Whales verabschieden sich aus der 1. BundesligaBremerhaven Whales

Whales verabschieden sich aus der 1. BundesligaWhales verabschieden sich aus der 1. Bundesliga
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Die gesamte Skaterhockey-Bundesliga spielte um 18 Uhr. Die wohl spannendste Partie fand zwischen Krefeld und Rostock statt, da der Verlierer aus diesem Spiel der zweite Absteiger sein würde. Am Ende siegte Krefeld mit 8:5, Somit steht fest, dass mit Bremerhaven und Rostock die beiden Aufsteiger nach einer Saison wieder abgestiegen sind.

Wegen der vielen Verletzten und einigen beruflich verhinderten Spielern konnten die Whales nur mit zwei Reihen gegen Lüdenscheid auflaufen. Die riesige Halle machte die Aufgabe, wenigstens nicht ganz und gar unterzugehen, nicht leichter. Trotzdem spielten die Bremerhavener gut mit und mussten erst in der sechsten Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Im Anschluss hatten die Whales durchaus Chancen auf den Ausgleich. Allerdings stand mit Nationaltorhüter Jonas Mohr ein Goalie im Tor der Lüdenscheider, der stets zur Stelle war und alle Bälle hielt. Mit einem Doppelschlag erhöhten die Lüdenscheider auf 3:0 (14., 15.), bevor es in die erste Pause ging.

Mit einem strammen Schuss von der Mittellinie gelang Rouven Wisotzka in Überzahl endlich das längst fällige Anschlusstor für die Whales (22.). Doch die Bremerhavener schafften es nicht nachzusetzen.  Während bei ihnen die Kräfte nachließen, drehten die personell gut besetzten Highlander auf und zogen bis zur zweiten Drittelpause mit 8:1 davon (23., 25.,27.,31.,32.,34.,40.).

Die Whales hatten in der Pause noch einmal Kraft getankt und zeigten im letzten Drittel, das sie sich nie aufgeben und auch heute bis zum Schluss kämpfen würden. Zwar erhöhten die Lüdenscheider schon nach 21 Sekunden auf 9:1, doch Michael Stein drosch den Ball aus der eigenen Hälfte zum 2:9 ins Tor der Highlander (44.). Dennis Lütjen nutzte die Vorlage von Julian Schowalter zum 3:9 (46.) und Bennet Lütjen bedankte sich nur eine Minute später bei Dennis Lütjen, um den Ball zum 4:9 ins Tor zu befördern. Trotz des zwischenzeitlich zehnten Gegentreffers (49.) ließen die Bremerhavener nicht locker und kämpften munter weiter. Mit seinem zweiten Tor verkürzte Dennis Lütjen dann auch auf 5:10 (50.).  Als Rouven Wisotzka in der 53. Spielminute seinem Gegenspieler in Unterzahl den Ball klaute, alleine auf das Tor zulief und zum 6:10 traf, hatte Nationaltorhüter Mohr keine Lust mehr und machte Platz für den zweiten Torhüter der Highlander. Ein Bremerhavener Eigentor schenkte den Lüdenscheider den elften Treffer. Ein Befreiungsschlag von Matthias Krüer traf unglücklicher Weise Michael Stein und prallte unhaltbar von ihm ins gegnerische Tor (54.). Es schien so, als ob dieses Tor den Lüdenscheider wieder Leben eingehaucht hatte, denn plötzlich waren diese wieder da und erhöhten bis zum Spielende auf 14:6 (57., 59., 60.).

„Man hat in den Gesichtern unserer Spieler heute deutlich gesehen, dass sie in ihrem letzten Spiel in der 1. Bundesliga trotz aller negativen Umstände noch einmal Spaß haben wollten. Das ist ihnen  gelungen, daran konnten auch die Schmähgesänge der Lüdenscheider Fans – Nie mehr 1. Liga, Bremerhaven Whales – nichts ändern“, so das Fazit von Teammanagerin Petra Krieg.

Bis Ende September werden die Whales noch trainieren, danach gönnen sich alle bis zum Jahresende eine wohlverdiente Pause, bevor es im Januar 2014 wieder mit den Vorbereitungen für die neue Saison losgeht. Auch für die Mitabsteiger aus Rostock ist die Saison beendet. Ebenso für die Rhein-Main Patriots und den CrefelderSC, die am Ende auf Tabellenplatz neun bzw. zehn gelandet sind. Für die ersten acht Mannschaften in der Tabelle geht es jetzt erst richtig los. Sie spielen in den Play-offs, um am Ende den Meister 2013 zu küren.

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