler wieder zu beruhigen. Mit Erfolg. Nur wenige Sekunden waren wieder gespielt, da stand Marcel Patejdl nach schönem pass von Jan Erik Bannenberg völlig frei und erzielte die 5:3-Führung. Beflügelt von diesem Tor war es dann Steven Töteberg, der einem Essener den Ball abluchste, alleine auf das Tor der Rockets zu lief und einschob. Mit 6:3 nach 56 Minuten waren die Patriots schon auf der Siegerstraße, doch Essen zeigte Moral und ebenfalls war es ein Abspielfehler, diesmal eines Patriots, denn der Essener Roy Prince in der 58. Spielminute zum 6:4 nutzte. Die Racketen versuchten alles, nahmen für einen fünften Feldspieler den sehr gut haltenden Patrick Wegner vom Feld. Doch Christian Unger machte 20 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Goal den 7:4-Erfolg perfekt.

Nach dem Spiel war Patriots-Coach Pfannmüller dennoch nicht zufrieden: „Wir machen uns das Leben im Moment selber schwer. Wir brauchen zu viele Torchancen, sind zu verspielt und hinten schleichen sich noch zu oft Flüchtigkeitsfehler ein. Trotz allem haben wir die Punkte, und das ist das, was zählt.“ Weiter geht es für die Patriots am kommenden Samstag in Krefeld. Das nächste Heimspiel findet am 14. April um 19 Uhr gegen die Uedesheim Chiefs statt.